Selins Survival Guide

How to Survive a Year in the Library


Das bin ich, Selin. Seit September verbringe ich mein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur in der Kinder- und Jugendbibliothek der ZLB. Auf diesen Seiten gebe ich euch Einblicke in meine Erlebnisse und Erfahrungen.

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OiOi Leute

Mal wieder ist ein Monat zu schnell vergangen. Ich habe Anfang Mai angefangen jeden zweiten Tag im Büro zu arbeiten und ich kann euch sagen, dass ich es viel besser finde, als ständig Home Office zu machen. Da die Arbeit 10 min entfernt ist, habe ich einen Grund rauszugehen, um frische Luft zu schnappen. Und was ganz wichtig ist: Ich kann wieder strukturierter arbeiten. Wie ich schon im letzten Beitrag erzählte, hat mir das Home Office nicht gut gefallen, weil ich einfach keine Struktur hatte. Vor allem schleppt man die Arbeit mit nach Hause und Feierabend heißt nicht wirklich Feierabend.

Mal eine schöne Nachricht

Die Bibliothek hat leider immer noch zu, aber ihr könnt euch jetzt Medien bestellen und sie vor Ort abholen. Yay! Wann die ZLB wieder komplett aufmachen wird, wissen wir noch nicht. Wenigstens ist es möglich, jedem ein Stück Bibliothek anbieten zu können. Ansonsten haben wir am Anfang gestruggled, weil wir jeden Morgen sehr viel einstellen mussten - allein, denn normalerweise haben wir dafür die Unterstützung von den Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Ihr habt einfach viel mehr zurückgebracht als mitgenommen ;-) Das Einstellen wurde dann zur Routine und hat doch viel Spaß gemacht, weil wir immer ganz laute Musik abspielten. Seit einigen Tagen haben wir wieder die Kollegen von BWB bei uns und sie stellen jetzt jeden 2. Tag für uns die zurückgebrachten Medien in die Regale ein.

Projekt + Corona? Wie denn das?

Wie schon erwähnt, habe ich mein Projekt umändern müssen, da wir zur Zeit in der ZLB keinen Publikumsverkehr haben dürfen. Erstmal bekam ich Panik, weil ich gedacht habe, dass ich umsonst so viel Zeit für etwas, das nicht stattfinden kann, „verschwendet“ habe. Im Gespräch mit meiner Chefin haben wir gegrübelt, wie ich mein Projekt trotztdem umsetzen kann. Ohne etwas Neues zu planen, denn dafür habe ich einfach nicht mehr die Zeit. Wir haben uns dann entschieden, dass ich mein Projekt als Video abgebe.

Wie jetzt, Selin?

Na ich filme einfach das, was ich vor hatte als „Tutorial“, damit jemand anderes mein Projekt als Modul umsetzen kann. Und weil ich auch das Filmen und Schneiden so toll finde, ist das für mich ein dickes Plus. Wenn ihr auch mal so ein Problem haben solltet, denkt nicht gleich an das Streichen eurer Projekte. Redet auf jeden Fall mit eure Koordinatorin, mit Freunden und Familie für eine zweite Meinung.

Das wars von mir erstmal. Und wie immer: stay hydrated, wash your hands and I´ll keep you updated
xx