Louis Friedländer

2011 konnte ein loses Exlibris von Louis Friedländer zurückgegeben werden.

Louis Friedländer betrieb eine Pelzwarenfirma in Berlin zur Herstellung von Jacken und Mänteln. Nach seinem Tod 1933 wurde die Firma auf Druck der Nationalsozialisten zwangsverkauft. Seine fünf Kinder wurden als Juden verfolgt und bis auf den 1899 geborenen Sohn Kurt deportiert und ermordet.

Das Exlibris stammt aus der Exlibris-Sammlung der Berliner Stadtbibliothek, der Zugangsweg in den Bestand ist unklar.

Weiterführende Informationen

Lammel, Inge: Jüdische Lebenswege - ein kulturhistoruscher Streifzug durch Pankow und Niederschönhausen. Berlin, 2007. S. 152-153.