Geschichte der Berlin-Sammlungen

 

Die heutigen Berlin-Sammlungen haben ihre Ursprünge 1901, dem Gründungsjahr der Berliner Stadtbibliothek. Damals gelangten wertvolle Teile der Magistrats- und Ratsbibliothek in die Berliner Stadtbibliothek. Außerdem bereicherten Schenkungen, Stiftungen und Ankäufe von Privatbibliotheken und Nachlässen Berliner Persönlichkeiten die neu gegründete Bibliothek. Partiell wurden die Büchersammlungen in den Hauptbestand der Bibliothek integriert, teilweise werden sie bis heute als in sich geschlossene Einheiten aufbewahrt. 

Heute beherbergt die ZLB 55 Historische Sammlungen und Sondersammlungen von Berliner Persönlichkeiten des 19. und 20. Jahrhunderts und über 55.000 Autographen.

Zu den Berlin-Sammlungen gehören auch alle Medien, die sich inhaltlich mit dem Thema "Berlin" befassen. Berlin-Medien wurden bereits von den Vorgängereinrichtungen der ZLB, der Amerika- Gedenkbibliothek und der Berliner Stadtbibliothek gesammelt. Mit der Fusion der beiden Häuser im Jahr 1995 entstand am Standort Breite Straße ein eigener Bibliotheksbereich (Zentrum für Berlin-Studien), welcher sich bis heute um das Sammeln, Bewahren, Bereitstellen und Vermitteln von Berlin-Medien kümmert. Der Bestand umfasst fast 200.000 Berlin-Medien - vom historischen Buch und „grauer Literatur“ bis hin zur topaktuellen Publikation und elektronischen Ressource.