Bücherbabys: Kleinkinder entdecken Medien, Leseförderung von Anfang an

Schon vor der Phase des Selber-Lesenlernens ist Leseförderung möglich und wichtig! Melden Sie sich und ihr Kind für einen der folgenden Bücherbabys-Kurse an.

Die Veranstaltungsreihe Bücherbabys wird unterstützt vom Freundeskreis der ZLB.

Die nächsten Bücherbabys-Kurse

Bücherbabys | Für die Allerkleinsten

03.09.2019, 09.45 Uhr - 12:00 Uhr

Spielen, singen und natürlich Bücher anschauen!
(Zeitraum: dienstags 3. September bis 1. Oktober 2019)

Bücherbabys | Für die Allerkleinsten

08.10.2019, 09.45 Uhr - 12:00 Uhr

Spielen, singen und natürlich Bücher anschauen!
(Zeitraum: dienstags 8. Oktober bis 5. November 2019)

Nach der Sommerpause geht es weiter mit den nächsten Bücherbabys-Kursen. Der erste Kurs startet am 3. September - Anmeldungen an jubi@zlb.de

Wieso? Weshalb? Warum?

Wie kann ich mein Kind unterstützen?

Bereits kleinste Kinder lieben bunte Bilder und Sprache. Das sollte man ausnutzen!

Durch das gemeinsame Angucken und Vorlesen von Bilderbüchern wird die Vertrautheit mit Büchern geweckt und die spätere Lesekompetenz angeschoben. Der Lesedialog, also die Vorstellung des Textes durch den Vorleser und die gemeinsame Nachlese mit dem Kind, fördert die Ausbildung und Differenzierung von Sprache.

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Auch Kinderlieder singen und/oder Kniereiterspiele sind zur Sprachbildung geeignet, die regelmäßigen Wiederholungen in Reimform wirken sehr anregend.

Für die Kleinsten gibt es bereits eine Vielzahl von Bilderbuchformaten:

  • Bilderbücher mit Fühlelementen
  • Klappen
  • Schiebeelementen
  • Pop-up
  • Fingernachfahrspuren
  • Wimmelbilderbücher
  • Plastikbücher für die Badewanne
  • Bücher, die man mit einer Schnur am Kinderwagen befestigen kann

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und die Verlage überbieten sich in immer neuen Ideen. Die Bilderbuchinhalte bieten Spiel und Spaß mit Geschichten, vermitteln erstes Sachwissen und/oder können auch Probleme ansprechen, die (nicht nur) Kinder betreffen.

Schaffe ich das zeitlich?

Kleine Zeitfenster zum gemeinsamen Bücheransehen, spielen und singen lassen sich immer öffnen und sind ein wertvolles Geschenk für Ihr Kind. Zwischen wilden Spielphasen sind es diese ruhigen Momente, die Sie zur Entschleunigung in den Alltag einbauen können...

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...um z.B. eine für das Kind langweilige Wartezeit kreativ zu überbrücken.

Der Klassiker ist natürlich die Gute-Nacht-Geschichte, für Ihr Kind die perfekte Methode, einen langen Tag voller Abenteuer abzuschließen und sich auf das Schlafengehen vorzubereiten.

Was ist, wenn mein Kind meine Art vorzulesen langweilig findet?

Keine Sorge, jeder, der Spaß am Vorlesen hat, ist auch geeignet, mit dem Kind gemeinsam Bilderbücher anzusehen und vorzulesen. Sie brauchen kein Erzieher oder Lehrer zu sein...

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...oder gar eine bestimmte Vorleseart kopieren. Keine Angst, das Kind spürt, dass seine Bezugsmenschen ihm gerne vorlesen und so gefällt dann auch die jeweilige Vorleseweise.

Leseförderung ohne Bücher - mobiles Lernen und digitale Leseförderung

Bilderbücher ansehen und Lesedialog sind wichtige Bausteine, um Kindern frühzeitig die Freude an Sprache und Bildern zu vermitteln. Als Ergänzung dafür eignen sich neben gedruckten Bilderbüchern auch (Bilderbuch-)Apps.

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Wer unsicher bei der Auswahl der boomenden Apps für Kleinkinder ist, die Spaß machen und sich auch medienpädagogisch eignen sollen, bekommt Unterstützung z.B. auf den Seiten der Stiftung Lesen oder den Seiten des DJI (Deutsches Jugendinstitut).

Muss ich alle Bücher für mein Kind selbst kaufen?

Natürlich nicht! Öffentliche Kinder- und Jugendbibliotheken helfen Eltern, ihre Verantwortung für ihre Kinder in Bezug auf die Leseförderung wahrzunehmen und unterstützen nach Kräften bei der Auswahl geeigneter Bilderbücher.

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Die können Sie dann mit Ihrem Kind in einer ruhigen, gemütlichen Ecke vor Ort lesen oder ausleihen und mit nach Hause nehmen. Die Kinder- und Jugendbibliotheken geben Starthilfe zum kompetenten Umgang mit Büchern und anderen Medien. Der Bibliotheksausweis für Kinder ist kostenlos.

Tipp!

Im Kleinkindalter sind die Eltern das erste Vorbild, die Eltern sollen sich also beim Lesen beobachten lassen und ihr Kinder ermuntern, sie nachzuahmen!

Aus geübten Vorlesekindern werden motivierte Selber-Leser. Lesekompetenz ist der Steigbügel für einen erfolgreichen Bildungsweg und gesellschaftliche Teilhabe.