Amerika-Gedenkbibliothek
open until closed until
Berliner Stadtbibliothek
open until closed until

Amerika-Gedenkbibliothek
Blücherplatz 1, 10961 Berlin

open until closed until
  • Mon – Fri 10am – 9pm
  • Sat 10am – 7pm
  • Sun 11am – 5pm
Mon – Fri
10am – 9pm
Sat
10am – 7pm
Sun
11am – 5pm

Children's and Youth Library

  • Mon – Fri 1pm – 7pm
  • Sat 10am – 7pm
  • Sun 11am – 5pm
Mon – Fri
1pm – 7pm
Sat
10am – 7pm
Sun
11am – 5pm

Berliner Stadtbibliothek
Breite Straße 30-36, 10178 Berlin

open until closed until
  • Mon – Fri 10am – 9pm
  • Sat 10am – 7pm
Mon – Fri
10am – 9pm
Sat
10am – 7pm

Berlin Collections

  • Mon - Sat 10am – 7pm
Mon - Sat
10am – 7pm

Please note the varying service hours. The ZLB remains closed on public holidays.

Die Berliner Stadtbibliothek wird 125 – feiern Sie mit uns beim großen Hoffest!
Es erwarten Sie Lesungen mit Booker-Preisträgerin Jenny Erpenbeck (Kairos) und Autor Leif Randt (Let’s talk about feelings), eine Fishbowl-Diskussion zur Rolle von Bibliotheken in Diktaturen und Demokratien, Führungen durch unsere Hintergrundbereiche und vieles mehr.

6. Juni 2026, ab 15.00 Uhr
Berliner Stadtbibliothek

Breite Str. 36, 10178 Berlin-Mitte

 

Weitere Infos folgen.

 

Stimmen aus Berlin

Die ZLB ist für mich wichtig, weil…

  • „… sich dort Menschen aller sozialen Schichten, aller Generationen begegnen. Ein unschätzbarer Wert!“
    Doris H.
  • „… ich dort Energie tanken und Ideen finden kann.“
    Solenn G.
  • „… hier alle gleich sind, ob arm ob reich, ob jung, ob alt, ob deutsch oder von anderswo – alle sind hier vereint in ihrer Liebe zum Lesen, Hören, Schauen, Lernen und Stauen. Solche Einrichtungen machen die Welt zu einem besseren Ort und das ist heute nötiger denn je! Schauen Sie doch mal selbst vorbei und lassen sie sich verzaubern!“
    Sarah S.
  • „… ich hier meiner Tochter die Welt zeigen kann.“
    Nutzende der ZLB
  • „… sie ein Zuhause für mich ist.“
    Monica S.
  • „… sie meine Seele nährt und meinen Horizont erweitert.“
    Dunja B.
  • „… Bildung ein Grundwert für ein demokratisches Miteinander ist.“
    Goetz R.
  • „… ich mich informieren kann – ohne viel Geld haben zu müssen.“
    Maren T.

Die Geschichte der Berliner Stadtbibliothek

Am 6. Juni 1901 beschloss die Berliner Stadtverordnetenversammlung die Gründung der Berliner Stadtbibliothek. Der Gründungsgedanke basierte auf dem demokratischen Reformansatz der Jahrhundertwende, weiten Teilen der Bevölkerung Bildung zu ermöglichen. Zu der Zeit existierten bereits 27 „städtische Volksbibliotheken“ sowie wenige öffentliche Lesehallen. Was fehlte, war eine zentrale Institution, die bestehende Sammlungen bündelte und das kulturelle Interesse der gesamten Stadt bedienen konnte. Der Name „Stadtbibliothek“ wurde gewählt, „da dann jedermann wisse, dass diese Bibliothek den Bürgern der Stadt gehöre.“[1] Bis heute steht die Berliner Stadtbibliothek als Teil der ZLB für Bildung, gesellschaftliche Teilhabe und Kultur für alle.

Die Geschichte der Bibliothek ist untrennbar mit der Berliner Geschichte verbunden: Kaiserreich, Weimarer Republik, Nationalsozialismus, Zerstörung im Krieg, die Teilung der Stadt und schließlich die Wiedervereinigung prägten die Entwicklung der Bibliothek. 

Schon früh wurde über einen geeigneten Standort für die Zentralbibliothek Berlins diskutiert. Eröffnet wurde die Berliner Stadtbibliothek 1907 zunächst in der Zimmerstraße. Aufgrund von Platzmangel und nach gescheiterten Neubauplänen zog die Bibliothek 1921 in das ehemalige Marstallgebäude in der Breite Straße. 1995 wurde die Berliner Stadtbibliothek mit der 1954 eröffneten Amerika-Gedenkbibliothek aus dem ehemaligen West-Berlin zusammengeführt und unter der Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin vereint. Seither besteht die Berliner Zentral- und Landesbibliothek aus zwei Publikumsstandorten. Die Suche nach einem gemeinsamen Dach für die ZLB ist noch immer nicht abgeschlossen und wird bis heute diskutiert.

Im Jubiläumsjahr möchten wir gemeinsam mit den Menschen der Stadt feiern, die Zukunft der Bibliothek weiterdenken und sie als unverzichtbaren Luxus sichtbar machen – denn die Bibliothek gehört ihnen.


[1] Wahlich, Ulrike: Rückblick mit Zukunft. 100 Jahre Zentral- und Landesbibliothek Berlin. München 2001, S. 22.