Alles über das FSJK

Kaja war von 2015 bis 2016 FSJ-lerin in der KiJuBi.

Sie nutzte die Zeit bei uns, um zu überlegen was sie werden will "wenn sie mal groß ist" und ist nun in die weite Welt hinausgezogen, um ein Studium aufzunehmen.

Wir wünschen ihr viel Erfolg und Glück bei all ihren Vorhaben!

So war Kajas Jahr als FSJ-lerin

Die ersten drei Monate (Teil 1)

Die ersten drei Monate - Die Kitas

Ich bin jetzt seit gut drei Monaten in der Kinder- und Jugendbibliothek und habe mich nach und nach immer mehr an meine Aufgaben gewöhnt. Anfangs war ich nach einem Arbeitstag immer echt müde, da ich das einfach nicht gewohnt war, aber das hat sich dann recht schnell gelegt.

Es macht einfach Spaß, wenn man sich den Tag über mit etwas beschäftigen kann, was einen auch wirklich interessiert. In der Schule musste man viel zuhören und hatte auch Fächer, die einem keinen Spaß gemacht haben, aber hier kann ich richtig praktisch arbeiten und Erfahrungen sammeln.

Vormittags sind sehr oft Kita-Gruppen in der Bibliothek, die sich neue Bücher ausleihen wollen und denen ich meistens auch vorlese. Die meisten Kinder sind wirklich niedlich und es ist sehr schön zu sehen, wie sich die Kinder für manche Bücher begeistern können. Bücher mit Elementen zum Ausklappen, mit kleinen Gadgets oder welche, die auffällig glitzern, sind besonders beliebt. Dann ist es den Kindern auch egal, dass das Buch auf Russisch ist und sie diese Sprache ja gar nicht können. Im Grunde genommen geht es in der Altersgruppe ja eigentlich eh nur um die Bilder.

Beim Vorlesen wollen alle Kinder immer am liebsten auf meinem Schoß sitzen, damit sie auch auf jeden Fall die Bilder sehen können. Es ist auch immer wieder schön mit ihnen während des Vorlesens ins Gespräch zu kommen. So erfährt man mehr über die Kinder, die zum Teil mit ihren Kitas einmal im Monat kommen.

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So habe ich zum Beispiel gelernt, dass eins der Kinder keinen Käse mag und alle kleinen Jungs im Generellen davon überzeugt sind, sie wären bestimmt mutiger als der Prinz, der sich nicht getraut hat, ins Maul eines Krokodils zu fassen. Doch manchmal ist es auch einfach nur niedlich und ein bisschen lustig, wenn es zum Beispiel um Tiere geht und eins der Kinder steif und fest behauptet zuhause auch einen Buckelwal zu haben. Aber auf jeden Fall ist es einfach schön, mitzubekommen, dass die Kinder sich so sehr für die Geschichten interessieren, dass sie immer noch mehr vorgelesen bekommen wollen.

Schon des Öfteren kam, kurz bevor die Gruppe ging, von den Kleinen die Nachfrage, ob man das Kuschelkrokodil oder den Kuschelelefanten auch ausleihen kann. Doch das bisher wohl Süßeste, was ich von einem kleinen Mädchen gefragt worden bin, ist, ob ich nicht mit ihr in die Kita kommen kann. Ihre Idee war, dass ich ja einfach den Platz mit der einen Erzieherin tauschen könnte.

Es sind auf jeden Fall wesentlich öfter Kitagruppen da, als ich am Anfang erwartet hätte. Fast täglich kommt eine und manchmal kommen sogar zwei hintereinander. Und das ist jeden Morgen etwas, worauf ich mich freue.

Die Seminarfahrten (Teil 2)

Die Seminarfahrten

Das Jahr als Freiwillige im FSJ Kultur besteht nicht nur aus dem Alltag in der Bibliothek oder in anderen Einsatzstellen, sondern auch aus Bildungsseminaren, die innerhalb von 25 Bildungstagen absolviert werden.

Alle 140 Freiwilligen aus Berlin und Brandenburg werden am Anfang des Jahres in Seminargruppen eingeteilt, da man nicht mit allen 140 Leuten gleichzeitig wegfahren kann. Mit dieser Gruppe von Jugendlichen nimmt man dann an drei der insgesamt vier Seminarfahrten teil.

Die meisten von der LKJ (Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung, dem Träger des FSJK) organisierten Seminare gehen nach Werftpfuhl, einem kleinen Ort in Brandenburg im Nordosten von Berlin. Abgesehen von der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein, in der man übernachtet, ist allerdings nicht so viel los.

Aber das ist überhaupt nicht schlimm, denn tagsüber hat man Workshops oder anderes Programm. Mithilfe der Teamer haben wir reflektiert, wie unsere bisherige Zeit in den Einsatzstellen war, ob wir uns wohlfühlen oder uns eine Änderung wünschen. Bei den Workshops gab es drei verschiedene Angebote. Es gab einen Theaterworkshop und einen zum Thema "Methoden der Jugendarbeit". Ich hatte den Workshop "Kulturmanagement und Öffentlichkeitsarbeit" gewählt. Am letzten Tag unserer Seminarwoche hat dann jede Arbeitsgruppe ihre Ergebnisse vorgestellt, sodass man einen guten Einblick in die Arbeit der anderen erhalten hat. 

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Für die Abende gibt es einen Billardraum oder einen Lagerfeuerplatz. Außerdem hat irgendjemand eigentlich immer Spielkarten dabei. Einen Abend haben wir sogar auf einer Nachtwanderung verbracht. Man musste zu zweit durch einen ziemlich nebligen Wald laufen, was an sich schon echt gruselig ist, doch als wir dann auch noch erschreckt wurden, hat uns auch unser Plan, einfach lautstark Lieder zu singen, nicht mehr geholfen.

Meine zweite Seminarfahrt war das sogenannte Wahlpflichtseminar. Das heißt, dass alle Freiwilligen aus Berlin und Brandenburg sich zwischen sechs Angeboten entscheiden durften. Man musste einen Erst- und einen Zweitwunsch abgeben und dann wurde ausgelost. Ich hatte das Glück, dass ich meinen Erstwunsch bekommen habe und somit zur Jugendleiter-Schulung fahren durfte. Darüber habe ich mich natürlich sehr gefreut.

Auf meinen zwei bisherigen Fahrten habe ich viele nette Menschen kennengelernt. Die meisten haben sich auf Anhieb verstanden und der Gruppenzusammenhalt war großartig. Ich konnte mich auf jeden Fall ziemlich schnell zugehörig fühlen. Dadurch, dass alle in der gleichen Situation sind und auch ähnliche Interessen haben, war es natürlich viel leichter, sich als Gesamtgruppe zu verstehen, als es während der Schulzeit je war.

Wie auf allen Klassenfahrten gab es auch bei den Seminaren morgens und abends ein Buffet, bei dem man sich sein Essen aussuchen konnte. Mittags wurde gekocht. Ich fand das Essen nur mäßig, aber das kam wenig überraschend, weil das auf bisher jeder Klassenfahrt auch so war. Die Mahlzeit, die allerdings immer gut ankam, war der Nachmittagskaffee mit Kuchen oder Keksen.

Alles in allem kann ich nur sagen, dass es wirklich erstaunlich ist, wie gut so eine Woche auf dem ruhigen Land tut. Sobald man auf dem Rückweg wieder in einer überfüllten Berliner S-Bahn saß, wusste man die Ruhe richtig zu schätzen. Am Ende dieser Fahrten war ich immer ziemlich müde, aber auch sehr gut gelaunt und glücklich. Bisher hatte ich sehr viel Spaß und freue mich auch sehr auf die zwei kommenden Seminare.

Meine Zeit mit der Jurte (Teil 3)

Meine Zeit mit der Jurte

Was ist eine Jurte?

Die Jurte ist die übliche Unterkunft nomadisierender Mongolen, sie ist gleichzeitig Haus und Heimat. In der Mongolei wohnt noch heute die Hälfte der Bevölkerung in Jurten. Die wichtigste Einrichtung darin ist der Herd in der Mitte - durch ihn wird die Jurte warmgehalten und er dient als Kochstelle. Für die Nomaden ist die schnell zusammenlegbare Jurte sehr praktisch, denn innerhalb von ein paar Stunden ist alles zusammengepackt, auf dem Rücken der Pferde oder Kamele verstaut und zum Weiterziehen bereit.

Natürlich war ich nicht in der Mongolei, sondern bin weiterhin als FSJKlerin in der Kinder- und Jugendbibliothek aktiv. Denn auch wenn die Mongolei mit Sicherheit ein sehr interessantes Reiseland ist, bin ich derzeit noch für weitere fünf Monate in der Bibliothek. Und dort steht - im Innenhof von Oktober bis Ende März jeden Jahres - unsere Jurte.

Die Märchenstunden

In der Kinder- und Jugendbibliothek wird die Jurte als Raum zum Märchenerzählen genutzt: Es gibt keine Feuerstelle, keine Betten, aber ein paar mongolische Möbel und viele Hocker für unsere Gäste.

Jeden Samstag um 15.00 Uhr und zwei Mal im Monat am Mittwoch um 17.00 Uhr ist Märchenstunde für Familien angesagt.

Man braucht keine Angst haben, dass es zu kalt wird, denn wir haben einen elektrischen Kamin mit flackerndem Feuer, welcher für eine angenehm warme Märchenstimmung sorgt.

Tolle professionelle Märchenerzählerinnen, mal im Kostüm, mal mit Tee und Feigen für die Zuhörer, vom Verein ErzählZeit e.V. schaffen es, ihre Zuhörer zu verzaubern und mit ihrer Erzählkunst in ferne Länder zu entführen. Ein Märchen kann auch manchmal eine halbe Stunde dauern.

Die Jurte wurde in diesem Winter schon zum siebten Mal bei uns aufgebaut. Mit jedem Jahr erfahren mehr Leute von diesem Angebot, und dementsprechend beliebt sind die Plätze in der Jurte. Dort haben etwa 35 Menschen Platz - oft sind es viel mehr, die Einlass finden möchten.

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Aber auch am Vormittag steht die Jurte nicht leer - es kommen viele Schulklassen zu Märchenstunden oder anderen Veranstaltungen in die Jurte. Ein Beispiel für eine solche Veranstaltung ist "Leben in Zelten". Dort erfahren die Kinder etwas über drei verschiedene Völker, welche in Zelten gelebt haben oder es noch immer tun, lernen mongolische Spiele kennen, versuchen indianische Schriftzeichen zu verstehen oder üben sich daran, ein Beduinentuch selbst zu binden.

Meine Aufgabe ist es, die Jurte, die Märchenerzählerinnen, die Familien bzw. die Schulklassen zu betreuen, damit alle eine schöne Veranstaltung erleben können. Dazu gehört, dass ich die Jurte lüfte, für Ordnung sorge und den Heizofen rechtzeitig einschalte. Ich helfe den Märchenerzählerinnen bei ihren Vorbereitungen und lasse dann die Zuhörer in die Jurte. Denen erzähle ich, bevor die eigentliche Märchenstunde beginnt, noch einiges über die Jurte, lass sie raten, woraus die Seile gefertigt wurden, und informiere über die Überzeugung der Mongolen, dass es Unglück bringt, wenn man auf die Türschwelle tritt.

Alles in allem herrscht in der Jurte immer eine sehr besondere Atmosphäre. Obwohl man sich eigentlich mitten auf einem Innenhof in Berlin befindet, ist es sehr ruhig. Wenn es regnet dann hört sich auch das Prasseln auf dem Zelt eher gedämpft und sehr beruhigend an. Wirklich beschreiben lässt sich diese Atmosphäre nicht, man muss einfach einmal dabei gewesen sein!

Wer liest gewinnt (Teil 4)

Wer liest, gewinnt immer - Der Vorlesewettbewerb in Berlin

Jedes Jahr wird in einem großen Schülerwettbewerb die beste Vorleserin bzw. der beste Vorleser Deutschlands gekürt. Um diesen zu finden, werden bundesweit alle 6. Klassen aufgerufen, sich am Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des deutschen Buchhandels zu beteiligen. So auch in Berlin: Nach mehreren Vorentscheiden stehen die 12 Bezirkssieger fest und dürfen dann am Landesentscheid teilnehmen.

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Vorbereitung ist die halbe Miete

Bei einem Vorbereitungstreffen wurde ich in die Thematik eingeführt und freute mich auf die anfallenden Aufgaben. Zunächst sammelte ich die Meldungen über die Sieger der Bezirksentscheide. Es macht unglaublich viel Spaß, nach und nach alle Informationen über die Teilnehmer zu bekommen und sich vorzustellen, wer wohl hinter den Namen steckt. Eine der wichtigsten Informationen ist das Buch, welches sich der jeweilige Bezirkssieger zum Vorlesen herausgesucht hat. Im Wettbewerb werden ein Buch nach Wahl und ein für die Kinder unbekannter Text gelesen - und dieser darf auf keinen Fall aus einem Buch sein, das eins der Kinder vorlesen möchte.

Wir hatten Glück und konnten das lustige und spannende Buch "Happy Smekday" von Adam Rex verwenden. Nun gab es eine weitere tolle Aufgabe für mich: Ich durfte mir ein Rätsel mit Fragen zu dem Buch ausdenken, bei dem das Publikum Bücher gewinnen konnte.

Der Tag des Wettbewerbs

Am Tag des eigentlichen Wettbewerbs waren wir schon früh in der Berliner Stadtbibliothek und haben dekoriert und das eine oder andere Problem gelöst. Zunächst kamen die sieben Jurymitglieder, u.a. der Comiczeichner Mawil und Susanna Bonaséwicz, die Synchronsprecherin vieler berühmter Schauspielerinnen und die Stimme von Bibi Blocksberg, und haben sich nochmal mit den Bewertungsrichtlinien vertraut gemacht.

Etwas später kamen dann die Sieger und deren Gäste, welche den Beginn der Veranstaltung kaum abwarten konnten. Meine Betreuerin Frau Gröning führte als Moderatorin durch die Veranstaltung und stellte die Jury vor. Die Vorjahressiegerin Leonie, welche auch in der Jury saß, wusste genau, wie sich die 12 Kinder fühlten, und sprach ihnen Mut zu.

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Zu Beginn der Veranstaltung stellte Mawil, um die Stimmung etwas aufzulockern, seinen Comic "Kinderland" vor. Dazu wurden die Bilder an eine Leinwand projiziert und er las auf sehr unterhaltsame Weise aus seiner Geschichte in Sprechblasen. Dann begann der Wettbewerb. In alphabetischer Reihenfolge stellten die Kinder kurz den Inhalt ihres Buches vor und lasen ihren Text, dafür hatten sie fünf Minuten Zeit. Die meisten waren aufgeregt, doch nach den ersten Worten verschwanden alle Unsicherheiten und die Teilnehmer präsentierten gekonnt ihren Textausschnitt.

Für die Jury ging es dann in die erste Beratungsrunde, in welcher sie anhand ihrer Notizen diskutierten. Für alle anderen gab es eine Pause mit Brötchen und Buletten. Weiter ging es dann mit dem Fremdtext, aus welchem jedes Kind drei Minuten vorlas. Gleichzeitig konnte das Publikum das Rätsel lösen. Später beriet sich die Jury ein zweites Mal. Währenddessen habe ich alle Publikumsrätsel kontrolliert und die Gewinner ausgelost.

Wer wird gewinnen?

Der spannende Moment rückte immer näher, wer wird Sieger und das Land Berlin beim Bundesentscheid vertreten? Bevor Jurysprecher Matti Wien die Urkunden vergab, habe ich die Gewinner bekannt gegeben und die Buchpreise vergeben.

Siegerin konnte nur ein Kind werden, die Wahl der Jury fiel auf Matilda Leni aus Steglitz-Zehlendorf. Aber natürlich haben alle Teilnehmer ihre Fans begeistert und beim Publikum bleibt sicher nicht nur der Siegerbeitrag in besonderer Erinnerung.

Schon ein Jahr vergangen (Teil 5)

Schon ist ein Jahr vergangen!

Es ist so viel passiert und ich habe so viel erlebt. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich einen Vollzeit-Arbeitsalltag erlebt, war Teil eines superlieben und hilfreichen Kollegenteams und habe viel Selbstbewusstsein gewonnen. Ich bin total froh, mich für dieses FSJ entschieden zu haben, denn so hatte ich die Chance, vieles zu lernen und auch Fehler machen zu dürfen.

Ich habe viele Leute kennengelernt, bin, mit mir bisher unbekannten Leuten, auf Seminarfahrten gefahren und habe festgestellt, dass es mal ganz lustig sein kann, aus seinem eigenen Freundeskreis auszubrechen. Wenn auch nur für eine Woche.

Ich durfte bei der Vorbereitung von unglaublich vielen, wunderschönen Veranstaltungen helfen und habe dabei die verschiedensten Autoren, Übersetzer und Illustratoren live erlebt.

Karen-Susan Fessel hat einer Grundschulklasse ihr neustes Buch "Hip Hop, Hund und Herzgehüpfe" vorgestellt, welches in Berlin spielt und den Kindern bewiesen hat, dass ein Buch, nur weil es pink ist, nicht bloß für Mädchen sein muss!

Sabine Ludwig war zum wiederholten Mal bei uns und hat aus ihrem Roman "Schwarze Häuser", welcher sogar autobiographische Anteile enthält, vorgelesen. Die Kinder hatten am Ende eine Menge Fragen, die Sabine Ludwig gerne beantwortet hat. Ihr Buch "Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft" wurde erst letztes Jahr verfilmt und viele der Zuhörer kannten den Film natürlich, weshalb sie bei diesem Thema besonders neugierig waren.

Auch Katharina Grossmann-Hensel hat eine Lesung gegeben, bei welcher sie einige beeindruckende Originalzeichnungen aus ihren Büchern dabei hatte. Wenn man diese sieht, genauso wie sie im Buch abgedruckt sind, kann man gar nicht glauben, dass all die Bilder wirklich per Hand gezeichnet wurden.

Zum Abschluss hat sie aus ihrem wirklich niedlichen Buch "Küss mich oder friss mich!" vorgelesen. Dieses fand ich so anregend gezeichnet und erzählt, dass ich es gleich in mein Repertoire an Vorlesebüchern für Kitakinder mit aufgenommen habe.

Die schwedische Autorin und Illustratorin Sara Lundberg war im Rahmen der nordischen Literaturtage "Into the Wind" bei uns zu Gast. Zusammen mit ihrer Dolmetscherin hat sie einen unglaublich vielseitigen Workshop gegeben, in welchem die Kinder ihr Buch kennenlernten, gezeigt bekamen, wie man mithilfe eines Kaffeeflecks eine komplette Figur zeichnen kann und anhand von Leitfragen eigene Geschichten für ihre Figuren erfanden.

Ein weiteres Highlight in diesem Jahr war auf jeden Fall der Besuch der englischen Autorin Meg Rosoff, welche 2016 den Astrid-Lindgren-Gedächtnis-Preis, die höchste Auszeichnung für Kinder- und Jugendliteratur, erhalten hat. Die Geschichte ihres Lebens hat sie unglaublich spannend und auch lustig erzählt, sodass man gar nicht mehr aufhören wollte zuzuhören. Unter anderem las sie dann den Anfang ihres Romans "Just in case" vor.

Ich bin sehr froh und unglaublich dankbar, dass ich das alles und noch viel mehr in diesem Jahr erleben durfte. Doch für mich geht es nun ab Oktober mit dem Studium weiter. Ich werde in eine andere Stadt umziehen, um dort Literatur- und Geschichtswissenschaften zu studieren. Und auf diesen neuen Lebensabschnitt freue ich mich schon sehr.

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