 |
|
Romantic cello concerto
Romantic cello concerto : [CD] / Alban Gerhardt, cello ; BBC Scottish Symphony Orchestra ; Carlos Kalmar, conductor München : Hyperíon [Vertrieb] Bd. 1 München : Codaex Deutschland [Vertrieb], 2005 1 CD + Beih. enthaltene Werke: Konzertstück in D major Op 12 / Ernö Dohnányi. - Symphonie concertante in B flat minor op 8 / George Enescu. - Cello concerto in C major op 20 / Eugen d'Albert Weitere Angaben zur Interpretation: Aufn.: Caird Hall, Dundee, on 17 and 18 December 2004 Hyperion CDA67544 (Verlags- und Firmenbestellnummer)
|
|
 | |
Die englische Plattenfirma Hyperion, die seit 25 Jahren besteht, ist bekannt für Einspielungen wenig bekannter Werke. So findet man hier seltener erklingende Kompositionen von Kurt Weill, Charles Ives, Michael Haydn, Barockmusik aus Südamerika oder eben auch Werke von d’Albert, Enescu und von Dohnanyi. Eugen d'Albert ist trotz des französisch klingenden Namens, ein Nachfahre des italienischen Komponisten Domenico Alberti, der durch die Erfindung der sogenannten Alberti-Bässe bekannt wurde. Eugen d'Albert wurde in Glasgow geboren, ersten Kompositionsunterricht erhielt er bei Arthur Sullivan, bevor er dann in Weimar Unterricht bei Franz Liszt nahm, der viel von ihm hielt. Als reisender Pianist spielte d’Albert damals zeitgenössische Musik wie zum Beispiel Debussy, sein eigener Kompositionsstil war allerdings eher vom traditionellen Stil geprägt, wie ihn auch Brahms pflegte. Das Cellokonzert komponierte d'Albert im Jahr 1899. Dieses beginnt ungewöhnlich: zunächst bringen Oboe und Klarinette das Hauptthema, erst später wird es vom Solisten übernommen. Den Holzbläsern kommt bei d’Alberts Cellokonzert ohnehin eine bemerkenswert wichtige Aufgabe zu: entweder stehen sie im Dialog mit dem Cello oder sie kommentieren dessen Spiel. Die Symphonie concertante b-moll des rumänischen Komponisten George Enescu ist kompositorisch gesehen das "modernste" der drei eingespielten Konzerte. Es entstand zwar nur zwei Jahre später als d'Alberts Cellokonzert, dennoch sind hier neben Verwendung von Elementen der Volksmusik schon Kompositionstechniken angedeutet, die im Verlauf des 20. Jahrhunderts zu großer Bedeutung gelangten.
|
 |