Stadtschleuse / Schleusenbrücke
1442 ließ Kurfürst Friedrich II. eine Schleusenanlage errichten, um den Seitenarm der Spree für den Schiffsverkehr brauchbar zu machen und die Werderschen Mühlen mit Wasser zu versorgen. Sechs Jahre später, während des "Berliner Unwillen", wurde diese Schleuse von aufgebrachten Berlinern geöffnet - mit der Folge, daß die Baustelle des Schlosses unter Wasser gesetzt wurde; auch die Werderschen Mühlen wurden lahmgelegt und Kurfürst Friedrich II. entzog den beiden Städten Cölln und Berlin aus Empörung daraufhin vorübergehend die Nutzungsrechte über die kurfürstlichen Mühlen und die Zollrechte.