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Vor hundert Jahren gelang einem Grubenarbeiter ein Fund, der eine Wende bei der Enträtselung der Frage nach den Wurzeln der Menschheit einläutete.
„Heit haww i de Adam gfunne!“ – mit diesen legendären Worten machte der Sandgrubenarbeiter Daniel Hartmann am 21. Oktober 1907 seinen Sensationsfund bekannt. Die Entdeckung des etwa 600.000 Jahre alten fossilen menschlichen Unterkiefers in einer Neckarschleife in Mauer bei Heidelberg war ein Wendepunkt bei der Enträtselung der uralten Frage nach den Wurzeln der Menschheit. Auch hundert Jahre später hat der Mauerer Frühmensch, der lange als ältester Europäer galt, nichts von seiner Schlüsselrolle für die Herkunft der Menschheit verloren. Viele Forscher bezeichnen heute Übergangsformen vom Homo erectus zum anatomisch modernen Menschen als Homo heidelbergensis; andere sehen in ihm einen Vorfahren des Neandertalers. Der offizielle Jubiläumsband bettet den Fund und in größeres Gesamtbild ein und gibt einen allgemein verständlichen Einblick in den neuesten Forschungsstand der spannenden Abstammungsgeschichte der Menschheit.
Inhalt:
* Entdeckung des Homo heidelbergensis * Frühe paläolithische Fundstellen in Europa * Die Umwelt * Klima zur Zeit des Homo heidelbergensis * Klima und Menschheitsentwicklung * Die Kultur der Altsteinzeit in Mitteleuropa
Die Herausgeber und Autoren sind führende Experten im Bereich der Paläontologie, Archäologie, Anthropologie.
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