James Klang

James Klang wurde am 14. November 1847 in Lemberg geboren, sein Vorname war ursprünglich Jacob. Er war in Wien Generaldirektor der k. k. priv. Versicherungsgesellschaften Österreichischer Phönix. Er war verheiratet mit Caroline Rooz (1853 - 1917), mit der er drei Kinder hatte, Heinrich, Marcell und Fritz. James Klang starb am 13. November 1914. Die Bibliothek erbte der älteste Sohn Heinrich, geb. am 15. April 1875 in Wien.

Heinrich Klang war Jurist, ab 1918 arbeitete er als Richter in Wien und war ab 1925 auch als Professor in der Lehre tätig. Heinrich Klang wurde im Nationalsozialismus als Jude verfolgt. 1938 wurde er zwangsweise in den Ruhestand versetzt. Versuche aus Österreich zu fliehen scheiterten. 1942 wurde Heinrich Klang nach Theresienstadt deportiert. Er überlebte  und kehrte nach Kriegsende 1945 nach Wien zurück.

In Wien wurde er zum Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs berufen und nahm auch seine Lehrtätigkeit an der Universität Wien wieder auf. 1952 heiratete er Helene Klang geb. Artner, die bis 1938 mit seinem 1941 verstorbenen Bruder Fritz verheiratet gewesen war. Heinrich Klang starb am 22. Januar 1954 in Wien.

Die zu James Klang ermittelten Provenienzmerkmale und Objekte sind hier in der Kooperativen Provenienzdatenbank Looted Cultural Assets verzeichnet.

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