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"Zeit ist, was man an der Uhr abliest." Dieses zunächst lapidar wirkende Wort Einsteins erweist sich bei näherem Hinsehen als subtile und weitreichende Auskunft auf die Frage nach dem Wesen der Zeit. Eine Frage, die zu den ältesten der Menschheit gehört und bis heute nichts von ihrer Aktualität eingebüßt hat. Was meinen wir eigentlich, wenn wir sagen, eine Uhr gehe genauer als eine andere? Gibt es möglicherweise eine universelle, für den Kosmos insgesamt geltende Zeit - ein verbindliches Maß also? Oder verhält es sich vielleicht eher so, daß uns die umgangssprachliche Verwendung des Begriffes "Zeit" eine Gewißheit vorgaukelt, der in Wirklichkeit gar nichts entspricht? Und was meinen die Physiker, wenn sie sagen, unser Universum - und mit ihm die Zeit! - hätte vor 13,7 Milliarden Jahren erst begonnen? Was also ist die Zeit? Auch dieses Buch vermag keine endgültigen Antworten auf Fragen wie diese zu geben, wohl aber einen ebenso kompetenten wie nachvollziehbaren Überblick über das, was die Wissenschaft, genauer gesagt: die Physik, zum Phänomen "Zeit" heute mitzuteilen weiß. Eine Zeitreise der besonderen Art, bei der uns die Zeit in unterschiedlichster Weise begegnet.
Pressestimmen:
Thomas Filk und Domenico Giulini erzählen in ihrer spannenden Geschichte der Zeit mit dem Titel "Am Anfang war die Ewigkeit" vom zähen Kampf der Menschheit um eine exakte Zeitmessung. (Till Briegleb, Financial Times Deutschland, 28. Januar 2005)
Thomas Filk und Domenico Giulini entpuppen sich in ihrem Buch Am Anfang war die Ewigkeit nicht nur als schreibbegabte, zuweilen sogar anekdotisch treffsichere Wissenschaftler, sie zeigen dabei auch einen von Natur aus der Physik immanenten holistischen Zusammenhang auf. (...) In diesem Buch wird der Leser nicht nur an eine übersichtlich gegliederte Geschichte der Physik herangeführt, er erfährt auch, dass kein physikalisches System je wirklich abgeschlossen ist, aber auch, weshalb eine Minute manchmal aus 61 Sekunden besteht, warum es beispielsweise den 10. Oktober 1582 gar nicht gibt oder wie es möglich ist, dass einem von einer Scheinkraft schlecht wird. Abenteuerliche biographische Details aus Leben und Werk entsprechender Forscher schaffen ein erholsames Fluidum für den naturwissenschaftlich ungeübten Leser, der hin und wieder der Formelbesessenheit entkommen und sich wieder seiner Neugierde am Phänomen widmen kann. Schließlich ist diese Lesereise konkret und imaginär im gleichen Maße. Ob eine Sekunde in Braunschweig genauso lang ist wie eine Sekunde in Los Alamos, lässt sich auch ohne Kenntnis von Atomphysik nachvollziehen, wenn auch dem, der daran Interesse hat, hier genügend Material an die Hand gegeben wird. (Marica Bodrozic, Frankfurter Rundschau, 28. Oktober 2004)
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