Presseinformation Die Aktion „Berlin liest ein Buch 2026“ lädt zur gemeinsamen Lektüre ein
Daniela Dröscher liest „Lügen über meine Mutter“ in Berlins Öffentlichen Bibliotheken.
Ganz Berlin liest gemeinsam – und spricht darüber. Bis zum 7. Juni 2026 laden radioeins, rbbKultur (radio3), der Deutsche Bibliotheksverband e. V. (dbv) und der Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins (VÖBB) die Menschen in Berlin zur gemeinsamen Lektüre von Daniela Dröschers Roman „Lügen über meine Mutter“ ein. In 13 Bibliotheken in ganz Berlin liest die Autorin aus dem Buch und diskutiert mit der Stadt darüber. Die zentrale Idee: Literatur schafft Verbindung.
Zum diesjährigen Buch
In ihrem Roman erzählt Daniela Dröscher von einer Kindheit im Hunsrück der 1980er Jahre. Ihr kindliches Alter Ego erlebt mit, wie der Vater das Übergewicht der Mutter für alles verantwortlich macht, was ihm im Leben versagt bleibt. Schließlich behauptet er sogar, das Übergewicht seiner Frau behindere seine Karriere. Doch was ist damals wirklich passiert? Daniela Dröscher verhandelt in ihrem Familienroman Themen wie Feminismus, Patriarchat, Sorgearbeit, gesellschaftlichen Aufstieg und die Aufopferung von Müttern auf eindringliche und literarisch vielschichtige Weise.
Eine Übersicht aller Veranstaltungen der Berliner Öffentlichen Bibliotheken im Rahmen von „Berlin liest ein Buch 2026“ sowie die Links zur Anmeldung finden Sie hier:
Aktion - Berlin liest ein Buch | radioeins
Alle Lesungen sind kostenlos.
Die Lesungen am 27. Mai um 19:30 Uhr in der Schöneberger Theodor-Heuss-Bibliothek und am 7. Juni um 18:00 Uhr in der Janusz-Korczak-Bibliothek in Pankow werden durch eine Gebärdensprachdolmetschung begleitet und sind somit für gehörlose und gebärdensprachliche Teilnehmende zugänglich. Beide Veranstaltungen werden außerdem im Livestream der Bibliothek übertragen.
Zum Hintergrund der Aktion
Seit 2021 macht die Aktion „Berlin liest ein Buch“ Literatur zum öffentlichen Gesprächsstoff und rückt das Werk einer Autorin oder eines Autors zwei Wochen lang ins Zentrum der Berliner Stadtgesellschaft. Ziel ist es, über Literatur und Kunst ins Gespräch zu kommen – generationenübergreifend, offen, neugierig.
Bereits gelesen wurden: Katja Oskamp „Marzahn, mon amour“ (2021), Saša Stanišić „Herkunft“ (2022), Wlada Kolosowa „Der Hausmann“ (2023), Thorsten Nagelschmidt „Arbeit“ (2024), Alina Bronsky „Pi mal Daumen (2025).