-----
-----
-----
-----
-----
-----
-----
-----
-----
-----
-----
-----
-----
-----
-----
-----
-----
-----
-----
-----
-----
 

Empfehlung des Monats Januar 2008

 
 
Buchumschlag - Brickner: Heisse Zeiten.jpg

Heisse Zeiten

Brickner, Irene:
Heisse Zeiten : 50 Antworten auf brennende Fragen zum Klimawandel. Irene Brickner / Johanna Ruzicka. - St. Pölten: Residenz, 2007. - 239 S.
ISBN 978-3-7017-3067-4

 
 

Heiße Zeiten
50 Antworten auf brennende Fragen zum Klimawandel

Wer wandelt sich zuerst: Das Klima oder wir?
Es gibt nicht nur viele Fragen, es gibt auch viele Antworten.

ALLE SPRECHEN VOM KLIMAWANDEL und produzieren doch nur heiße Luft?
Ökologen und Umweltschützer warnen seit Jahren, Wissenschafter sind sich sicher, aber nicht einig, die UNO veröffentlicht Berichte und feilscht um Formulierungen, die Industrie macht Politik und verteufelt jede Alternative. Jeder hat seine eigene Wahrheit, wenn es um den Klimawandel geht. Doch wer hat Recht? Die Autorinnen, beide ausgezeichnet mit dem Klimaschutzpreis, hinterfragen die Horrormeldungen, analysieren Fakten und Prognosen, präsentieren und durchleuchten Alternativen, sie nehmen das Thema ernst, und das mit kühlem Kopf. Heiße Zeiten vermittelt einen schnellen und seriösen Überblick über ein gleichermaßen globales wie komplexes Problem und ermöglicht Ihnen, tiefer einzutauchen, ohne in der Informationsflut zu versinken.

Zwei ausgezeichnete Journalistinnen legen mit dem Buch "Heisse Zeiten" 50 Antworten zum komplexen Thema Klimawandel vor.
Wenn Journalisten, im vorliegenden Fall zwei mit mehreren Preisen ausgezeichnete Journalistinnen (beide sind bei der Tageszeitung "Der Standard" tätig) Bücher schreiben, dann sind sie leicht lesbar. Und das bedeutet gerade bei einem komplexen Thema, wie es der Klimawandel ist, für die Leser einen großen Vorteil.
In fünf Kapiteln geht es nicht nur um den Bereich Klima und dessen Wandel, sondern natürlich auch um die mitunter sehr kontrovers diskutierten, fünfzig, Antworten. Zum Beispiel die Frage: Kann die scheinbar CO2-freie Atomkraft der Ausweg aus der Klimaerwärmung sein? Auf praxisgerechte Weise, etwa mit dem Kapitel Der Verbraucher, beleuchten die Autorinnen die möglichen Beiträge jedes Einzelnen von uns, so zu sagen klimapolitisch korrekt zu handeln.

Besonderes Lob verdient der Umstand, dass die Ursachenforschung des Klimawandels die Politik im gleich lautenden Kapitel nicht ausspart und den negativen Beispielen positive aus diversen Weltgegenden von Kalifornien bis Schweden - gegenüberstellt. Und nachdem die "Hohe Politik" nie lostgelöst von den Wirtschaftskräften und mächten betrachtet werden kann, ist auch der Rolle der Wirtschaft, zum Beispiel der Auto- und anderer Industrien in einem eigenen Kapitel breit Rechnung getragen.

Zusammengefasst liest man sich leicht durch die teilweise harten Realitäten und vielschichtigen Abhängigkeiten des Themas Klimaerwärmung und dessen notwendige Herausforderungen für unsere Energieversorgung. Ein ideales Buch für Laien und interessierte Laien, das wirklich sehr informativ ist, jedoch nie durch Faktenschleuderei überfordert.
(www.oekonews.at)

 nach oben