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Empfehlung des Monats Dezember 2007

 
 
Cover - Return of the Tüdelband.jpg

Return of the Tüdelband

Return of the Tüdelband : Gebrüder Wolf Story externer link 
Regie: Jens Huckeriede
mit Felonious und Dan Wolf, Robbie Schuster, Ja König Ja, Fink, den Chaos Buddhas, B-Low und mit der Musik der Gebrüder Wolf.
München : Trikont-Verlag, 2006
1 DVD-Video (82 Min.)
Sprache: Dt., engl. mit dt., engl., franz., span. Untertiteln
Orig.: Deutschland, 2003

 
 

Die Geschichte der einstmals überaus populären Gesangshumoristen "Gebrüder Wolf" begann Ende des 19. Jahrhunderts in Hamburg... 1895 gründeten drei Söhne eines Schlachtergesellen aus der Hamburger Neustadt, Ludwig, Leopold und James Isaac, das Wolf-Trio, um über viele Jahrzehnte ihr Publikum mit parodistischen Couplets, witzigen Plaudereien und szenischen Possen zu unterhalten. Ihr Erfolg beschränkte sich hingegen nicht nur auf Hamburg. Ihre Tourneen führten sie unter anderem auch nach Berlin, Dresden, Erfurt, Kopenhagen und Oslo.

James verließ das Trio im Jahre 1906 und übernahm einen Zeitungsladen in der Eimsbüttler Bismarckstraße. Ludwig und Leopold Isaac machten als Gebrüder Wolf weiter und hatten 1911/12 in der Revue " Rund um die Alster " als Fietje und Tetje ihren künstlerischen Durchbruch. Aufgrund der antisemitischen Strömungen in Deutschland nahmen nahezu alle Mitglieder der jüdischen Familie Isaac Ende März 1924 den Künstlernamen Wolf auch als ihren Familiennamen an...

1926 verstarb Leopold Wolf. An seine Stelle trat sein Sohn James Iwan Wolf, der alle Lieder kannte und fortan mit seinem Onkel Ludwig auf der Bühne stand. Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten erhielten die Gebrüder Wolf Auftrittsverbot. Ihre populären Lieder wurden von den Hamburgern zwar weiterhin gesungen, aber "Snuten und Poten", "Dat Paddelboot", "De kugelrunde Deern" und die vielen anderen beliebten Lieder hatten nun offiziell keine Autoren mehr. (Johann-Hinrich Möller: Gebrüder Wolf - Ihre Geschichte externer link 

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