Uhren gibt es nicht mehr : Gespräche mit meiner Mutter in ihrem 102. Lebensjahr / André Heller

Literatur

12. April 2017

Worauf kommt es an im Leben? 102 Jahre alt ist Elisabeth Heller, und langsam, so sagt sie in den Gesprächen, die sie mit ihrem Sohn André in den vergangenen Monaten geführt hat, geht es ans Verabschieden. „Innerlich sieht man sich noch jung und freut sich auf den nächsten Tag“, sagt die alte Dame, die geboren wurde, als der Erste Weltkrieg ausbrach, und die mit gerade 19 den Süßwarenfabrikanten Stephan Heller heiratete. Ein anderes Mal wünscht sie sich, „dass das Körperwerkl in Gottesnamen auslaufen soll“ und erzählt dann munter über einen Selbstmordversuch aus Liebe und über Lehár am Klavier in Bad Ischl. Ein kleines Buch von großer Weisheit, würdevoll, poetisch, komisch. Und das Dokument einer späten Liebe und großen Offenheit zwischen Mutter und Sohn. (Quelle: Verlag)

Uhren gibt es nicht mehr : Gespräche mit meiner Mutter in ihrem 102. Lebensjahr / André Heller. Wien : Paul Zolnay Verlag, 2017.
ISBN: 978-3-552-05831-6

Standort: Amerika-Gedenkbibliothek
Signatur: L 246 Helle 151