Film Joseph Horovitz – A Life (1926 – 2022)
Filmausschnitte, kommentiert von Regina Hepner (London) und Albrecht Dümling (musica reanimata), sowie Live-Musik für Klarinette und Klavier erinnern an den vor genau 100 Jahren in Wien geborenen englischen Komponisten Joseph Horovitz.
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©Joseph Horovitz
Amerika-Gedenkbibliothek | PopUp Gruppenraum 2
Allgemeine Infos
Der Film „Joseph Horovitz – A Life (1926 – 2022)“, welcher den Komponisten im Gespräch mit der Münchner Rundfunkjournalistin Susanne Schmerda zeigt, wurde an fünf Tagen im September 2018 in London gedreht. Der damals 92jährige Komponist erzählt hier lebendig von seiner Jugend in Wien, wo sein Vater den Phaidon-Verlag leitete. Nach dem deutschen Einmarsch floh er im März 1938 nach London. Wir erfahren von der abenteuerlichen Flucht der Familie, von der musikalischen Ausbildung des Sohnes und seiner Entwicklung zum erfolgreichen Komponisten, Dirigenten und Musikprofessor. Horovitz schuf Werke für unterschiedliche Medien, nicht zuletzt für Tanz, Film und Fernsehen.
Aus diesem englischsprachigen Film sehen wir Ausschnitte mit deutschen Untertiteln. Regina Hepner, die zusammen mit ihrem verstorbenen Mann, dem Unternehmer Leo Hepner, lange mit Joseph und Anna Horovitz befreundet war, hat den Film produziert. Sie ist an diesem Abend Gesprächsgast von Dr. Albrecht Dümling (musica reanimata), der im März 2012 gemeinsam mit dem Komponisten im Konzerthaus am Gendarmenmarkt ein Porträtkonzert durchführen konnte. Ausschnitte aus der damaligen Veranstaltung werden ebenso zu hören sein, dazu zwei Sätze der mitreißenden Sonatina für Klarinette und Klavier von Joseph Horovitz, gespielt von Melina Paetzold (Klarinette) und Nanami Nomura (Klavier).