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Als die Welt stillstand
Naess, Atle: Als die Welt still stand : Galileo Galilei - verraten, verkannt, verehrt / Atle Næss. [Übers. Kerstin Hartmann-Butt]. - Berlin [u.a.] : Springer, 2006. - VIII, 244 S. : zahlr. Ill. ; 24 cm Einheitssacht. Da jorden stod stille <dt.> ISBN 3-540-21063-6
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Im kleinen Dorf Arcetri, auf einem Hügel südlich von Florenz, saß ein alter Mann und schrieb sein Testament. Eine wichtige Reise nach Rom lag vor ihm und er wollte auf alles vorbereitet sein. Die Reise war nicht ungefährlich: Die Pest grassierte, in den letzten Monaten hatten ihn quälende Krankheiten geschwächt, die anstrengende Fahrt nach Rom könnte zuviel für ihn sein. Und selbst wenn er die Strapazen überstand, könnte in Rom der Tod auf ihn warten. Der Scheiterhaufen! Nein, diesen Gedanken schob er weit von sich. Er hoffte inständig auf die wenigen Freunde, die ihm treu geblieben waren. Wenige nur, aber einflussreich und mächtig. Die preisgekrönte Biografie des norwegischen Schriftstellers Alte Naess führt den Leser durch die Höhen und Tiefen des Lebens einer der schillerndsten Persönlichkeiten der europäischen Wissenschaftsgeschichte - in die Welt des Galileo Galilei.
Inhalt:
* Der Sohn des Musikers * Zeichen am Himmel * Eine neue Welt * Freundschaft und Macht * Todesfälle und Vorwarnungen * Das Rom der Inquisition * Die Unendlichkeit
Für diese Kurzbiographie erhielt er den wichtigsten norwegischen Literaturpreis "Brageprisen".
Atle Naess wurde 1949 geboren. Er studierte Sprachen und Literatur an der Universität Oslo und arbeitete einige Jahre lang als Lehrer, bevor er sich als Roman- und Sachbuchautor etablierte.
Aus Rezensionen:
"Mit umfassender Kenntnis und sicherem Erzählstil hebt Naess die epochemachenden Arbeiten hervor, die die Grundlage der modernen experimentellen Naturwissenschaften bilden... ein Buch, das ...als ein sehr lesenswerter Essay hervorsticht." Per Anders Madsen, Aftenposten Morgen
"Die Biographie ... stellt eine interessante kulturhistorische Studie dar und kann auch als Roman gelesen werden." Atle Abelsen, Teknisk Ukeblad
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