Event Vorgemerkt.
Lena Schätte stellt ihre Lieblingsmedien aus der ZLB vor. Im Gespräch mit Luca Mael Milsch.
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© Boris Breuer
Amerika-Gedenkbibliothek | PopUp Saal
Allgemeine Infos
Bibliotheken sind oft der erste Ort, an dem Menschen Bücher und Medien entdecken – insbesondere, da ihr Angebot so vielseitig und niedrigschwellig zugänglich ist. In der Veranstaltungsreihe „Vorgemerkt.“ sind Literaturschaffende eingeladen, aus dem Bestand der ZLB eine persönliche Auswahl an Medien vorzustellen. Dabei kann es sich um Romane, Sachbücher, Lyrik, Comics, Theaterstücke, Kunst, Filme, Musik-CDs oder sogar Spiele handeln. Alles, was die Schreibenden für ihre aktuelle Arbeit, ihr neuestes Buch oder ganz persönlich als inspirierend und wichtig empfinden, wird zum Ausgangspunkt für ein Gespräch mit Moderator*in Luca Mael Milsch.
Weitere Infos
Lena Schätte, geboren 1993 in Lüdenscheid, debütierte 2014 mit dem Roman »Ruhrpottliebe«. In den Folgejahren arbeitete sie als Psychiatriekrankenschwester im Ruhrgebiet, bis sie 2020 ein Studium des Literarischen Schreibens am Deutschen Literaturinstitut Leipzig aufnahm. Heute betreut Lena Schätte suchtkranke Menschen in Lüdenscheid – und schreibt. Für ihren Roman Das Schwarz an den Händen meines Vaters wurde Lena Schätte mit dem W.-G.-Sebald-Literaturpreis und dem Förderpreis Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet; der Roman stand zudem auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2025.
Luca Mael Milsch studierte Literaturwissenschaften und arbeitet heute, nach Station in der Geschäftsführung und Programmleitung des Literarischen Salons Hannover, als Autor*in und Übersetzer*in in Berlin. Neben literarischen Übersetzungen aus dem Englischen, zuletzt „Kinderspiel“ von Claire Kilroy, und eigenen Lyrik- und Kurzprosaveröffentlichungen, erschien im März 2024 Milschs Romandebüt „Sieben Sekunden Luft“ im Haymon Verlag.