Zentral- und Landesbibliothek Berlin

Zentral- und
Landesbibliothek Berlin

Historische Sammlungen

Einblick in die Historischen Sammlungen

Die Historischen Sammlungen entstanden 1901 mit Gründung der Berliner Stadtbibliothek (BStB) aus wertvollen Teilen der Magistratsbibliothek sowie aus Stiftungen, Schenkungen und Ankäufen von Bibliotheken und Nachlässen bedeutender Berliner Persönlichkeiten. Sie sind ein Spiegel der Berliner Geschichte und ihrer städtisch-bürgerlichen Kultur.

Der Bestand umfasst heute rund 500.000 Bände, knapp 56.000 Autographen, einige Inkunabeln (Wiegendrucke), zahlreiche Künstlerbücher und Graphiken. Bis in die jüngste Zeit hinein wurden und werden Sammlungen, die in Berlin entstanden und mit der Stadt eine enge inhaltliche Beziehung haben, von der ZLB nach den Bestimmungen ihres Stiftungsgesetzes übernommen und bewahrt.

Die Sammlungen lassen sich nach folgenden Schwerpunkten untergliedern:
Politisch-historische Sammlungen, Literarische Sammlungen, Sondersammlungen und Musiknachlässe.

Das Referat Historische Sammlungen ist in ein regionales wie auch internationales Kooperationsnetzwerk eingebunden. Ausstellungen mit begleitenden Vorträgen wie auch Symposien mit Forschenden aus Universitäten, Geschichts- oder literarischen Vereinen finden in den Historischen Sammlungen der ZLB statt und können von allen Interessierten besucht werden.

Aktuelles

Monatliche Führung

Einblick in die Historischen Sammlungen

Wissen Sie, was ein Druckstock ist? Was verbergen Tarnschriften? Möchten Sie einmal eine illustrierte Postkarte von Heinrich Zille sehen?

Der Treffpunkt ist jeden 2. Mittwoch im Monat, 18:00 Uhr, im Foyer der Berliner Stadtbibliothek (BStB).

Die Führung dauert ca. 1 Stunde. Es ist keine Anmeldung erforderlich.


Veranstaltungshinweis

Das letzte Interview - Franz Fühmann in Lesung und Gespräch mit Heinz Blumensath

Freitag, 27. Mai 2016, 19:00 Uhr

Veranstaltungsort: Wannseeforum, Hohenzollernstraße 14, 14109 Berlin-Wannsee

Am 4. Juni 1984 gab es ein letztes Interview mit dem von Krankheit schon schwer gezeichneten Franz Fühmann. Heinz Blumensath zeichnete dasselbe und die sich anschließende Lesung der Traumerzählungen in einem Film auf. Der Literaturwissenschaftler und Regisseur Heinz Blumensath und der Schriftsteller Paul Alfred Kleinert im Austausch darüber.

Eine Veranstaltung der Stiftung wannseeFORUM und des Internationalen Franz Fühmann Freundeskreises mit freundlicher Unterstützung der Zentral- und Landesbibliothek Berlin.

Mehr zu der Sammlung Fühmann finden Sie hier.

Besondere Empfehlungen

Sammlung Duncker
Sammlung Duncker
Autographen
Autographen
Sammlung Friedlaender
Sammlung Friedlaender
Politisch-historische Sammlungen

Sammlung Basner

Emil Basner (1852-1918) war Schriftsteller, Gewerkschaftsfunktionär und sozialdemokratischer Abgeordneter. Seine Sammlung, seit 1920 in der BStB, umfasst vor allem Bestände zur Geschichte der deutschen Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung sowie sozialistische und anarchistische Literatur des 19. Jahrhunderts.

Sammlung Frauenfrage

Titelblatt Katalog Sammlung Frauenfrage
Titelblatt Katalog Sammlung Frauenfrage

Der Berliner Verein "Frauenwohl" (hervorgegangen aus der radikal-bürgerlichen Frauenbewegung unter Minna Cauer) eröffnete 1896 seine Bibliothek zur Frauenfrage, die sich zu einer der führenden Frauenbibliotheken Berlins entwickelte. Ihre Aufgabe war es, sämtliche Literatur zum Thema zu sammeln und zugleich die Entwicklung der Frauenbewegung für nachfolgende Generationen zu dokumentieren. Weiterlesen

Sammlung Friedlaender

Sammlung Friedlaender Flugschriften
Sammlung Friedlaender Flugschriften

George Friedlaender (1829-1892), in Berlin praktizierender Arzt, verfolgte mit großem Interesse das politische Zeitgeschehen. Er trug Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Flugschriften und Sonderdrucke aus der Zeit des Vormärz, der 1848er Revolution und deren Nachwirkungen zusammen. Seine Sammlung war nahezu vollständig und dadurch von besonderem Wert für dieses Kapitel deutscher Geschichte. Weiterlesen

Sammlung Hardenberg

Bildnis von Fürst Hardenberg (Foto: gemeinfrei).
Bildnis von Fürst Hardenberg (Foto: gemeinfrei).

In der Bibliothek des preußischen Staatskanzlers und -reformers Karl August Fürst von Hardenberg (1750-1822) spiegeln sich sein politisches Denken und Handeln, die Europa dominierenden Kriege gegen das Napoleonische Frankreich sowie seine persönlichen Vorlieben wider. In diesem Kontext ist sie als Adelsbibliothek in der Region Berlin-Brandenburg einmalig. Sie Sammlung umfasst rund 7.500 Bände. Weiterlesen

Sammlung Kuczynski

Foto: Jürgen Kuczynski
Foto: Jürgen Kuczynski

Die Sammlung besteht aus Arbeitsbibliothek und Nachlass des Wirtschaftshistorikers Jürgen Kuczynski (1904-1997) und seines Vaters Robert René (1876-1947). Der Grundstein der Bibliothek wurde im 18. Jahrhundert gelegt - sechs Sammlergenerationen der linksliberalen Gelehrtenfamilie gaben ihr Inhalt und Profil. Weiterlesen

Weitere politisch-historische Sammlungen

Helms: Arbeitsbibliothek des Sozial- und Wirtschaftshistorikers, Komponisten und Schriftstellers Hans G Helms (1932-2012). Schwerpunkte: Sozialgeschichte, Geschichte der Eisenbahn, Anfänge der elektronischen Datenverarbeitung unter gesellschaftspolitischen Fragestellungen.

Magistratsbibliothek: Bereits 1901 erhielt die BStB historische Bestände der Berliner Magistratsbibliothek (1806 als Verwaltungsbibliothek gegründet), die sie 1934 in Ratsbibliothek umbenannte und in den 1950er Jahren als Fachabteilung der BStB angegliederte (heute Referat Historische Sammlungen).

 

Literarische Sammlungen

Arno-Holz-Archiv

Lithographie von Lovis Corinth: Arno Holz
Lithographie von Lovis Corinth: Arno Holz

Max Wagner (1879-1949), langjähriger Freund von Arno Holz (1863-1929), sammelte nach dem 2. Weltkrieg sämtliche Literatur zu Person und Werk des Schriftstellers. Den Nachlass von Max Wagner erhielt die AGB 1958 von dessen Witwe geschenkt. Er setzt sich aus Primär- und Sekundärliteratur, Korrespondenzen und Dokumenten, darunter auch handschriftliche Werkmanuskripte von Holz, zusammen.
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Göritz-Lübeck-Stiftung

Der Lehrer Otto Göritz (1832-1921) schenkte der Stadt Berlin die Göritz-Lübeck-Stiftung zur öffentlichen Nutzung. Sie bestand aus den von Göritz gesammelten Erstausgaben deutscher Literatur des 16. bis frühen 19. Jahrhunderts, Werken zur Geschichte Berlins und Preußens. Durch die ererbte Sammlung seines Lehrers Wilhelm Lübeck gelangte der Nachlass von "Turnvater" Jahn sowie eine umfangreiche Sammlung zur Geschichte der (Berliner) Turnbewegung in die Bibliothek, weiterhin Handschriften und Drucke aus dem Nachlass der Berliner Gelehrtenfamilie Bellermann.
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Sammlung Bobrowski

Foto: Johannes Bobrowski ©Lütfi Özkök
Foto: Johannes Bobrowski Copyright: Lütfi Özkök

Die Bibliothek des in 30 Sprachen übersetzten Lyrikers und Erzählers Johannes Bobrowski (1917-1965) umfasst ca. 2.200 Exemplare. Sie ist Dichter-, Künstler- und Gelehrtenbibliothek, in der sich die literarischen und philosophischen Vorlieben wie auch Vorbilder des Schriftstellers widerspiegeln.
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Sammlung Fühmann

Foto: Franz Fühmann ©Klemens Renoldner
Foto: Franz Fühmann                          ©Klemens Renoldner

Franz Fühmann (1922-1984) war Schriftsteller, Bücherliebhaber und -sammler. Auffallend an Fühmanns Arbeitsbibliothek sind die unterschiedlichsten Spuren intensiver Nutzung, die der Schriftsteller in ihr hinterließ. Durch sie wurde die Sammlung weltweit Quelle und Reservoir für eine kontinuierliche Forschung zu Werk, Leben und Wirken des Autors. Die Sammlung beherbergt ca. 15.000 Bände (darunter mehrere Regalmeter Widmungsexemplare).
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Weitere literarische Sammlungen

Alexis: Willibald Alexis (Pseudonym von Georg Wilhelm Heinrich Häring, 1798-1871) war in Berlin lebender und wirkender Autor. Die Sammlung umfasst Manuskripte, Erstausgaben, Originalbriefe und Sekundärliteratur. Sie wurde vom Berliner Schuldirektor Max Ewert (1870-1947) zusammengetragen.

Engelien: Sprachwissenschaftliche und sprachdidaktische Sammlung des Berliner Lehrers und Rektors August Engelien (1832-1903). Schwerpunkte: allgemeine und vergleichende Sprachwissenschaft, Geschichte der deutschen Philologie und der neuhochdeutschen Schriftsprache, ältere und neue deutsche Mundarten, Grammatiken, Wörterbücher, Schulbücher zum Deutschunterricht.

Hedwig Courths-Mahler: Zum Bestand gehört das gesamte Werk Hedwig Courth-Mahlers (1867-1950) einschließlich der Prachtausgabe aus ihrem Besitz, Korrespondenzen, eine Buchumschlagsammlung und Werke deutschsprachiger Trivialliteratur-Autorinnen aus der Zeit von 1850 bis 1950 mit umfangreicher Sekundärliteratur zum Genre (vorrangig 1970er/80er Jahre).

Herbach: K.P. Herbach (1944-2004) war langjähriger Leiter des Berliner Buchhändlerkellers. Buchbestand: signierte Leseexemplare der Autoren. Die vollständige Korrespondenz Herbachs mit Autoren, Verlagen und Senat von Berlin befindet sich im Nachlass.

Kleist: Sammlung des Bibliothekars Georg Minde-Pouet (1871-1950) über Heinrich von Kleist (1777-1811) mit Primärliteratur, Übersetzungen, Forschungsliteratur, Theaterdokumenten u.a. Sie befindet sich als Dauerleihgabe im Kleist-Museum in Frankfurt/Oder. ((Kooperationspartner | Seite der Kooperationspartner))

Rodenberg: Julius Rodenberg (Pseudonym von Julius Levy, 1831-1914) war Schriftsteller und Publizist. Seine Bibliothek besteht aus Erstausgaben zur deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts sowie frühen Werken zur englischen und französischen Literatur und Geschichte.

Wilamowitz-Moellendorf: Die Bibliothek des Altphilologen Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff (1848-1931) beinhaltet Literatur zur klassischen Altertumswissenschaft.

Wildenbruch: Ernst von Wildenbruch (1845-1919) war Schriftsteller und Diplomat. Schwerpunkte der Sammlung: Preußische und deutsche Geschichte, Literatur des 19. Jahrhunderts, umfangreiche Korrespondenzen.

Sondersammlungen

Autographen

Autograph
Autograph

Im Bestand der ZLB befinden sich knapp 56.000 Einzelhandschriften (teilweise mit Unternachlässen) verschiedenster Provenienzen. So u.a. Autographen von Alexander und Wilhelm von Humboldt, Adolf Glaßbrenner, Heinrich und Johann Joachim Bellermann, Ernst Schleiermacher, Ernst von Wildenbruch, Julius Rodenberg, Adolph von Menzel, Theodor Fontane, Heinrich Zille, Hermann Sudermann, Rainer Maria Rilke, Willibald Alexis, Emile Zola, Johannes Brahms.
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Drucke vor 1851

Zu den Drucken vor 1851 gehören rund 21.000 Exemplare und einige Inkunabeln. Hierbei handelt es sich um Bestände mit einem Erscheinungsjahr bis 1850, die ab Ende der 1990er Jahre aus dem Hauptbestand der ZLB in einer Sondersammlung zusammengeführt wurden.

Friedrichwerdersches Gymnasium

Bibliothek und Schülerbibliothek des Friedrichwerderschen Gymnasiums (Berliner humanistisches Gymnasium, 1681 gegründet). Schwerpunkt: Klassische Altertumswissenschaften.

Rara

Die Rara-Sammlung der ZLB umfasst seltene und/oder wertvolle Objekte: unter ihnen Bücher berühmter Provenienz, ausgewiesener Drucker und Druckorte, mit Widmungen, bibliophile Ausgaben und herausragende Faksimiles, Bücher in außergewöhnlichen Einbänden oder ungewöhnlichen Formaten, mit wertvollen Originalgrafiken - darunter auch Künstlerbücher, die die ZLB im Rahmen ihres Pflichtexemplarrechts erhält.
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Sammlung Holstein

Foto: Katalog Sammlung Holstein
Foto: Katalog Sammlung Holstein

Zur Sammlung des Antiquars Jürgen Holstein (*1936) gehören rund 1.000 Bücher mit künstlerisch gestalteten Bucheinbänden und Schutzumschlägen namhafter Berliner Verlage aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts und insbesondere aus der Zeit der Weimarer Republik. Holstein dokumentierte seine Sammlung in dem vielfach ausgezeichneten Buch "Blickfang". Komplettiert wird sie durch eine 300 Bücher umfassende Spezialsammlung des 1934 in die USA emigrierten Buchgestalters Georg Salter (1897-1967).

Virchow

Abbildung von Rudolf Virchow
Abbildung von Rudolf Virchow

Bibliothek des Mediziners, Stadtverordneten und Berliner Ehrenbürgers Rudolf Virchow (1821-1902). Schwerpunkte: Ethnographie, Medizin, Naturwissenschaften, Geographie, Politik (insbesondere Berliner Kommunalpolitik) sowie Literatur zur Religion.

Weitere Sondersammlungen

Historische Kinderbücher: Sammlung historischer Kinderbücher in Original und Reproduktion.

Impfbibliothek: Literatur zur Geschichte der (Pocken)Impfung und zum Impfstreit bis ca. 1920 u.a.

Julius Springer-Archiv: Der Verlagsgründer Julius Springer (1812-1877) war in Berlin als Buchhändler und Verleger seit den frühen 1840er Jahren tätig und konzentrierte sich ab 1858 auf das Verlagsgeschäft mit ausschließlich technik-, medizin-, natur-, rechts- und staatswissenschaftlichen Publikationen. Zum historischen Archiv des wissenschaftlichen Springer-Verlags gehören das Buch- (bis 1945) und Korrespondenzarchiv (Korrespondenzen mit Autoren, Rezensionen, Zeitschriften, Geschäftsbücher u.a.).

Künstler der Jungen Generation: Sammlung von 7.500 Ausstellungskatalogen aus der Zeit von 1960 – 1988.

Minibücher: Sammlung von Minibüchern mit breiter thematischer und inhaltlicher Ausrichtung. Der Sammlungsschwerpunkt liegt auf DDR-Publikationen.

Salter: Sammlung von Büchern Berliner Verlage aus den 1920er und 1930er Jahren mit künstlerisch gestalteten Schutzumschlägen oder Einbänden des Grafikers Georg Salter (1897-1967).

Sondermagazin AGB: Rara-Sammlung der AGB aus der Zeit von 1954 bis 1995.

Musiknachlässe

In der ZLB befinden sich mehrere Nachlässe von in Berlin wirkenden Musikern, so u.a. von Günter Gerlach (1928-2003, Kirchenmusiker, Komponist, Schulmusiker am Berliner Canisius-Kolleg), Reinhold Krug (1926-1991, Musiker, Komponist, Professor an der Hochschule für Musik Hanns Eisler), Martin Grabert (1868-1951, Kirchenmusiker, Komponist, Organist).

Kooperationen

Mit dem Franz-Fühmann-Freundeskreis organisieren die Historischen Sammlungen der ZLB regelmäßig gemeinsame Veranstaltungen und Ausstellungen zu Leben und Werk des Schriftstellers.

Die Historischen Sammlungen der ZLB kooperieren mit der Akademie der Künste Berlin und Brandenburg, Fühmann-Archiv Akademie der Künste Berlin und Brandenburg bei Ausstellungen und Veranstaltungen zu Franz Fühmann.

Die Johannes-Bobrowski-Gesellschaft e.V.  ist ebenfalls regelmäßiger Partner bei Veranstaltungen und Ausstellung zu Johannes Bobrowski.

Das Kleist-Museum in Frankfurt/Oder bewahrt als Dauerleihgabe der ZLB eine Sammlung des Bibliothekars und Wissenschaftlers Georg Minde-Pouet. Sie enthält die deutschsprachige Primärliteratur zu Heinrich von Kleist nahezu vollständig sowie umfangreiche Forschungsliteratur.

Briefe Fontanes aus der Autographensammlung der ZLB befinden sich als Dauerleihgabe im Fontane-Archiv in Potsdam.

Spezielle Sammlungen

Sammlungen des Berlinischen Gymnasiums zum Grauen Kloster / Streitsche Stiftung

Das "Berlinische Gymnasium zum Grauen Kloster" ist das älteste humanistische Gymnasium Berlins (Gründung 1574). Vor dem Zweiten Weltkrieg hatte es eine der größten und bedeutendsten Schulbibliotheken, die durch Kriegsverluste stark dezimiert wurde. Heute umfasst die Bibliothek 14.000 Bände des 15. bis 20. Jahrhunderts. Neben den Litteratura Gymnasii, den Schriften der Lehrer am "Grauen Kloster", bilden die Schenkungen des Schülers Sigismund Streit (1687-1775) und bekannter Persönlichkeiten wie z.B. Friedrich Nicolai, den wertvollsten Bestand. Ergänzt wird der Buchbestand durch eine große Sammlung von Schul- und Personalschriften, die wertvolle Quellen für biographische Forschungen sind, Karten und Atlanten. Auch das Archiv des Gymnasiums zählt zur Sammlung, inklusive einer umfassenden Schülermatrikel.
Nach der kriegsbedingten Zerstörung des Schulgebäudes kamen Bibliothek und Archiv in das Gebäude der Berliner Stadtbibliothek und sind bis heute Dauerleihgabe der Streitschen Stiftung in der ZLB.
Katalog Sammlungen des Berlinischen Gymnasiums zum Grauen Kloster

Kontakt:
Streitsche Stiftung (Sammlungen des Berlinischen Gymnasiums zum Grauen Kloster)
Breite Str. 30,
10178 Berlin
Fon +49 30 90226-724
Fax +49 30 90226-722
Mail streit@zlb.de

Spezielle Kataloge

Die Exemplare der Sammlungen werden kontinuierlich im Internet im Katalog erfasst.

Auch im digitalen Zettelkatalog IPAC sind Bestände der Historischen Sammlungen verzeichnet.

Für die im digitalen Zettelkatalog und im Katalog im Internet nicht nachgewiesenen Bestände existieren Einzelverzeichnisse oder Print-Kataloge, die vor Ort zugänglich sind. Bitte setzen Sie sich bei Fragen dazu mit uns in Verbindung .

Autographen und Nachlässe sind in kalliope erschlossen.

Die Bestände der Sammlungen des Berlinischen Gymnasiums zum Grauen Kloster finden Sie hier.

Linksammlung