Zentral- und Landesbibliothek Berlin wird am 1. Oktober 25 Jahre

Pressemitteilungen

29. September 2020


Wir feiern Geburtstag! Seit 25 Jahren, genau dem 1.Oktober 1995 gibt es die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB). 

Die Geschichte ist ehrwürdig, alle Gebäude denkmalgeschützt. Die Berliner Stadtbibliothek wurde schon 1907 eröffnet und hatte eine sehr wechselnde Geschichte durch das Jahrhundert. Die Amerika-Gedenkbibliothek war ein optimistisches Geschenk der Amerikaner*innen an das kriegszerstörte Berlin. Nach dem Mauerfall beschloss der Senat 1995 die Zusammenführung dieser Bibliotheken in die gemeinsame Stiftung ZLB. 

An beiden Standorten ist die ZLB außerordentlich gut besucht, 2019 von mehr als 1.5 Millionen Besucher*innen. Diese Zahl wird 2020 coronabedingt nicht erreicht werden können, aber auch heute zeigen die Berliner*innen mit Anwesenheit und Schlangenbildung, wie wichtig und notwendig ihnen ihre Bibliothek ist. 

„Unser Medienangebot sowie unsere Programm- und Communityarbeit bilden den Kern unserer Bibliothek“ Volker Heller, Generaldirektor der ZLB. „Die Bürgerinnen und Bürger nutzen die Ressourcen der ZLB auch zur digitalen Teilhabe, für demokratiebildende Veranstaltungen und als Ort der Produktivität. Wir verstehen uns als aktivierendes Zentrum für die Berliner Stadtgesellschaft, und so werden wir auch von den Berliner*innen gesehen, genutzt, gewollt und vor allem auch geliebt.“ Im Jahr 2019 wurde die ZLB wegen ihrer besonderen Arbeit zu Deutschlands Bibliothek des Jahres gewählt.

Der Senat von Berlin hat eine Zusammenführung der beiden öffentlichen Bibliotheksteile und der Magazine unter ein Dach beschlossen. Als Ort für den Neubau ist das Gelände an der AGB festgelegt, erste partizipative Prozesse über Inhalte und Umfeld zeigen das hohe Interesse der Bevölkerung an diesem großen Berliner Projekt. Die ZLB freut sich auf die Entwicklung einer neuen Bibliothek für Berlin, wie sie die Bürger*innen benötigen.

Für Ihre Nachfragen und Gesprächswünsche stehe ich gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Anna Jacobi
Pressesprecherin