Ökotopien gestern und heute: Sci-Fi und Realität
Literarisches Übersetzen im Fokus.
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Amerika-Gedenkbibliothek | PopUp Saal
Allgemeine Infos
Klimawandel, Artensterben, nukleare Risiken – die Realität hat viele Motive der Science-Fiction eingeholt. Genau das macht die Dringlichkeit neuer literarischer Zukunftsentwürfe.
Mit Karen Nölle, Übersetzerin von Ursula K. Le Guin, spricht Milena Adam darüber, wie ökologische Imagination entsteht und warum Sprache dabei eine zentrale Rolle spielt. In Romanen wie Die linke Hand der Dunkelheit (2023, neu übersetzt), Freie Geister (2017, neu übersetzt) und Immer nach Hause (2024) zeigt Le Guin, dass ökologische Systeme immer auch soziale und politische Ordnungsmodelle sind – und dass neue Worte neues Denken ermöglichen.
Eine Diskussion über die politische Kraft literarischer Visionen, über sprachliche Welterzeugung und über die Frage, ob wir heute überhaupt noch fähig sind, utopisch zu denken.
Veranstaltungssprache: Deutsch
Weitere Infos
Vom 11.–25. September 2026 lädt das Festival der »Übersetzen & Weltretten« dazu ein, die transformative Kraft der Literatur neu zu entdecken. Literarisches Übersetzen rückt in den Fokus.
Wie können uns Utopien und Dystopien dabei helfen, die Gesellschaft von morgen zu entwerfen? In Gesprächen, Lesungen, Workshops und partizipativen Formaten feiert das Festival die kulturelle Vielfalt utopischer und dystopischer Literatur verschiedener Sprachen und zeigt konkret, wie Übersetzende Wege in eine andere Welt öffnen.
»Übersetzen & Weltretten« wird veranstaltet von Weltlesebühne e. V. und dem TOLEDO-Programm des Deutschen Übersetzerfonds, in Zusammenarbeit mit dem Collegium Hungaricum Berlin und der Lettrétage sowie mit freundlicher Unterstützung durch die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB). Das Festival wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt und dem Deutschen Übersetzerfonds.