Presseinformation Großes Hoffest der Zentral- und Landesbibliothek Berlin am 6. Juni
Die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) feiert in diesem Jahr 125 Jahre Bibliothek für Berlin – und damit 125 Jahre Bildung und Kultur für die ganze Stadt
Zu diesem Anlass lädt sie die Stadt zu einem großen Hoffest in der Berliner Stadtbibliothek ein. Am 6. Juni ab 15:00 Uhr erwartet die Besuchenden ein vielfältiges Programm mit Lesungen, Führungen und Workshops für Groß und Klein.
Programm-Highlights:
- 15:00 Uhr: Eröffnung durch Alexander Straßmeir, Staatssekretär für Gesellschaftlichen Zusammenhalt, und Jonas Fansa, Direktor der ZLB.
- Lesung der International-Booker-Preisträgerin Jenny Erpenbeck, moderiert von Marion Brasch (15:30 Uhr).
- Interaktive Donald-Duck-Show für Kinder und Familien (16:30 Uhr).
- Diskussion zum Thema „Bibliotheken in Diktaturen und Demokratien“ mit den Historikern Dr. Hassan Soilihi Mzé und Dr. Jan-Pieter Barbian, Dr. Stephan Kummer (Provenienzforscher) sowie Claudia Gladrow, Leiterin Stadtbücherei Münster. Moderiert von Shelly Kupferberg (17:00 Uhr).
- Lesung mit dem Berliner Schriftsteller Leif Randt, moderiert von Kais Harrabi (19:00 Uhr).
- Musik mit DJ-Set von Heimlich Maneuver (ab 20:00 Uhr).
Essens- und Getränkestände sowie ein Zirkus-Spiel-Land machen den Hof der Berliner Stadtbibliothek zum Erlebnisort für Familien. Darüber hinaus laden Führungen dazu ein, verschiedene Bereiche der Bibliothek zu entdecken und dabei mehr über die Geschichte der Bibliothek und der Stadt zu erfahren.
Weitere Informationen zum Jubiläum und zum Veranstaltungsprogramm finden Sie unter: https://www.zlb.de/125jahre/
Pressevertreterinnen und -vertreter sind herzlich eingeladen, an der Eröffnung und dem anschließenden Programm teilzunehmen. Wir freuen uns über Ihre Anmeldung bis zum 1. Juni per E-Mail an presse@zlb.de.
Das Fest findet in der ZLB, Standort Berliner Stadtbibliothek, Breite Straße 30-36, 10178 Berlin, statt. Der Eintritt ist frei.
Zur Geschichte der ZLB:
Am 6. Juni 1901 beschloss die Berliner Stadtverordnetenversammlung die Gründung der Berliner Stadtbibliothek. Der Gründungsgedanke basierte auf dem demokratischen Reformansatz der Jahrhundertwende, weiten Teilen der Bevölkerung Bildung zu ermöglichen. Bis heute steht die Berliner Stadtbibliothek als Teil der ZLB für Bildung, gesellschaftliche Teilhabe und Kultur für alle. Schon früh wurde über einen geeigneten Standort für die Zentralbibliothek Berlins diskutiert. Eröffnet wurde sie 1907 zunächst in der Zimmerstraße. Aufgrund von Platzmangel und nach gescheiterten Neubauplänen zog die Bibliothek 1921 in das ehemalige Marstallgebäude in der Breite Straße. 1995 wurde die Berliner Stadtbibliothek mit der 1954 eröffneten Amerika-Gedenkbibliothek aus dem ehemaligen West-Berlin zusammengeführt und unter der Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin vereint. Seither besteht die Berliner Zentral- und Landesbibliothek aus zwei Publikumsstandorten. Die Suche nach einem gemeinsamen Dach für die ZLB wird bis heute diskutiert.
Interviewpartner, (historische) Fotos oder weitere Informationen stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.