Workshop | Digitale Souveränität


22.01.2018
08:30 Uhr bis 10:00 Uhr

Amerika-Gedenkbibliothek

Mit Katharina Meyer von Netzpolitik.org

Jeder Einzelne von uns hat neben seinem analogen Ich mittlerweile einen „digitalen Schatten“. Wie Hänsel und Gretel im Märchen verstreuen wir im realen Leben – statt Brotkrumen – eine Spur aus Daten hinter uns, die dann von Firmen aber auch staatlichen Akteuren massenhaft gesammelt und verarbeitet werden.
Die Möglichkeit der Verknüpfung von einzelnen Daten, seien es geographische, bestimmte Interessensmerkmale oder gar biometrische Daten (die z.B. mit unserer Gesundheit zusammenhängen) zu einem Profil sind im Zeitalter des „Big Data“ tendenziell unbegrenzt – und werden trotz staatlicher Datenschutzverordnungen noch zu wenig kontrolliert und hinterfragt.
Viel Verantwortung für das bewusste Umgehen mit neuen Technologien und sozialen Medien wird dafür auf jeden von uns ausgelagert -  spätestens mit 18 muss man souverän sein im Umgang mit Daten.
Zeit also, sich die Hoheit über den digitalen Schatten zurückzuholen. Denn je besser man Technologien versteht, desto besser kann man auch dafür sorgen, dass sie keine negativen Auswirkungen auf uns haben.
Datensicherheit, digitale Privatsphäre, Big Data und Algorithmen stehen hier im Fokus. Wo kommen diese großen Konzepte tagtäglich mit unserem Leben in Berührung?
Im Workshop wird anhand von zwei Szenarien und Beispielen aus dem Alltag gezeigt, wo überall Daten aus dem Rechner und Smartphone fallen.  In einem kurzen digitalen „Selbstverteidigungstraining“  wird geklärt, wo man durch einfache Maßnahmen dafür sorgen kann, dass der eigene digitale Schatten schrumpft.

Für Schulklassen ab Klasse 10, aber auch für kleinere Gruppen und Einzelpersonen. Anmeldung erbeten unter fuehrungen@zlb.de

Wir bieten die Veranstaltung an vier Terminen an: 22. und 29.01., 12. und 19.02.2018