Diskussion Orte des Wissens, Räume der Freiheit?
Bibliotheken in Diktaturen und Demokratien.
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Berliner Stadtbibliothek | Lesesaal
Allgemeine Infos
Heute sind Bibliotheken wichtige Orte der Begegnung und der Demokratie. Sie machen Wissen zugänglich, geben vielfältigen Perspektiven einen Raum und ermöglichen Teilhabe.
Dies war nicht immer so: Während der NS- sowie der SED-Diktatur in Deutschland wirkten sich die politischen Rahmenbedingungen auf die Bibliotheken aus. So wurden sie auch zu Orten der Zensur, Propaganda und Kontrolle.
Dieser historische Blick hilft, gegenwärtige Gefahren für die Arbeit von Bibliotheken zu erkennen. Denn immer öfter beobachten wir Angriffe auf Bibliotheken als Orte der Demokratie. Über die historische Dimension und die gegenwärtigen Entwicklungen wollen wir mit Ihnen und Expertinnen sowie Experten ins Gespräch kommen.
Weitere Infos
In der offenen Runde im Format einer Fishbowl diskutieren miteinandern und mit Ihnen:
- Claudia Gladrow Leiterin Stadtbücherei Münster
- Dr. Hassan Soilihi Mzé Historiker mit Fokus Bibliotheksgeschichte
- Dr. Stephan Kummer Teamleiter Provenienzforschung an der Zentral- und Landesbibliothek
- Dr. Jan-Pieter Barbian Zeit- und Kulturhistoriker
- Dr. Jonas Fansa Direktor Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Das Besondere: Es gibt einen freien Platz im Kreis. Wenn Sie eine Frage haben und/oder Ihre Meinung teilen möchten, setzen Sie sich gern kurz dazu.
Die Gesprächsrunde wird von Shelly Kupferberg, freie Journalistin, moderiert.