Diskussion Willy-Brandt-Gespräch 2025: Mehr Mut zur Demokratiebildung? Politische Bildung in Zeiten autoritärer Verheißungen
Was leistet Demokratiebildung heute – und wo stößt sie an ihre Grenzen? Angesichts von Demokratieskepsis, autoritären Verheißungen und Desinformation widmet sich das Willy-Brandt-Gespräch 2025 der Zukunft der politischen Bildung.
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©Bundesregierung/Engelbert Reineke
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Allgemeine Infos
Demokratiebildung ist in aller Munde – doch was genau ist damit gemeint? Eine wachsende Demokratieskepsis, das Erstarken autoritärer Parteien und die Verbreitung von Desinformation machen immer deutlicher, dass Demokratie als Grundlage moderner Kultur- und Bildungsarbeit nicht einfach vorausgesetzt werden kann, sondern gezielt vermittelt und gestärkt werden muss. Museen, Gedenkstätten und andere öffentliche Einrichtungen reagieren, indem sie Demokratie explizit als Bildungsauftrag benennen. Doch dieser Auftrag bleibt oft vage. Welche Verständnisse von Demokratie liegen der Bildungsarbeit zugrunde? Wie begegnen Institutionen den Erwartungen und Herausforderungen in einem zunehmend polarisierten Umfeld, ohne in Neutralitätsrhetorik zu erstarren? Und nicht zuletzt: Wie gestaltet sich die Zukunft der Demokratiebildung angesichts schrumpfender Finanzmittel im Kultur- und Bildungsbereich?
Das Willy-Brandt-Gespräch 2025 widmet sich diesen Fragen und diskutiert, was Demokratiebildung heute leisten kann – und wo sie an ihre Grenzen stößt. Es diskutieren unter anderem Bundesbildungsministerin Karin Prien, die Professorin für Didaktik der Geschichte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Lale Yildirim und der Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Axel Drecoll. Es moderiert Harald Asel von rbb24 Inforadio.
Weitere Infos
Eine Veranstaltung der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung in Kooperation mit rbb24 Inforadio. Mit freundlicher Unterstützung durch die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB).
Eintritt frei. Eine Anmeldung zur Veranstaltung bis 19.11.2025 ist möglich auf der Webseite der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung.