Diskussion Zukünfte von Gestern: Der Brüsseler Kongress revisited
Diskussion mit Archivmaterial zur Geschichte des Brüsseler antikolonialen Kongresses.
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© Vanessa Amoah Opoku
Berliner Stadtbibliothek | Hof
Allgemeine Infos
Im Jahr 2027 jährt sich zum 100. Mal der „Kongress gegen koloniale Unterdrückung und Imperialismus“. Damals versammelten sich in Brüssel antikoloniale Aktivistinnen und Aktivisten aus aller Welt, um Strategien gegen koloniale Unterdrückung zu diskutieren, Solidaritäten zu erproben und Resolutionen zu formulieren. Berlin spielte dabei eine zentrale Rolle: Die organisatorischen Vorbereitungen liefen vom Berliner Büro der "Liga gegen den Imperialismus" in der Wilhelmstraße aus.
Das Projekt „Zukünfte von Gestern“ nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, die weitgehend vergessene Rolle Berlins in den internationalen antiimperialistischen Bewegungen der Zwischenkriegszeit neu zu beleuchten – und mit gegenwärtigen Fragen nach globaler Gerechtigkeit, Solidarität und kollektiver Handlungsmacht zu verbinden.
Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe diskutieren wir gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus verschiedenen Disziplinen die antikolonialen Strategien und internationalen Verbindungen jener Zeit und ihre Bedeutung für heutige Fragen globaler Gerechtigkeit und Solidarität.
Die erste Veranstaltung am 6. Juni widmet sich antikolonialen Netzwerken Berlins in der Zwischenkriegszeit.
Weitere Infos
Eine Gastveranstaltung im Rahmen des Projekts “Zukünfte von Gestern: Der Brüsseler Kongress und seine Berliner Verbindungen” von Anujah Fernando, Vanessa Amoah Opoku und Lisa Schank.