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Jede Menge Vergnügen gab es zu Beginn des 20. Jahrhunderts nicht nur in der Friedrichstraße, sondern auch in Friedrichshain. Im Viertel rund um die Fruchtstraße (heute Straße der Pariser Kommune) hatte sich ein vielseitiges Vergnügungsangebot etabliert, das sich speziell an die kleinbürgerlich-proletarischen Schichten des Berliner Ostens richtete. Dieses lokale „Kiezvergnügen“ prägte die Freizeitgestaltung sowie das Verständnis von Unterhaltung und Kultur einer großen Mehrheit der Berliner Bevölkerung. Es war ein elementarer Bestandteil der zeitgenössischen Metropolenkultur. Die beiden Historiker/innen Hanno Hochmuth und Johanna Niedbalski haben exemplarisch das Friedrichshainer „Kiezvergnügen“ untersucht und bieten an diesem Abend Einblicke in Kneipen, Kinos, Theater und Varietés, die es längst nicht mehr gibt.
Ort: Haus Berliner Stadtbibliothek, Zentrum für Berlin-Studien/Kleiner Säulensaal, Breite Str. 36, 10178 Berlin-Mitte
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Die Veranstaltungsreihe findet nicht nur in den Räumen der ZLB statt, einzelne Arbeiten werden auch vor Ort als Stadterkundungen angeboten.
Anmeldung erfordlich
Kosten für die Rundgänge: 8 Euro pro Person, 6 Euro ermäßigt
Ansprechpartner: Arne Krasting Zeitreisen Berlin Tel.: 030/44024450 Fax: 030/44024448 ak@zeit-reisen.de www.zeit-reisen.de
Die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) als öffentlich-wissenschaftliche Bibliothek unterstützt das „BerlinLabor“, da sie das Anliegen dieses Projektes, nämlich den an Berliner Universitäten entstehenden hochwertigen Abschlussarbeiten und Projekten ein breites, außerhalb der Universität liegendes Diskussionsforum zu verschaffen, für förderungswürdig erachtet. Immer mehr Transparenz der universitären Berlin-Forschung kann sogar zur stärkeren Identifizierung mit der Stadt Berlin innerhalb der Öffentlichkeit beitragen, wenn es gelingt, ein breites Publikum zu erreichen. Neben ihrem ureigensten Auftrag (sammeln, pflegen, bewahren der in und über Berlin erschienenen Literatur) versteht sich die ZLB als eine große Berliner Kultureinrichtung, die im Zusammenwirken mit unterschiedlichsten Akteuren Veranstaltungen und Ausstellungen anbietet, um das kulturelle Leben der Stadt zu bereichern. Als Erweiterung dieses Angebotes beginnt sich das "BerlinLabor" zu einer neuen Veranstaltungsreihe in der ZLB zu etablieren. Die positive Resonanz auf die ersten Veranstaltungen bestätigen dies. Arne Krasting, der Initiator des "BerlinLabors", beweist mit Spürsinn und fachlicher Kompetenz seine Fähigkeiten, durch die Themenauswahl ein breites Publikum zu interessieren. Belege dafür sind u. a. die sich an die jeweilige Präsentation anschließenden Diskussionen sowie die wiederholte Teilnahme an den Veranstaltungen (Stammgäste). Der Veranstaltungsort "ZLB" mit dem Zentrum für Berlin-Studien als Fachbereich Berlin, wurde mit Bedacht gewählt. Diese Einrichtung bietet beste Voraussetzungen zur Wissenserweiterung und -vertiefung durch ein sehr umfangreiches berlinthematisches Medienangebot. So z. B. auch für die Vor- und Nachbereitung der jeweils im BerlinLabor vorgestellten Schwerpunkte.
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