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Herr Lehmann : ein Roman |
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Sven Regener
Wissensgebiet: Zentrum für Berlin-Studien
Verschiedene Exemplare vorhanden; siehe Kataloge
Anlässlich des Filmstarts am 2.10.2003:
Im Mittelpunkt des 1989 in Berlin spielenden Romans steht ein 30-jähriger Gelegenheitsjobber und Kneipengänger, den weder eine Liebesaffäre noch der Fall der Mauer aus seiner Lethargie wecken können. Wenn ein Pop-Sänger und Bandleader (von "Element of Crime") einen Roman schreibt, der in Berlin spielt, dann erwartet man Kreuzberger Kiezmilieu, Szenejargon und schräge und ausgeflippte Typen. Genau diese Erwartungen bedient das Romandebüt Sven Regeners, in dessen Mittelpunkt ein 30-jähriger Gelegenheitsjobber und Kneipengänger steht, der aller Verantwortung bisher erfolgreich aus dem Weg gegangen ist. Aus seiner Antriebs- und Motivationslosigkeit reißt ihn kurzfristig eine Liebesaffäre heraus, doch dann verfällt er wieder dem Suff und einer Lebenslethargie, in der ihm auch die Öffnung der Berliner Mauer nur noch ein "Ach, du Scheiße" als Kommentar entlockt. Der unterkühlt erzählte Roman beginnt stark, wirkt dann aber etwas handlungsarm und gewinnt erst im letzten Drittel wieder etwas an Fahrt.
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Selam Berlin |
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Kara, Yadé Roman Zürich : Diogenes-Verl., 2003 381 S. 19,90 EUR
Wissensgebiet: Zentrum für Berlin-Studien
Standort: Haus Berliner Stadtbibliothek
Signatur: B 328 Kara 1 (Zentrum für Berlin-Studien, Kabinett 4)
Die Geschichte Hasans, neunzehn, der mit seiner Familie jahrelang zwischen Bosporus und Spree hin- und hergependelt ist und der am Tag des Mauerfalls beschließt, Istanbul zu verlassen und ganz nach Berlin zurückzukehren. Der Roman handelt vom Erwachsenwerden, von Freundschaft, von der Suche nach der großen Liebe, von Verrat und Identität.
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