Lesung Berlin liest ein Buch 2026
Daniela Dröscher liest im Rahmen der berlinweiten Literaturaktion aus ihrem Roman „Lügen über meine Mutter".
Auf dieser Seite
© rbb | Kiepenheuer & Witsch | Linda Rosa Saal (von links nach rechts)
Amerika-Gedenkbibliothek | PopUp Saal
Allgemeine Infos
Vom 24. Mai bis zum 7. Juni 2026 verwandelt sich die Hauptstadt wieder in einen großen Lesekreis. Im Zentrum der diesjährigen Literaturaktion steht der bewegende Roman „Lügen über meine Mutter“ von Daniela Dröscher.
Der Roman „Lügen über meine Mutter“ (Kiepenheuer & Witsch) erzählt vom Aufwachsen in einer Familie, in der ein Thema alles beherrscht: das Körpergewicht der Mutter. Ist diese schöne, eigenwillige, unberechenbare Frau zu dick? Muss sie dringend abnehmen? Ja, das muss sie. Entscheidet ihr Ehemann. Und die Mutter ist dem ausgesetzt, Tag für Tag.
Daniela Dröscher gelingt ein ebenso berührender wie kluger Roman über subtile Gewalt, aber auch über Verantwortung und Fürsorge. Der Roman widmet sich in besonderem Maße der Beziehung zwischen Mutter und Tochter – als ein Schlüssel zu vielen Phänomenen unserer Gegenwart.
Weitere Infos
Seit 2021 macht die Aktion „Berlin liest ein Buch“ Literatur zum öffentlichen Gesprächsstoff. Jeden Frühsommer rückt das Werk einer Autorin oder eines Autors zwei Wochen lang ins Zentrum der Berliner Stadtgesellschaft. Ziel ist es, über Literatur und Kunst ins Gespräch zu kommen – generationenübergreifend, offen, neugierig.
Bereits gelesen wurden: Katja Oskamp „Marzahn, mon amour“ (2021), Saša Stanišić „Herkunft“ (2022), Wlada Kolosowa „Der Hausmann“ (2023), Thorsten Nagelschmidt „Arbeit“ (2024) und Alina Bronsky "Pi mal Daumen" (2025).
Die Leseaktion ist eine Veranstaltung von radioeins, rbbKultur (radio3) und dem Deutschen Bibliotheksverband e. V. (dbv) gemeinsam mit dem Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlin (VÖBB).