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Von der fennoskandischen Tundra bis zum Mittelmeerbecken, von den Korallenriffen Australiens bis zu den nordamerikanischen Grasländern, von den Wäldern Madagaskars bis zu den endlosen Steppen Patagoniens: Diese und 232 weitere Ökoregionen listet der WWF in seiner Initiative Global 200 als gefährdete und daher besonders schützenswerte Gebiete. Es sind Orte, an denen Evolutionsvorgänge die größte biologische Vielfalt und Anpassung hervorgebracht haben, wie zum Beispiel Regenwälder, Korallenriffe, die Mündungsgebiete von Flüssen oder Wüsten. Aus diesen Gebieten wurden die wichtigsten Lebensräume bestimmt, die sofortigen und nachhaltigen Schutz benötigen. Die 238 ausgewählten Regionen umfassen neunzig Prozent der weltweiten biologischen Vielfalt.
Die letzten Naturparadiese der Erde stellt eine repräsentative Auswahl von 53 der betroffenen Ökoregionen vor. In einigen Fällen handelt es sich um Gebiete mit einer sehr hohen Artenvielfalt, etwa die Wälder der Sundarbans an der Grenze zwischen Bangladesch und Indien oder das Amazonasbecken. Andere sind Wüstenlandschaften mit nur wenigen oder vereinzelten Lebewesen. Die Besonderheiten jeder Ökoregion werden ausführlich dargestellt und die einzelnen Kapitel bieten Informationen über die dort beheimateten Tiere und Pflanzen. Der Blick in die Zukunft am Ende der Kapitel gibt Aufschluss darüber, wie sich die Region entwickeln wird und bietet Informationen über die Maßnahmen, die der WWF gemeinsam mit internationalen Forscherteams zum Erhalt durchführt.
Auf über 600 Farbfotografien illustriert dieser Bildband den natürlichen Reichtum der Erde. Dieses Buch ist ein eindringlicher Appell an das Umweltbewusstsein eines jeden Einzelnen und ein engagierter Beitrag für den Erhalt der Lebensräume.
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