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Das Fach Volkskunde ist nach seiner Definition als "Wissenschaft von den Lebensformen des Volkes" eine Schöpfung des zeitgebundenen ständischen Denkens im 19. Jahrhundert. Es wird mehr und mehr zu einer abgeschlossenen historischen Disziplin, deren Untergebiete
- Volksglaube, Aberglaube
- Sitte, Brauchtum
- Volksdichtung
- Märchen und Sagen
- Volksmusik
- Volkstanz
- Ausgestaltung von Haus und Hof
- Volkstracht
- Traditionelles Handwerk
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in moderner Variante als Folklore, Pop Art usw. in anderen Fächern aufgehen werden. Die von der neuen Volkskundeforschung verfolgten Schwerpunkte Europäische Ethnologie, Kulturanthropologie, Empirische Kulturwissenschaft oder Alltagskultur werden in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin von den Fachgebieten Erdkunde, Geschichte oder Sozialwissenschaften erfasst.
Der Gesamtbestand Volkskunde umfasst rund 7.500 Medieneinheiten und 3 Zeitschriftentitel. Besonders ausgebaut ist der Komplex Märchen und Sagen, der alle Kulturen der Welt berücksichtigt.
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