Presseinformation Die ZLB lädt zur Woche der Meinungsfreiheit ein
Während der Woche der Meinungsfreiheit vom 3. bis zum 10. Mai 2026 finden in der Amerika-Gedenkbibliothek kostenfreie Faktencheck-Workshops, Escape Games, Dialogformate und Podiumsdiskussionen statt.
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Informationen richtig einzuordnen, wird in Zeiten von KI, Desinformation und gesellschaftlicher Polarisierung immer komplexer. Die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) nimmt sich dem Thema an und unterstützt Menschen aller Altersgruppen dabei, sich fundiert zu informieren, auszutauschen und Inhalte und Aussagen einzuordnen.
Während der Woche der Meinungsfreiheit vom 3. bis zum 10. Mai 2026 finden in der Amerika-Gedenkbibliothek kostenfreie Faktencheck-Workshops, Escape Games, Dialogformate und Podiumsdiskussionen statt. Mit dabei sind u. a. Verfassungsrechtler Christoph Möllers, Nicole Ebber, Chief of Staff bei Wikimedia und Antje Theise, Bundesvorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbandes.
Programm zur Woche der Meinungsfreiheit:
- Einfach Wissen: Die Zukunft des offenen Wissens
Gespräch zu KI und Wissensproduktion mit Nicole Ebber (Wikimedia Deutschland) und Anna Corves (rbb24 Inforadio).
Am 5. Mai um 16.00 Uhr. - Bildungsauftrag unter Druck
Paneldiskussion zum Thema Meinungsfreiheit mit Verfassungsrechtler Christoph Möllers und Antje Theise (dbv), moderiert von Vivian Perkovic.
Am 6. Mai um 19.00 Uhr. - Sprechen & Zuhören
Workshop von Mehr Demokratie e. V. zur Förderung von Dialogkompetenz.
Am 5. Mai um 15.30 Uhr. - Post-it - Escape Game
Spielerischer Workshop zur Geschichte von Meinungsfreiheit, Zensur und Widerstand.
Am 5. Mai um 15.30 Uhr. - Faktencheck-Workshops
im CORRECTIV.Faktenforum am 3. Mai um 11.30 Uhr
und für Schulklassen der 7. und 8. Jahrgangsstufe am 7. Mai um 10.00 Uhr.
„Die Woche der Meinungsfreiheit ist uns ein Anlass, die Stadt dazu einzuladen, auch in Zeiten heftiger gesellschaftlicher Polarisierung im Gespräch zu bleiben. Öffentliche Bibliotheken sind ideale Orte dafür, denn Meinungsvielfalt ist hier gelebte Praxis. Bei uns treffen Menschen mit sehr unterschiedlichen Hintergründen und Sozialisationen – und dementsprechend auch Ansichten und Meinungen aufeinander. An einem Ort, der reich an Informationen und Wissen ist und eine Jahrtausende alte Tradition als Dialogforum hat. Beste Voraussetzungen, um miteinander ins Gespräch zu kommen, zuzuhören und etwas dazu beizutragen, Spaltung zu überwinden“, so Jonas Fansa, Direktor der ZLB.