Presseinformation Berliner Bibliotheken laden zum Singen, Spielen und Plaudern ein
Einsamkeit schadet der Gesundheit und dem gesellschaftlichen Zusammenhalt. Zu diesem Ergebnis kommt das sogenannte Einsamkeitsbarometer
Orte der Begegnung sind deshalb wichtiger denn je. Vom 22. bis 28. Juni beteiligt sich der Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins (VÖBB) mit zahlreichen kostenlosen Angeboten in der ganzen Stadt an der bundesweiten Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“.
Das Programm richtet sich an alle Altersgruppen. Geplant sind u. a. Silent Book Clubs, Speed-Puzzle-Contests, Schnupper-Workshops für Kreativitätstechniken. Darüber hinaus laden in einigen Bibliotheken sogenannte Plauderbänke zum spontanen Austausch ein. Wer dort Platz nimmt, signalisiert: Ich bin offen für ein Gespräch. Ohne Programm oder Anmeldung, einfach hinsetzen und ins Gespräch kommen.
Die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) bringt bei der Mitsingaktion mit SingSisySing am 28. Juni die Bibliothek zum Klingen. Und setzt damit ein lautes Zeichen gegen Einsamkeit.
Einsamkeit betrifft viele Menschen in Berlin. Besonders häufig betroffen sind ältere Menschen, Alleinerziehende, Zugezogene sowie Menschen mit psychischen Belastungen. Das Einsamkeitsbarometer zeigt, dass sich ein erheblicher Teil der Berliner Bevölkerung zumindest zeitweise einsam fühlt.
Bibliotheken sind Teil der Lösung: Als offene, konsumfreie Orte sind sie fest im Alltag vieler Menschen verankert. Mit ihren bewährten, aber auch immer wieder überraschenden Angeboten fördern sie Teilhabe und bringen Menschen zusammen.
Übersicht aller Veranstaltungen:
www.voebb.de/woche-gegen-einsamkeit
Zum Hintergrund
Die bundesweite Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) initiiert. Ziel ist es, das Thema Einsamkeit stärker in den öffentlichen Fokus zu rücken, über Unterstützungsangebote zu informieren und Begegnungen zu fördern.