Forum Film

SPRECHSTUNDE & FORUM FÜR FILMFANS

FORUM FILM ist die regelmäßige "Filmsprechstunde" der ZLB. Hier bieten wir Ihnen die Gelegenheit, mehr über die Angebote der Filmbibliothek zu erfahren und Film aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Wir stellen Schwerpunkte unserer Filmsammlung vor, laden Filmschaffende ein und bieten die Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen. Unsere Gäste bringen uns dafür unterschiedliche Einblicke in ihre Arbeit und spannende Hintergrundinformationen mit.

Schauen Sie doch mal vorbei!

Natur in der Stadt

01.10.2020, 18:00 Uhr
Amerika-Gedenkbibliothek | Salon

Ein Filmspaziergang kuratiert von shorts/salon (Anna Henckel-Donnersmarck und Sarah Schlüssel), geführt von Philipp Sattler (Die grüne Stadt), einem Experten für Natur im urbanen Raum.

Zwei Kurzfilme und ein geführter Spaziergang um die AGB laden ein zu Gespräch und Gedankenaustausch über die Natur, die uns im urbanen Raum umgibt, und das Verhältnis, das wir zu ihr haben. Welchem Zweck dient sie, wie wird sie genutzt, wie wird sie verhindert? Was ist wild gewachsen, was strategisch angelegt? Und welche Rolle spielt die globale Erwärmung dabei?

Die gezeigten Kurzfilme eröffnen eigenwillige Perspektiven auf diese Thematik und laden zum Gedankenaustausch ein. Ein geführter Spaziergang rund um die Bibliothek geht den Fragen am konkreten Beispiel nach.

Mit:

Imperial Valley (cultivated run-off)
von Lukas Marxt
Deutschland/Österreich 2018, 14 Minuten, ohne Dialog

Eine Drohne fliegt über die menschenleere Landschaft: das Imperial Valley, eines der größten landwirtschaftlichen Anbaugebiete in den USA. Künstlich angelegte Wasserläufe und akkurat bepflanzte Felder bilden abstrakte Muster – gebändigte Natur, um den Bedürfnissen des Menschen so effektiv wie möglich zu dienen. Die apokalyptischen Weiten sind faszinierend und verstörend zugleich.


The Silent Passenger von Hirofumi Nakamoto
Japan 2012, 15 Minuten, ohne Dialog

Etwas bewegt sich unter der Bettdecke, auf dem Armaturenbrett, im Lampenschirm. Der Filmemacher
hat kleine Krebse, Frösche und Eidechsen gesammelt, um sie im Hotelzimmer auszusetzen, Schmetterlinge, um sie im Auto frei zu lassen. Deplatziert und desorientiert erobert sich das Getier Stück für Stück den menschgemachten Raum, kriecht in jede Ecke, erkundet jeden Winkel und macht auch vor der Kamera nicht Halt.

Es gibt eine begrenzte Platzzahl, eine feste Anmeldung vorab ist hier möglich. Wir halten zudem ein Kontingent für spontan Entschlossene frei. Bitte achten Sie auf wettergerechte Kleidung, bei Regen bleiben wir im Salon.
 

Vergangene Termine

Who writes his_tory?

06.09.2020, 18:00 Uhr
Amerika-Gedenkbibliothek | Salon

Ein Filmgespräch mit Kurzfilmvorführung und anschließender Schreibwerkstatt mit Sandra Becker (Wikimedia Berlin), Daniela Brugger, Nicole Boillat und Chris Regn (Who writes his_tory, Schweiz)

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Die Initiative Who writes his_tory hat sich zum Ziel gesetzt, den GenderGap im Wikiversum zu schließen. Sie diskutieren darüber, was im Netz hängenbleibt und wer die Inhalte bestimmt. Sie berufen sich dabei auf die internationale Kampagne Art+Feminism, in der dazu aufgerufen wird, Biografien von Filmemacherinnen und Künstlerinnen sichtbarer zu machen. Unsere Gäste stellen ihre Initiative vor und geben Einblicke in ihre Arbeit mit Wikimedia und erprobten Strategien im Wikipedia-Universum. Anschließend an das Filmgespräch, am offenen Sonntag, laden wir Sie herzlich zu einem gemeinsamen Edit-a-thon ein. In der offenen Schreibwerkstatt geben wir Ihnen Einführungen in das Arbeiten mit Wikipedia. Anhand der Medien, die wir vor Ort in der Bibliothek finden, erstellen wir gemeinsam Artikel über Frauen* im Film und Kunst und zeichnen ihre Portraits. Hilfsangebote wie das Mentoringprogramm und Editiergruppen vor Ort werden vorgestellt. Sie erhalten Information zu Funktionsweisen, Wikipedia-Vorgaben, Realisation von Texten. 

Aufgrund der aktuellen Situation ist die Teilnehmer*innenzahl leider begrenzt.

Termine:

Forum Film - Who writes his_tory Salon | Fr 04.09.20 | 18.00 - 19.30 | Amerika- Gedenkbibliothek
Vorstellung der Kampagne Who writes his_tory mit Kurzfilmen und Gespräch.
Begrenzte Platzzahl im Salon. Anmeldung möglich.

Who writes his_tory – Workshopp Lesesaal | So 06.09.20 | 12.00 – 16.00 | Amerika- Gedenkbibliothek
Offene Schreibwerkstatt. Unsere Einführungen in das Editieren auf Wikipedia finden zu jeder vollen Stunde statt:
um 12, 13, 14, und 15 Uhr.
Bringen Sie, wenn vorhanden, bitte Ihren Laptop mit. Begrenzte Platzzahl im Salon. Anmeldung möglich.

 

THE ALPHABET OF FEELING BAD

06.02.2020, 18:00 Uhr
Amerika-Gedenkbibliothek | Salon

Ein Filmgespräch und Kurzfilmvorführung mit Karin Michalski (Videokünstlerin) und Eva Kietzmann (ZLB).

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Die Videoarbeit The Alphabet of Feeling Bad (12 min., D 2012, HD, engl. OV) zeigt ein experimentelles Interview mit der Theoretikerin und Aktivistin Ann Cvetkovich. Erläutert werden von A bis Z Begriffe wie Depression, aber auch ein alltägliches „sich schlecht fühlen“, wie die Vorstellung, in einer Sackgasse zu stecken, sich gelähmt zu fühlen, nicht arbeiten zu können, von Anforderungen überwältigt zu sein, nicht zu genügen und versieht sie mit neuen Bedeutungen.
Gemeinsam mit unserem Gast Karin Michalski wollen wir das Video als Anlass nehmen, zu überlegen, wie wir unser eigenes Alphabet der „schlechten Gefühle“ neu bewerten können.

Karin Michalski arbeitet als Künstlerin, Film- und Videokunstkuratorin und Dozentin in Berlin. Sie studierte Filmregie und -produktion (creative producing) an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) sowie Publizistik, Politik- und Erziehungswissenschaft an den Universitäten in Mainz und Berlin. Und unterrichtete zuletzt im Rahmen einer Professur an der Kunsthochschule für Medien Köln und an der Universität der Künste Berlin. www.karinmichalski.de

Ann Cvetkovich (Kanada) ist Autorin von u.a. Depression: A Public Feeling, 2012 und An Archive of Feelings: Trauma, Sexuality and Lesbian Public Cultures, 2003. www.anncvetkovich.com

GIRLS GO MOVIE

05.12.2019, 18:00 Uhr
Amerika-Gedenkbibliothek | Salon

Ein Filmgespräch mit Ruth Hutter (Künstlerische Leitung, GIRLS GO MOVIE) und Eva Kietzmann (ZLB Filmbibliothek) und Kurzfilmvorführung.

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GIRLS GO MOVIE ist ein Kurzfilmfestival aus Mannheim mit einem umfangreichen Filmcoaching-Programm. Seit bereits 15 Jahren stellt das Festival den weiblichen Blick auf die Welt und die ganz persönlichen Themen der Filmemacherinnen in den Mittelpunkt und bietet eine deutschlandweit einzigartige Bühne für die Filmkunst junger Frauen. So garantiert GIRLS GO MOVIE jeder jungen Frau bis 27 Jahre die Möglichkeit sich filmisch auszudrücken. Ruth Hutter berichtet uns was junge Frauen und Mädchen beim Filmemachen brauchen und welche Themen sie bewegen. Welche Geschichten und Visionen tragen sie in die Welt? Im Anschluss zeigen wir eine Filmauswahl aus den letzten Festivaljahren.

Bist du auch weiblich, zwischen 12 und 27 und möchtest einen Film drehen, weißt aber noch nicht wie?
Komm vorbei und erfahre mehr! Sprich‘ mit Ruth darüber, welche Unterstützung du dir in Berlin wünschst.

 

Backstage im Freiluftkino Hasenheide

01.08.2019, 18:00 Uhr
Amerika-Gedenkbibliothek | Salon

Ein Filmgespräch und Kurzfilm mit Nerthus Arslan (Freiluftkino Hasenheide) und Eva Kietzmann (ZLB Filmbibliothek)

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Seit 30 Jahren ist das als Amphitheater angelegte Freiluftkino Hasenheide in Neukölln etabliert und ist vielleicht das schönste Freiluftkino in Berlin. Es liegt idyllisch inmitten hoher Bäume im Volkspark Hasenheide und zeigt jeden Sommer die Highlights der aktuellen Kinosaison sowie Kunst- und Kultfilme. Aber was passiert eigentlich hinter den Kulissen? Nerthus Arslan arbeitet seit 20 Jahren als Theaterleiterin im Freiluftkino und gewährt uns einen spannenden Blick hinter die Leinwand: in ihren Arbeitsalltag und die praktische (Open Air) Kinoarbeit.

Wir zeigen den Kurzfilm "Die auf die Nüsse gehn" (Deutschland, 1992, Regie:Klaus Stawecki). Ein Film, der auf humorvolle Weise von den alltäglichen Problemen eines Berliner Kinoteams erzählt. 
Weitere Informationen unter Kurz Film Agentur Hamburg.

 

Kreuzberger Filmgeschichte

20.06.2019, 18:00 Uhr
Treffpunkt: Amerika-Gedenkbibliothek | Salon

Ein Spaziergang rund um die AGB mit Stefan Zollhauser (Berliner Spurensuche) und Eva Kietzmann (ZLB Filmbibliothek)

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Mit Stefan Zollhauser begeben wir uns auf Spurensuche zur Filmgeschichte in Berlin-Kreuzberg. Wir treffen uns im Salon der Amerika-Gedenkbibliothek und machen gemeinsam einen Spaziergang durch das nördliche Kreuzberg. Wir erfahren mehr über Kreuzberger Produktionsstätten und Filmateliers der Stummfilmzeit bis  heute, und suchen frühere Kinobauten und Grenzkinos auf.  Im geteilten Berlin lockten die Grenzkinos Bewohner des angrenzenden Ostsektors mit ermäßigten Tickets zum Kinobesuch, damit Ost-Berliner-Cineasten westdeutsche Filme ansehen konnten.  Kreuzberg diente auch als Filmkulisse: wir besuchen daher Drehorte von Filmen wie VICTORIA (Regie: Sebastian Schipper, Deutschland 2014). Stefan Zollhauser von der Berliner Spurensuche wird uns dabei Interessantes zur Filmgeschichte berichten und dabei auch in Büchern aus unserer Sammlung fündig werden. Bitte auf wettergerechte Kleidung achten und bei Hitze genug zu Trinken mitbringen. Wir starten pünktlich.

100 Jahre Bauhaus

04.04.2019, 18:00 Uhr
Amerika-Gedenkbibliothek | Salon

Ein Filmgespräch mit Dr. Anna Bohn (ZLB Filmbibliothek) und musikalische Begleitung durch David von Maydell

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Das Bauhaus (1919-33) wurde als Schule für Architektur, Design und Handwerk weltberühmt. Es bestand nur 14 Jahre -  anfangs als „Staatliches Bauhaus“ in Weimar, dann als „Hochschule für Gestaltung“ in Dessau und als private Lehranstalt in Berlin. Die Ideen des Bauhauses wirkten jedoch weit über diese Jahre und Orte hinaus – unter anderem vermittelt über Filme. Wir nehmen das 100. Jubiläum des Bauhauses zum Anlass, Kurzfilme des Bauhauses zu zeigen. Musikalisch begleitet werden die Kurzfilme durch David von Maydell am Flügel.  Wir geben dazu Tipps, wie Sie weitere Bauhaus-Filme in der Sammlung Cinemathek der ZLB und als Video-Stream im Katalog des Verbunds der Öffentlichen Bibliotheken Berlins finden können.

 

Berlinale

07.02.2019, 18:00 Uhr
Amerika-Gedenkbibliothek | Salon

Filmgespräch mit Infos und Tipps zur Berlinale mit Sarah Fallert, Tilman Scheel (Reelport, AVA-Library) und Dr. Anna Bohn (ZLB Filmbibliothek)

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Kein anderes Filmfestival in Deutschland hat so viele Besucherinnen und Besucher wie die Berlinale. Von künftigen Kassenschlagern bis zu spannenden Nischenfilmen – die Bandbreite ist groß, kaum ein Kinofan schafft es, alle Filme seiner Wahl anzusehen.  Und wer wollte nicht längst Filme vergangener Jahre einmal wieder sehen? Die Cinemathek der ZLB stellt Filme zum Festival Berlinale aus der Filmsammlung vor und präsentiert eine Auswahlfilmografie zur Berlinale 2019. Mit Sarah Fallert und Tilman Scheel (Reelport) sprechen wir über die Berlinale als herausragend wichtiges Treffen der Filmbranche in Deutschland. Mit unseren Besucher*innen tauschen wir uns aus über Tipps und Informationen rund um die Berlinale.

Die UFA - Ein Filmuniversum

06.12.2018, 18:00 Uhr
Amerika-Gedenkbibliothek | Salon

Ein Filmgespräch mit Friedemann Beyer und Dr. Anna Bohn (ZLB Filmbibliothek)

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In der Veranstaltung führen wir in 100 Jahre Filmgeschichte der UFA-Filmproduktion ein. Unser Gesprächspartner Friedemann Beyer ist als Autor des 2017 erschienenen Buchs Die Ufa – ein Film-Universum ein ausgewiesener Kenner der frühen Filmgeschichte.  Als Filmhistoriker und Kurator (u.a. der UFA-Filmnächte Berlin) hat er u.a. an DVD-Veröffentlichungen der Edition Filmjuwelen mit Titeln wie „Der Tiger von Eschnapur“ (1937), „Maskerade“ (1934) oder „Unheimliche Geschichten“ (1919) mitgewirkt. 
 

Menschenrechte

01.11.2018, 18:00 Uhr
Amerika-Gedenkbibliothek | Lesesaal

Ein Filmgespräch und Kurzfilm mit Andrea Kuhn (International Human Rights Film Festival) und Dr. Anna Bohn (ZLB Filmbibliothek)

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Andrea Kuhn, die Leiterin des Internationalen Nürnberger Filmfestivals der Menschenrechte, gibt uns im Gespräch Einblick in das Thema Menschenrechte im Film. Filme über Menschenrechts-Themen können auf  anschauliche Weise über  grundlegende Menschenrechte informieren, Diskussionen über Rechte und Werte anregen und für Menschenrechte und deren Schutz sensibilisieren.  Zugleich stellen sie aber auch hohe ethische Ansprüche an das Filmemachen selbst.

Das 1999 gegründete Nuremberg International Human Rights Film Festival (NIHRFF) ist Deutschlands größtes und ältestes Filmfestival zum Thema Menschenrechte. Im festivalfreien Jahr bietet das Team des Festivals filmwissenschaftliche Fortbildungen für Lehrer und Lehrerinnen zur Förderung der Filmkompetenz an.
 

100 Jahre Frauenwahlrecht

04.10.2018, 18:00 Uhr (NEUE UHRZEIT)
Amerika-Gedenkbibliothek | Salon

Ein Gespräch mit Sabine Balke Estremadoyro (Digitales Deutsches Frauenarchiv) und Dr. Anna Bohn (ZLB Filmbibliothek)

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Vor 100 Jahren wurde nach langem Ringen um Emanzipation und Gleichstellung am 12. November 1918 das Frauenwahlrecht in Deutschland gesetzlich verankert. Das Digitale Deutsche Frauenarchiv – DDF hat zum 100jährigen Bestehen eine digitale Ausstellung erstellt. In der heutigen Veranstaltung wird uns Dr. Katrin Lehnert das das Online-Portal vorstellen und wir werden Filme zum Frauenwahlrecht aus unserer Sammlung vorstellen. Das Online-Portal Digitales Deutsches Frauenarchiv macht die Geschichte der deutschen Frauenbewegung digital für alle verfügbar. Dabei wird die Geschichte der Frauenbewegungen anhand ausgewählter Materialien – vom Tagebuch bis zum Notenblatt, vom Plakat bis zur Zeitschrift erzählt, und blickt nicht nur auf Frauengeschichte zurück, sondern fragt zudem, welche Aktionen und Themen Frauen heute bewegen.

Arabisches Filmschaffen

06.09.2018, 18:00 Uhr (NEUE UHRZEIT)
Amerika-Gedenkbibliothek | Salon

Ein Filmgespräch mit Irit Neidhardt (mec film) und Eva Kietzmann (ZLB Filmbibliothek)

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Die arabische Welt ist in den Medien seit Jahren präsent. Die dominanten Bilder aus der Region sind Nachrichten über Gewalt. Was aber sind die Geschichten, die arabische Filmschafende erzählen? Für wen machen sie ihre Filme? Gibt es ein arabisches Kino? Was davon kann man in Deutschland sehen und wo? Die Veranstaltung gibt einen Einblick in die arabische Filmlandschaft und ihre Geschichte und geht an Beispielen von Filmen, die in Berlin leicht zugänglich sind, auf die oben gestellten Fragen ein. Irit Neidhardt betreibt mec film, eine internationale Verleih- und Vertriebsfirma für Filme von arabischen Regisseur_innen. Sie ist außerdem als freie Autorin, Kuratorin und Referentin zum Themengebiet Kino und arabische Welt tätig.

Kreuzberger Filmgeschichte

02.08.2018, 17:00 Uhr
Amerika-Gedenkbibliothek | Salon

Ein Spaziergang rund um die AGB mit Stefan Zollhauser (Berliner Spurensuche) und Eva Kietzmann (ZLB Filmbibliothek)

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Mit Stefan Zollhauser begeben wir uns auf Spurensuche zur Filmgeschichte in Berlin-Kreuzberg. Wir treffen uns im Salon der Amerika-Gedenkbibliothek und machen gemeinsam einen Spaziergang durch das nördliche Kreuzberg. Wir erfahren mehr über Kreuzberger Produktionsstätten und Filmateliers der Stummfilmzeit bis  heute, und suchen frühere Kinobauten und Grenzkinos auf.  Im geteilten Berlin lockten die Grenzkinos Bewohner des angrenzenden Ostsektors mit ermäßigten Tickets zum Kinobesuch, damit Ost-Berliner-Cineasten westdeutsche Filme ansehen konnten.  Kreuzberg diente auch als Filmkulisse: wir besuchen daher Drehorte von Filmen wie VICTORIA (Regie: Sebastian Schipper, Deutschland 2014). Stefan Zollhauser von der Berliner Spurensuche wird uns dabei Interessantes zur Filmgeschichte berichten und dabei auch in Büchern aus unserer Sammlung fündig werden.

 

Legendäre Videotheken

05.07.2018, 17:00 Uhr
Amerika-Gedenkbibliothek | Salon

Filmgespräch mit Karsten Rodemann (Videodrom), Dr. Tobias Haupts (FU Berlin) und Dr. Anna Bohn (ZLB Filmbibliothek)

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Zum  Gespräch über legendäre Videotheken begrüßen wir Karsten Rodemann vom Videodrom Verleih und Dr. Tobias Haupts, Filmwissenschaftler an der FU Berlin als Gäste.  Tobias Haupts ist Autor des Buchs „Die Videothek. Zur Geschichte und medialen Praxis einer kulturellen Institution“. Karsten Rodemann gründete vor über 30 Jahren das Videodrom, nach eigenen Angaben die älteste Programmvideothek der Stadt, die in der Presse auch als „Berliner Kult-Videothek“ bezeichnet wird. Was ist das Besondere an den Filmangeboten von Videotheken wie Videodrom? Welche Unterschiede gibt es z.B. zur Filmsammlung Cinemathek der ZLB? Und wie sieht die Zukunft der Videotheken in Zeiten von Video-Streaming aus? Darüber wollen wir im Forum Film gemeinsam sprechen.

Filme online streamen

07.06.2018, 17:00 Uhr
Amerika-Gedenkbibliothek | Salon

Mit Eva Kietzmann (ZLB Filmbibliothek)

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Von Fernsehserien über Kinofilme und Dokumentarfilme bis zu eLearning: In der heutigen Sprechstunde der Cinemathek beantworten wir Ihre Fragen zu unseren digitalen Film-Angeboten des VÖBB. Lernen Sie Video-Streaming-Angebote, wie Medici.tv, Filmfriend und Lynda.com kennen.

 

Filme der Arte Edition

03.05.2018, 17:00 Uhr
Amerika-Gedenkbibliothek | Salon

Zu Gast: Nina Goslar (ZDF/ ARTE), mit Dr. Anna Bohn (ZLB Filmbibliothek)

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FILME DER ARTE EDITION: Heute laden wir erstmals zu FORUM FILM, unserer monatlichen Filmsprechstunde ein. Von Fernsehserien über Kinofilme bis zu Dokumentarfilmen: Hier beantworten wir Ihre Fragen rund um Filme und Labels aus der Sammlung Cinemathek. Zum Auftakt begrüßen wir die Redakteurin Nina Goslar, die uns Einblicke in die Filme der ARTE EDITION gibt.

Im Anschluss an die Veranstaltung zeigen wir den sowjetischen Film DER STREIK von 1924. Es ist der erste abendfüllende Spielfilm des damals 25-jährigen Regisseurs Sergej Eisenstein. Die Handlung spielt im vorrevolutionären Russland: Arbeiter einer Fabrik treten aufgrund geringer Löhne und miserabler. Arbeitsbedingungen in einen Streik; der Arbeitskampf wird von berittenem Militär brutal niedergeschlagen.