Arbeiterjugend-Verlag, Berlin

2011 konnten zwei Bücher aus dem Archiv des Arbeiterjugend-Verlags an die Friedrich-Ebert-Stiftung restituiert werden.

Der Arbeiterjugend-Verlag (AJV) wurde 1920 in Berlin gegründet. Er gab die Publikationen des Zentralvorstandes der Sozialistischen Arbeiterjugend heraus. 1933 wurde der Verlag zerschlagen, nach 1945 gingen die Rechte des AJV auf den Verlag J.H.W. Dietz Nachf. über.

Die Bücher stammen aus einem Depot des Reichssicherheitshauptamtes (RSHA) in der Eisenacher Str. 11-13 in Berlin Schöneberg. Das RSHA hatte dort geraubte Bücher aus ganz Europa zusammengetragen. Teile dieser Bücher wurden nach Kriegsende 1945 von der Bergungsstelle auf Bibliotheken in Berlin verteilt.