Zentral- und Landesbibliothek Berlin

Der Marstall früher und heute


Der Neue Marstall zwischen Breite Straße und Spree mit der 93 m langen Hauptfassade zum Schlossplatz und dem 176 m langen Spreeflügel für 300 Pferde sowie die Kutschen und Schlitten des kaiserlichen Hofes wurde zwischen 1896 und 1901 von Ernst von Ihne (von dem auch die Staatsbibliothek Unter den Linden stammt) erbaut. Er wurde im 2. Weltkrieg stark beschädigt und 1968 ohne die schmückenden Fassadenelemente rekonstruiert. Heute beherbergt der Marstallkomplex mit dem darin enthaltenen Ribbeck-Haus und dem Smidschen Marstall aus dem 17. Jahrhundert große Teile der Zentral- und Landesbibliothek Berlin: Die technischen und naturwissenschaftlichen Bestände, Medizin, Recht und Wirtschaft, die historischen Sammlungen sowie das Zentrum für Berlin-Studien. Der vordere Teil des Marstalls, der zum Schlossplatz weist, wird gegenwärtig für die Zwecke der Hochschule für Musik Hanns Eisler umgebaut.

Der Marstall war im Lauf seiner Geschichte ein Ort, der in Bau und Nutzung ständigen Veränderungen unterworfen war. So fand in ihm seit 1921 auch die Berliner Stadtbibliothek Platz.

Buecherrueckgabe 1943-1954
Bücherrückgabe 1945-1954, Mitarbeiter: Herr Streit

Die nachfolgenden Fotos aus dem Archiv der Zentral- und Landesbibliothek zeigen den baulichen Zustand nach dem 2. Weltkrieg. Sie werden kontrastiert von Fotos vom September 2000. Der Marstall-Komplex war am Tag des offenen Denkmals im September in den Jahren 1999/2000/2002 für die Öffentlichkeit zugänglich. Diese kleine Fotodokumentation wurde im Jahr 2000 präsentiert.

>> Weitere Informationen zum Marstall, zusammengetragen vom Luisenstädtischen Bildungsverein


http://www.zlb.de/projekte/marstall/index.html
Letzte Aktualisierung: 23.10.02 / © 1996 - 2000 ZLB
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