Die Rechtsstellung von Asylbewerbern im Asylzuständigkeitssystem der EU

Recht

15. September 2020

Die Dublin-III-VO (Verordnung (EU) Nr. 604/2013) regelt die Kriterien und Verfahren, wonach festgelegt wird, welcher Mitgliedstaat für die Prüfung eines Asylantrags zuständig ist. Nicht erst seit dem „Sommer der Migration“ des Jahres 2015 stellt die Dublin-III-VO eines der umstrittensten Rechtsinstrumente des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) dar. Die Autorin Prof. Dr. Marei Pelzer nimmt in ihrem Werk die kontrovers diskutierte Frage in den Blick, inwiefern sich Asylbewerber auf subjektive Rechte im Dublin-System berufen können. Unter Zugrundelegung einer unionsrechtlichen Dogmatik der „Rechte des Einzelnen“ wird analysiert, dass Asylbewerber mit einem System an subjektiven Rechten ausgestattet sind. Dabei rekonstruiert die Studie die Rechtsprechung des EuGH und des EGMR zum Dublin-Regime. Die Untersuchung zeigt, dass die Supranationalisierung des Asylzuständigkeitsrechts den Rechtscharakter des Dublin-Systems – verglichen mit völkerrechtlichen Vorläuferregelungen – fundamental verändert hat. (Quelle: Verlag)­


Die Rechtsstellung von Asylbewerbern im Asylzuständigkeitssystem der EU / Marei Pelzer. - 1. Auflage. - Baden-Baden : Nomos, 2020. - 280 Seiten. - (Schriften zum Migrationsrecht ; Band 28) . - Dissertation, Justus-Liebig-Universität Gießen, 2017
ISBN 978-3-8487-4769-6

Signatur in der Senatsbibliothek: R 820/651

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