Lesung Kurdistan: Sprache als Kampfzone
Literarisches Übersetzen im Fokus.
Auf dieser Seite
© Übersetzen & Weltretten
Amerika-Gedenkbibliothek | PopUp Saal
Allgemeine Infos
Wie lässt sich eine freiere Zukunft entwerfen? Und welche Rolle spielt Sprache im Ringen um Identität, Widerstand und politische Imagination?
In Kurdistan + 100: Stories from a Future State (2023) entwerfen 13 kurdische Autor:innen utopische und dystopische Szenarien, die alle eine zentrale Frage umkreisen: „Können die Kurden eines Tages einen eigenen Staat haben?“
Im Gespräch mit Mustafa Gündoğdu, Ko-Herausgeber des Bandes, und der Autorin Meral Şimşek („Arzela“) beleuchtet Dawid Yeşîlmen die Entstehung dieses außergewöhnlichen Projekts – ein literarisches Zukunftslabor, das aus Übersetzungen zwischen Türkisch, Kurmandschi, Sorani und Englisch hervorgegangen ist.
Im Anschluss folgt eine Lesung in den Originalsprachen mit englischer Übersetzung.
Veranstaltungssprache: Englisch
Weitere Infos
Vom 11.–25. September 2026 lädt das Festival der »Übersetzen & Weltretten« dazu ein, die transformative Kraft der Literatur neu zu entdecken. Literarisches Übersetzen rückt in den Fokus.
Wie können uns Utopien und Dystopien dabei helfen, die Gesellschaft von morgen zu entwerfen? In Gesprächen, Lesungen, Workshops und partizipativen Formaten feiert das Festival die kulturelle Vielfalt utopischer und dystopischer Literatur verschiedener Sprachen und zeigt konkret, wie Übersetzende Wege in eine andere Welt öffnen.
Weitere Informationen finden Sie unter: weltretten.weltlesebuehne.de.
»Übersetzen & Weltretten« wird veranstaltet von Weltlesebühne e. V. und dem TOLEDO-Programm des Deutschen Übersetzerfonds, in Zusammenarbeit mit dem Collegium Hungaricum Berlin und der Lettrétage sowie mit freundlicher Unterstützung durch die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB). Das Festival wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt und dem Deutschen Übersetzerfonds.