Workshop Mehr als Schlagzeilen - Berliner Presse im Blick
Workshop zu diskriminierungskritischer Medienkompetenz mit Melina Borčak
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Foto: Melina Borčak
(c) Melina Borčak
Amerika-Gedenkbibliothek | PopUp Gruppenraum 2
Allgemeine Infos
Wusstest du, dass Zeitungsberichte über Straftaten migrantische Tatverdächtige 32-mal öfter genannt werden, als es ihrem realen Anteil in der Statistik entspricht? Wusstest du, dass 89 % der Beiträge über Muslim*innen negativ sind? Und wusstest du, dass 94 % der Chefredakteurinnen und Chefredakteuren der reichweitenstärksten Medien Deutsche ohne Migrationshintergrund sind?
In diesem Workshop werfen wir gemeinsam einen Blick darauf, wie Medien Sprache, Bilder und Narrative einsetzen und welche Rolle diese dabei spielen, Rassismus und Diskriminierung zu verstärken oder abzubauen. Wir analysieren historische und aktuelle Schlagzeilen, Darstellungsweisen und Sprachnutzung in verschiedenen Zeitungen aus dem Berliner Pressearchiv und entdecken Muster, Kontinuitäten und Veränderungen.
Du möchtest lernen, rassistische Muster deutlich benennen zu können und gleichzeitig eine kritische und diskriminierungssensible Medienpraxis zu entwickeln, dann melde dich an!
Weitere Infos
Um Anmeldung per Mail über berlin-hub@zlb.de wird gebeten. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.
Der Workshop findet in deutscher Lautsprache statt. Für die Teilnahme sind keinerlei Vorkenntnisse nötig. Alle Materialien werden gestellt.
Melina Borčak ist Journalistin und arbeitete u. a. für CNN, arte, Deutsche Welle. Sie ist Autorin des Spiegel-Bestsellers "Mekka hier, Mekka da" über Sprache und antimuslimischen Rassismus. Sie macht antirassistische Medienkritik und berichtet u. a. über Genozide, Rassismus, Flucht.