Willkommen beim KBE

Kompetenzzentrum Bestandserhaltung für Archive und Bibliotheken in Berlin und Brandenburg (KBE)

Das KBE wurde durch eine Initiative der Senatskanzlei-Kulturelle Angelegenheiten des Landes Berlin und des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg gegründet. Es besteht seit Herbst 2006 und ist in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin angesiedelt.

Für die Erhaltung des schriftlichen Kulturgutes müssen die Rahmenbedingungen bei den Gebäuden, beim Etat und beim Personal in den Bibliotheken und Archiven auch in der Region Berlin und Brandenburg verbessert werden. Voraussetzung dafür ist die Anerkennung des Themas Bestandserhaltung als Daueraufgabe durch die Unterhaltsträger und die Öffentlichkeit.


Unser Angebot

  • Netzwerk
  • Beratung (vor Ort, Mail, Fon)
  • Fortbildung
  • Tag der Bestandserhaltung
  • Öffentlichkeitsarbeit

Das vielfältige Angebot des KBEs richtet sich vor allem an Führungskräfte und Mitarbeiter*innen in Archiven und Bibliotheken in Berlin und Brandenburg und ist für Sie kostenfrei.


Entstehung

Entstehung

Im März 2001 hat die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Berlin die sog. "Berliner Runde für Bestandserhaltung" ins Leben gerufen. In diesem Kreis, in dem u. a. Empfehlungen für die Notfallplanung erarbeitet wurden, sind neben den  Bibliotheken und Archiven Berlins auch Einrichtungen des Landes Brandenburgs vertreten gewesen.

Die Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin erhielt die Aufgabe von der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, sich mit der Konzeption von 1996 auseinander zu setzten und ihre Aktualität zu prüfen. Eine Arbeitsgruppe aus Berliner und Brandenburger Archivaren und Bibliothekaren beschloss, zunächst eine Bestandsaufnahme über Schäden und eingeleitetet Maßnahmen zu erstellen.

2004 wurde eine Umfrage zur Bestandserhaltung in Berliner und Brandenburger Bibliotheken und Archiven durchgeführt. Diese Studie wurde 2005 im Bibliotheksdienst veröffentlicht (Autoren Annette Gerlach und Uwe Schaper). Eine der Handlungsempfehlungen war die Umsetzung des Vorschlags zur strukturellen Verbesserung der Situation im Jahr 2006 durch das Projekt „KBE“.

Wissen bewahren - Eine Denkschrift

Wissen bewahren - Eine Denkschrift zur Erhaltung des schriftlichen Kulturerbes in Berlin und Brandenburg

Die Denkschrift entstand im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Runde für Bestandserhaltung und wurde herausgegeben vom Kompetenzzentrum für Bestandserhaltung für Archive und Bibliotheken in Berlin und Brandenburg und seinem Fachbeirat. Die Broschüre ist über das KBE erhältlich.

Fachbeirat

Fachbeirat

Die Berlin-Brandenburgische Runde für Bestandserhaltung (früher "Berliner Runde für Bestandserhaltung") beschloss bei ihrem Treffen im Mai 2007 die Konstituierung eines Fachbeirates für das Kompetenzzentrum Bestandserhaltung für Archive und Bibliotheken in Berlin und Brandenburg (KBE). Dieser wurde im November 2021 neu berufen.

Im aktuellen Beirat sind folgende Vertreterinnen der Institutionen vertreten:

  • Frau Dr. Rauch, Humboldt-Universität zu Berlin 
  • Frau Kohl, Geheimes Staatsarchiv Berlin 
  • Frau Stropp, Fachhochschule Potsdam | Landesfachstelle für Archive und öffentliche Bibliotheken Brandenburg 
  • Frau Harder, Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park & Schloss Branitz | Pückler - Callenberg Bibliothek
  • Frau Hanke, DIPF | Leibnitz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation - BBF | Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung 
  • Frau Hecker-Voß / Frau Balihar / Frau Jahn, Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ohne Stimmrecht)

Der Beirat wird für die Dauer von vier Jahren (bis 2025) eingesetzt.

Der Beirat wählt aus seiner Mitte eine Vorsitzende und gibt sich eine Satzung. Im November 2021 wurde Frau Dr. Rauch (Humboldt-Universität zu Berlin) zur Fachbeiratsvorsitzenden und Frau Kohl (Geheimes Staatsarchiv Berlin) zur Stellvertreterin gewählt.

Geschäftsordnung (Stand 02/2022)