Synagogengemeinde zu Liegnitz

2017 konnte ein Buch aus der Bibliothek der Synagogen-Gemeinde zu Liegnitz an die Fundacja Ochrony Dziedzictwa Żydowskiego [Stiftung für den Erhalt des Jüdischen Erbes in Polen, FODŻ] übergeben werden.

Die Synagoge von Liegnitz wurde 1847 feierlich eingeweiht. Im Zuge der Novemberpogrome 1938 wurde die Synagoge niedergebrannt.

Der Weg des Buchs in den Bestand der Berliner Stadtbibliothek is unbekannt. Das Buch wurde kurz nach Kriegsende 1946 in den Bestand aufgenommen. Der im Zugangsbuch angegebene Lieferant „Kulturamt“ steht vermutlich in Verbindung mit dem Berliner Magistrat, diese Lieferantenbezeichnung wurde aber u.a. auch für bereits im Haus befindliches Raubgut verwendet.