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Geschichte

 
 

1995 wurden die Amerika-Gedenkbibliothek (ehemals West-Berlin) und die Berliner Stadtbibliothek (ehemals Ost-Berlin) zur Zentral- und Landesbibliothek Berlin zusammengeführt. Sie steht heute für ein gelungenes Ergebnis der deutschen Wiedervereinigung und Zusammenführung bedeutender Bibliothekseinrichtungen in der Hauptstadt.

Die Amerika-Gedenkbibliothek ist ein Geschenk des amerikanischen Volkes an die Berliner Bevölkerung anlässlich der von den Westberlinern 1948/49 erfolgreich überstandenen Blockade durch die sowjetische Besatzungsmacht. Sie wurde gemeinsam von deutschen und amerikanischen Architekten als Public Library konzipiert und 1954 als Symbol für Bildungs- und Meinungsfreiheit eröffnet.

Die Gründung der Berliner Stadtbibliothek vor über 100 Jahren basierte auf dem demokratischen Reformansatz der Jahrhundertwende, weiten Teilen der Bevölkerung Bildung zugänglich zu machen. Zum Bibliotheks-Ensemble im Marstallgebäude des ehemaligen Kaiserlichen Schlosses gehört das Ribbeck-Haus, Berlins ältestes Renaissancegebäude von 1624.

Die   Senatsbibliothek Berlin  ist seit 2005 Teil der Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin. Sie ist eine wissenschaftliche Spezialbibliothek für Kommunalwissenschaften und Recht. 1948 wurde sie als Magistratsbibliothek Groß-Berlins gegründet, zog 1949 in das Ernst-Reuter-Haus und erhielt im Zuge der Konstituierung des Berliner Senats 1951 ihren aktuellen Namen. Seit Mai 2011 ist die Senatsbibliothek im Ribbeck-Haus der Berliner Stadtbibliothek untergebracht.