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Empfehlung des Monats Februar 2007

 
 
Buchumschlag - Binggeli: Primum.jpg

Primum mobile

Binggeli, Bruno :
Primum mobile : Dantes Jenseitsreise und die moderne Kosmologie. - Zürich : Ammann, 2006. - 400 S. : zahlr. Abb. - 1. Aufl.
ISBN 3-250-10502-3

 
 

Bruno Binggeli nimmt den Leser mit auf eine faszinierende Reise zum Ursprung der Dinge, zum Big Bang oder Urknall. Gleichzeitig zeichnet er einen Bogen zu den Himmelssphären-Forschern des Mittelalters - unter ihnen der große Dante -, und macht so die moderne Astronomie mit den mittelalterlichen Jenseitstheorien bekannt. Gnade und Quantenphysik - Binggeli zeigt, sein immenses Wissen in einem mitreißenden Ton vortragend, daß das Mittelalter und die Moderne sich viel näher sind, als man glaubt. Das Primum Mobile, der oberste Kristallhimmel als Treibriemen der Welt, entspricht in gewisser Weise dem Big Bang der modernen Astronomie, ebenfalls eine Grenze ohne Jenseits.
Wissenschaftlich exakt und zugleich anschaulich geschrieben, verblüfft dieses einzigartige Werk den Leser mit einem neuen Blick auf den Ursprung des Kosmos und den unaufhörlichen Forschungsdrang des Menschen ...
(Verlagstext)

"Eine Grossstudie, die dank ihrer üppigen Illustration zu den schönsten Büchern des Jahres zählt (...) der Basler Gelehrte führt den Leser mit selten faszinierender didaktischer Gabe in die naturwissenschaftliche Basis der weltbildlichen "Wiederkehr des Gleichen" von Dantes Kugelschalen bis zum Urknall ein."
Matthias Bäkermann, Junge Freiheit, 5. Januar 2007

"In seinen analogischen Gedankenexperimenten kann Binggeli zeigen, dass Paradies und Superraum, Gnadenwahl und Quantenparadox, Hölle und Schwarzes Loch sich viel näher sind, als man meint. Wie hier von einem Astronomen offengelegt wird, dass der wissenschaftliche Vorstoss zum "Big Bang" der Ausdruck desselben seelisch-religiösen Antriebs ist, wie Dantes Flug durch die Sphären - denn beides sind virtuelle, nach aussen projizierte Reisen zum inneren Selbst - wie Bruno Binggeli mit den heutigen wissenschaftlichen Werkzeugen nach Antworten auf die uralte Frage sucht, was die Welt in ihrem Innersten zusammenhält, das macht sein Buch so ungemein lesenswert. Es ist eine der wichtigsten Neuerscheinungen des Jahres."
Ingo Langner, Die Tagespost, 23. Dezember 2006

"Bisher dachte man, wer Dante Alighieri auslegen könne, verstehe nichts vom Urknall, aber das soll sich jetzt ändern. Der Basler Astronom setzt Dantes Jenseitsreise und die gegenwärtige Astrophysik in enge Beziehung.(...) Mit pädagogischer Meisterschaft führt der Autor ein in die Themen der heutigen Astrophysik. Er schreibt anschaulich und direkt; er nimmt sich Zeit und die Freiheit einer persönlichen Sprache; die ausgezeichnete Ausstattung des Buchs kommt ihm mit Bildern und grafischen Skizzen zu Hilfe."
Kurt Flasch, NZZ, 22. November 2006

"In Primum Mobile wird der Gedanke ernst genommen, dass es eine Aussen- und eine Innensicht der Dinge gibt, die beide ihre Berechtigung haben und aus einer Quelle stammen können."
Ernst Peter Fischer, Die Welt, 30. Oktober 2006

Big Bang-oder die Rückkehr des Himmels - Bruno Binggelis brilliante Versöhnung von Dantes Jenseitsvorstellung und moderner Kosmologie: "Dass Engel (...) wissenschaftlich zu retten seien, ist eine gewagte These. Sie zeigt indessen, wie wenig wir es bei diesem Buch mit einem jener esoterisch angehauchten Unternehmen zu tun haben, die versöhnungsselig aus Mythen und Astrophysik herauszupft, was ungefähr irgendwie gerade zusammenpasst. Leitfaden ist hier Dantes "Göttliche Kommödie", Materialgrundlage ist das Fachwissen eines allnächtlich mit Swope-Teleskop hantierenden Astrophysikers. (...) Der dreiundfünfzigjährige Autor arbeitet an der Basler Universität. Sein Buch ist sichtlich über die Jahre gereift, im Ton eher leise, mit einer an unaufgeregter Sachlichkeit orientierten, manchmal ironisch gefärbten Grundeinstellung, einem erstaunlichen didaktischen Gespür für die Darstellung komplizierter Zusammenhänge und einer unverhohlenen, sehr persönlichen Bewunderung für Dantes Meisterwerk. (...) Eine der erstaunlichsten und wohl auch faszinierendsten unter den Neuerscheinungen in diesem Herbst." Joseph Hanimann, FAZ Literaturbeilage, 4. Oktober 2006

"Es gibt auf dem Markt kaum ein Buch, in dem die schwierige moderne Physik so gut verständlich und dabei kurzweilig und charmant erklärt wird; dies gilt auch für die Weltbilder der Antike und des Mittelalters. (...) Mit diesem Buch gönnen Sie sich ein aussergewöhnliches Leseerlebnis, und wenn Sie sich darauf einlassen, kann es Ihr Weltbild verändern und bereichern."
Regina Kàrolyi, www.sandammeer.at, 08/2006

"Eine Synthese aus Kosmologie und Göttliche Komödie, wunderbar bebildert und ausgestattet - ideal für anspruchsvolle Leser, die sich für Naturwissenschaft und Literatur gleichermassen begeistern. (...) Bruno Binggeli nimmt den Leser mit auf eine faszinierende Reise zum Ursprung der Dinge, zum Big Bang oder Urknall. Gleichzeitig spannt er einen Bogen zu den Himmelssphären-Forschern des Mittelalters, unter ihnen der grosse Dante, und macht so die moderne Astronomie mit den mittelalterlichen Jenseitstheorien bekannt."
www.wissenschaft-online.de, 4. September 2006

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