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Archiv 2003

 
Dezember 2003
Ullsteinroman
Ullsteinroman
Nadolny, Sten
Ullstein Verlag, München 2003
ISBN 3550084145,
Gebunden 495 Seiten, 24,00 EUR
Wissensgebiet: Zentrum für Berlin-Studien
Verschiedene Exemplare vorhanden; siehe   Kataloge 

[ Klappentext ]
Sten Nadolny schildert den Siegeszug der modernen Presse, dazu Triumphe und Tragödien aus hundert Jahren deutscher Wirtschafts- und Demokratiegeschichte. Im Mittelpunkt des Romans aber stehen Aufstieg, Glanz und Untergang der jüdischen Verlegerfamilie Ullstein. Sie schufen den ersten modernen Medienkonzern der Welt - bis die Nazis das Unternehmen zerschlugen und die Familie ins Exil trieben.

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November 2003
Filmriss : Krimi
Mani Beckmann
Berlin : Berlin-Krimi-Verl., 2003. - 261 S.
ISBN 3-89809-020-5 : EUR 9,90
Wissensgebiet: Zentrum für Berlin-Studien
Standort: Haus Amerika-Gedenkbibliothek
Signatur: 1 Beckm 1

Wie alljährlich im Februar plagt sich der Filmjournalist Albrecht Niemeyer mit der geliebt-gehassten Berlinale. Er ist Berlins bösartigster und unbeliebtester Kritiker und stolz darauf, denn die Einschaltquoten geben ihm Recht. Notorisch schlecht gelaunt hasst er seine Kollegen, den deutschen Film und noch vieles mehr.

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Oktober 2003
Herr Lehmann : ein Roman
Lehmann
Sven Regener
Wissensgebiet: Zentrum für Berlin-Studien
Verschiedene Exemplare vorhanden; siehe   Kataloge 

Anlässlich des Filmstarts am 2.10.2003:

Im Mittelpunkt des 1989 in Berlin spielenden Romans steht ein 30-jähriger Gelegenheitsjobber und Kneipengänger, den weder eine Liebesaffäre noch der Fall der Mauer aus seiner Lethargie wecken können.
Wenn ein Pop-Sänger und Bandleader (von "Element of Crime") einen Roman schreibt, der in Berlin spielt, dann erwartet man Kreuzberger Kiezmilieu, Szenejargon und schräge und ausgeflippte Typen. Genau diese Erwartungen bedient das Romandebüt Sven Regeners, in dessen Mittelpunkt ein 30-jähriger Gelegenheitsjobber und Kneipengänger steht, der aller Verantwortung bisher erfolgreich aus dem Weg gegangen ist. Aus seiner Antriebs- und Motivationslosigkeit reißt ihn kurzfristig eine Liebesaffäre heraus, doch dann verfällt er wieder dem Suff und einer Lebenslethargie, in der ihm auch die Öffnung der Berliner Mauer nur noch ein "Ach, du Scheiße" als Kommentar entlockt. Der unterkühlt erzählte Roman beginnt stark, wirkt dann aber etwas handlungsarm und gewinnt erst im letzten Drittel wieder etwas an Fahrt.

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September 2003
"Eine ehrenwerte Gesellschaft". Die Bankgesellschaft Berlin
Rose, Mathew D.
Transit Buchverlag, Berlin 2003
ISBN 3887471792, Gebunden 232 Seiten, 16,80 EUR
Wissensgebiet: Zentrum für Berlin-Studien
Standort: Haus Berliner Stadtbibliothek/Ribbeck-Haus
Signatur: B 843 Bank 2 a

[ Klappentext ]
Der größte Bankenskandal in der Geschichte der Bundesrepublik: man kennt die Folgen, aber die Ursachen bleiben hinter einer Nebelwand verborgen. Der Autor erzählt von einem unglaublichen Fall, in dem Größenwahn, die Verfilzung von Geld und Politik und gigantische Inkompetenz sich zu krimineller Energie bündeln - mit dem Ergebnis, dass eine ganze Stadt ausgeplündert und deren Einwohner für Milliardenverluste zur Kasse "gebeten" werden.

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anonyma
Eine Frau in Berlin
Anonyma
"Eine Frau in Berlin"
Tagebuch-Aufzeichnungen vom 20. April bis 22. Juni 1945
Andere Bibliothek, Band 221
Frankfurt/M.:Eichborn Verlag,2003
ISBN 3821845341, 291 Seiten, EUR 27,50
Wissensgebiet: Zentrum für Berlin-Studien
Standort: Haus Berliner Stadtbibliothek/Ribbeck-Haus
Signatur: B 135/120 a

Wer erfahren will, wie es wirklich war, wird sich an die Frauen halten müssen. Denn die Männer haben sich in den Ruinen als "das schwächere Geschlecht" gezeigt. So sieht es die Autorin dieses Buches, die das Ende des Krieges in Berlin erlebt hat. Ihre Aufzeichnungen sind frei von jeder Selbstzensur.

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August 2003
Selam Berlin
Kara, Yadé
Roman
Zürich : Diogenes-Verl., 2003
381 S. 19,90 EUR
Wissensgebiet: Zentrum für Berlin-Studien
Standort: Haus Berliner Stadtbibliothek
Signatur: B 328 Kara 1 (Zentrum für Berlin-Studien, Kabinett 4)

Die Geschichte Hasans, neunzehn, der mit seiner Familie jahrelang zwischen Bosporus und Spree hin- und hergependelt ist und der am Tag des Mauerfalls beschließt, Istanbul zu verlassen und ganz nach Berlin zurückzukehren. Der Roman handelt vom Erwachsenwerden, von Freundschaft, von der Suche nach der großen Liebe, von Verrat und Identität.

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