Vortrag Die Situation der Berliner Wälder einst und heute | Gunnar Heyne
Der Amtsleiter der Berliner Forsten schildert die sich im Laufe der Zeit verändernden Herausforderungen an die städtische Forstverwaltung, mit besonderem Blick auf den Klimawandel.
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Berliner Stadtbibliothek | Berlin-Saal
Allgemeine Infos
1915 gelang es dem damaligen Zweckverband Groß-Berlin mit dem sogenannten Dauerwaldvertrag, 10.000 Hektar Wald für 50 Millionen Mark vom Preußischen Staat zu erwerben und so vor weiterer Spekulation und Zersiedlung zu schützen. Diese zum damaligen Zeitpunkt noch außerhalb der Stadt liegenden Waldgebiete sollten ausschließlich der Erholung der Berliner Bevölkerung dienen.
Aufbauend auf dieses historische Erbe war es stets Aufgabe der schon im Jahr 1909 gegründeten städtischen Forstverwaltung, die Berliner Waldflächen schwerpunktmäßig als Erholungs- und Schutzwald zu behandeln und eigentliche forstliche Tätigkeiten wie z.B. die Holzernte nachrangig einzuordnen.
Heute geht es vorrangig um den Erhalt der Berliner Wälder als klimatischer Puffer und Erholungsort. Eine Aufgabe, die unter den Auswirkungen des Klimawandels viele Herausforderungen mit sich bringt.
Weitere Infos
Eine Vortrags-Veranstaltung des Vereins für die Geschichte Berlins. Der Eintritt ist frei.
Einlass ab 18:30 Uhr.