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Christian Fuchs und Wolfgang Hofkirchner von der TU Wien möchten eine „Reflexion über Informatik mit Mitteln der Gesellschaftswissenschaften" anstoßen und ein Bild der aktuellen Situation darstellen. Von der Ökobilanz des Computers bis zum Einsatz der Medien im Krieg gegen Afghanistan beleuchten sie Risiken und Chancen. Daraus folgen Einsichten, die den Wandel des Selbstverständnisses der Informatik nachzeichnen: Der Weg von der technikzentrierten Wissenschaft hin zur Informatik im Sinne einer Informationswissenschaft führt sie von Marx über von Weizsäcker bis zu Luhmann. Im Ausblick auf die moderne Informationsgesellschaft geben sie Medienwissenschaftlern wie Postman und McLuhan das Wort und schließen mit den „Aussichten" in die Zukunft. Zum Soziologen wird ein Informatiker durch die Lektüre dieses einen Buches sicherlich nicht. Das „Studienbuch" möchte einen Überblick geben und genau diesen Zweck erfüllt es auch. Sein Ziel erreicht es damit: Interesse zu wecken, einmal überden Tellerrand des eigenen Wissenschaftsverständnisses zu blicken, die Augen für die gesellschaftlichen Zusammenhänge und Folgen einer Wissenschaft zu öffnen. Leseproben finden sich unter http://cartoon.iguw.tuwien.ac.at/christian/iugbuch.html im Netz. (Inga Rapp/fm) (aus C't 2004/5)
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