Selins Survival Guide

How to Survive a Year in the Library


Das bin ich, Selin. Seit September verbringe ich mein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur in der Kinder- und Jugendbibliothek der ZLB. Auf diesen Seiten gebe ich euch Einblicke in meine Erlebnisse und Erfahrungen.

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OiOi wie geht’s euch?

Ich habe eine mega coole Woche im Januar gehabt. Und davon werde ich euch jetzt berichten. Let‘s go!

Ich hatte in diesem Monat mein Wahlpflichtseminar. Für eine Woche hab ich die Juleica (Jugendleiter/In) Ausbildung absolviert. Wir haben gelernt, wie man als Gruppenleiter/In mit Gruppen zurechtkommt und welche Spiele/Aufgaben da am besten geeignet sind, um eine Gruppe zu stärken. Wir selbst haben sie alle ausprobiert und das hat nur bewiesen, dass die Methoden SEHR gut funktionieren.

Wir alle waren am Anfang recht schüchtern und zurückhaltend, doch durch die Spiele wurden wir immer lockerer und schon am zweiten Tag waren wir alle wie eine kleine Familie. Was ich sehr gut fand ist, dass es keine Ausgrenzungen oder kleine Gruppen gab. Jeder hat mit jedem geredet und jeder hatte mit jedem zu tun. Die Pausen haben wir auch alle zusammen verbracht. In der Einrichtung gibt es nämlich eine Tischtennisplatte und die haben wir ordentlich benutzt. 

So sieht das aus, wenn ich blogge - die Aussicht ist einfach herrlich!

Der dritte Tag hat mir am besten gefallen, weil wir ein sehr schwieriges Gruppenspiel gemeistert haben. Vor uns war eine große Fläche die wir nicht ohne  „Super-Schuhe“ betreten durften. Jede Person durfte die Schuhe nur einmal anhaben und nur geradeaus laufen. Wir als Gruppe mussten vollzählig auf die andere Seite gelangen. Das hieß, dass jeder zwei Personen tragen musste! Ich war die Erste, die anfing. Eine Person auf meiner Schulter und die andere auf meinen Schuhen. Na klar war das anstrengend, hat jedoch auch sehr viel Spaß gemacht. Wir haben beim zweiten Versuch die Aufgabe  geschafft! Unser Gruppenleiter Kerem war auch ordentlich erstaunt, da er diese Übung nicht bei jeder Gruppe durchführt. Und das hat wieder mal bewiesen, dass wir als Gruppe gut agiert haben. Niemand hat gemeckert. Jeder hat sein Bestes gegeben und wollte jemand mal etwas nicht machen, hat man dies respektiert und nicht aufgezwungen.  Das ist, was eine Gruppe ausmacht.

Wir haben auch etwas Theorie gemacht. Am vorletzten Tag hat uns ein Anwalt besucht  und uns aufgeklärt, was wir als Jugendleiter/In beachten müssen.  
Das Ganze hat mir viel Spaß gemacht und ich würde das auf jeden Fall jederzeit wieder machen.

Du willst auch Jugendleiter/in werden?

Hier erfährst du mehr über die Juleica-Ausbildung