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Der Kuczynski-Nachlass in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin: Geschichte und Erschließung
Im Juli 2002 hat die Zentral- und Landesbibliothek Berlin mit der finanziellen Unterstützung der Kulturstiftung der Länder und der Deutschen Forschungsgemeinschaft den Kuczynski-Nachlass erworben. Er besteht aus der von mehreren Generationen gepflegten, größten Privatbibliothek Deutschlands (ca. 70 000 Bände) und dem handschriftlichen Nachlass des Statistikers Robert René Kuczynski (1876-1947) und des Wirtschaftshistorikers Jürgen Kuczynski (1904-1997). Während die Bibliothek als eine Arbeitsbibliothek von linksbürgerlichen Intellektuellen an sich eine bibliophile Besonderheit ist, bilden die in dem Nachlass versammelten Dokumente eine wertvolle Quelle für die Untersuchung der neuesten deutschen Geschichte. Die Erschließung des Nachlasses erfolgte seit Januar 2004 bis April 2008 als Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Im Vortrag werden die Geschichte des Nachlasses und der Prozess seiner Erschließung dargestellt.
Montag, der 14. November 2011
17:00 Uhr bis 18:30
Zentral- und Landesbibliothek Berlin Haus Berliner Stadtbibliothek - Kleiner Säulensaal Breite Str. 30-36 D-10178 Berlin - Mitte
Kooperationspartner Eine Kooperation der ZLB, des BAK und des VDB
Referentin Dr. Agnieszka Brockmann
Europa-Universität Viadrina Professur für Literaturwissenschaft Osteuropäische Literaturen Große Scharrnstraße 59 15230 Frankfurt (Oder) Brockmann@europa-uni.de Tel.: 0335/55342835
Kontakte anke.quast@tu-berlin.de Brockmann@europa-uni.de dr.wissen@srb-ff.de gerlach@zlb.de
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