Theater Geteiltes Leid | Ein Theaterstück
Eine Verkörperung persönlicher Berichte von der einen und anderen Seite des Zaunes.
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Amerika-Gedenkbibliothek | PopUp Saal
Allgemeine Infos
Das Grauen wird für Palästinenser von Tag zu Tag mehr, und das nicht von selbst, oder durch eine Naturkatastrophe. Es hat mit dem 7. Oktober schon längst nichts mehr - wenn überhaupt jemals - zu tun. Es ist die Eskalation eines elenden, menschenverachtenden Projekts, das schon lange geht.
Die Kreierenden von "Geteiltes Leid" sind sich dessen bewusst. Die Schauspielerin Yael Schüler nutzt ihre künstlerische Freiheit für einen besonderen Perspektivwechsel: Sie verkörpert abwechselnd die Berichte von palästinensischen und israelischen Opfern. Auf diese Weise teilt sie deren Leid unmittelbar mit dem Publikum.
Dieses Nicht-Theater-Projekt versteht sich als einen Akt, das Trauern als kollektive Form des Erinnerns einzufordern, ohne dass damit das Leid der anderen negiert wird. Trauer bedeutet nicht Schweigen, und Empathie bedeutet nicht Neutralität. Spielt es eine Rolle, ob das Opfer Israeli oder Palästinenser ist? Gezeigt wird hier Existentiell-Menschliches. Und das verbindet.
Weitere Infos
Altersempfehlung: ab 15 Jahren
Dauer: 50 Minuten, mit anschließendem Publikumsgespräch
Schauspiel/Konzept: Yael Schüler
Regie: Viola Köster
Künstlerische Mitarbeit: Mali Haustrate