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Kompetenzzentrum BestandsErhaltung für Archive und Bibliotheken in Berlin und Brandenburg [KBE]
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Projekte zur Bestandserhaltung |
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Antiaging für Kulturgut mit Elastomeranteilen
Architekturpläne des Hans-Scharoun-Archivs
Bachiana der Sing-Akademie - Konservierung und Restaurierung
Ilkar Band Walze - Integrierte Lösungen zur Konservierung, Archivierung und Restaurierung gefährdeter Magnetbänder und Bandwalzen
Nachhaltigkeit der Massenentsäuerung von Bibliotheksgut
Naturkundliche Nasssammlung des Museums für Naturkunde
Sicherung von Tonbändern aus dem Nachlass von Oskar Sala
Stabilisierung zerfallsgefährdeter Zeitungsseiten
TABU - Sicherung audiovisuellen Kulturguts
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Buchpatenschaftsprojekte |
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Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften - Akademiebibliothek
Humboldt-Universität zu Berlin - Universitätsbibliothek
Staatsbibliothek zu Berlin
Stadt- und Landesbibliothek Potsdam
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Digitalisierungsprojekte |
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Digitalisierung und Erschließung ausgewählter Bestände an alten Drucken und Handschriften der ehemaligen Frankfurter Universitätsbibliothek (1506-1811) in Wroclaw
Digitalisierung und Erschließung der Sammlung der historischen Originalaufnahmen von 1894 - 1945 der Fotothek der SPSG
DoD - Digital-on-Demand - Zeitungs-Digitalisierung nach Bedarf
DOD - Digitisation on Demand - Elektronische Bücher on Demand
DTA II - Digitalisierung der chinesischen, tibetischen, syrischen und Sanskrit-Texte der Berliner Turfansammlung
GCS - Die griechischen christlichen Schriftsteller - elektronische Edition von "Hippolyt Werke, Kommentar zu Daniel"
SEZ - Stimmen ehemaliger Zwangsarbeiter - Voices of Forced Labor
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Projekte zur Bestandserhaltung |
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Seit dem 19. Jahrhundert sind Elastomere wie z.B. Gummi in Bereichen der Alltagskultur, des Kunstgewerbes, der Technik u.a. präsent. Manche technische Innovation wäre ohne Gummi nicht möglich gewesen. Doch gerade die Elastomermaterialien bereiten heute bei der Erhaltung von Kulturgut große Probleme. Sie sind in der Regel mit anderen Materialien kombiniert, deren Erhaltung weniger konservatorische Probleme bereitet und für sich allein häufig gut erforscht ist. Die Elastomere sind jedoch in der Kombination mit anderen Materialien besonderen Zerfallsbedingungen ausgesetzt. Das KUR-Projekt des Deutschen Bergbau-Museums Bochum der DMT-LB sieht vor, Konservierungskonzepte zu erarbeiten und in der Praxis umzusetzen, um verschiedenartige kultur- und technikhistorisch wichtige Objekte mit unterschiedlichen Elastomeranteilen dauerhaft zu erhalten. Als Zielsetzungen werden restauratorische Behandlungen geschädigter Objekte sowie präventive Konservierungsmöglichkeiten verfolgt: Schwerpunkte für die Bearbeitung bilden zunächst historische Rettungsgeräte des Bergbaus aus der Sammlung des Deutschen Bergbau- Museums Bochum und Objekte aus der Sammlung des Filmmuseums Potsdam. Projektträger: Deutsches Bergbau-Museum Bochum der DMT-LB Kooperationspartner: Filmmuseum Potsdam Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin Ruhr-Universität Bochum, Abteilung für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin Deutsches Historisches Museum, Berlin Museum der Arbeit, Hamburg Landeshauptstadt Düsseldorf, Restaurierungszentrum Staatliche Museen zu Berlin - Rathgen-Forschungslabor Deutsches Technikmuseum Berlin Förderinstitution: Kulturstiftung des Bundes Förderprogramm: KUR - Programm zur Konservierung und Restaurierung von mobilem Kulturgut
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Die Akademie der Künste Berlin ist im Besitz eines bedeutenden Bestands mit circa 12.000 Plänen von Hans Scharoun, u.a. mit Architekturzeichnungen auf Transparentpapier und fotografischen Reproduktionen. Die Pläne sind derzeit für die Forschung unzugänglich, weil sie aus materialtechnischen Gründen und aufgrund der konservatorisch problematischen Lagerung in Kartonrollen akut gefährdet sind. Im Rahmen des KUR-Projektes soll eine restauratorische und konservatorische Bearbeitungsstrategie entwickelt werden, die die Entrollung der Pläne sowie ihre Restaurierung und fachgerechte Lagerung nach arbeitsökonomischen Prinzipien ermöglicht. Dadurch soll der Bestand wieder für eine wissenschaftliche Nutzung zugänglich werden. Das Verfahren wird modellhaft an circa 6000 Plänen besonders wichtiger Bauprojekte erprobt und wesentliche Teilbestände werden digitalisiert. Außerdem soll ein visueller Atlas zur Identifizierung von fotografischen Reproduktionstechniken sowie Richtlinien zu deren Erhaltung erstellt werden. Die Projektergebnisse und der visuelle Atlas werden in einem Lehrmodul aufbereitet und für die Fortbildung von Restauratoren verfügbar gemacht. Projektträger: Akademie der Künste Berlin Kooperationspartner: Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart Förderinstitution: Kulturstiftung des Bundes Förderprogramm: KUR - Programm zur Konservierung und Restaurierung von mobilem Kulturgut
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Die Sing-Akademie zu Berlin wurde im Jahr 1791 gegründet. Sie ist die weltweit älteste bürgerliche Chor- und Konzertvereinigung. Heute ist sie ein gemeinnütziger Verein, der keine öffentlichen Zuwendungen erhält und sein weit gefächertes kulturelles Engagement ausschließlich aus Drittmitteln finanziert. Nun sollen die Bachiana der Sing-Akademie konserviert und restauriert werden. Die etwa 430 Manuskripte bilden den wertvollsten Teil des Notenarchivs der Sing-Akademie. Es wurde 1990 in Kiew entdeckt und im Rahmen eines Beutekunstabkommens 2001 nach Berlin zurückgeführt. Zuerst soll das Alt-Bachische Archiv bearbeitet werden. Diese Handschriften sind durch Tintenfraß, vor allem aber durch Papierbruch in bedenklichem Zustand. Dabei soll ein Konzept entwickelt werden, das dann als Grundlage für die Konservierung und Restaurierung des Teilnachlasses Carl Emanuel Bachs und der Werke Wilhelm Friedemann Bachs und anderer Mitglieder der Bachfamilie dient. Eine Ausstellung wird schließlich die Ergebnisse der restauratorischen Maßnahmen präsentieren. Projektträger: Sing-Akademie zu Berlin e. V. Kooperationspartner: Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Musikabteilung Bach-Archiv Leipzig Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart Förderinstitution: Kulturstiftung des Bundes Förderprogramm: KUR - Programm zur Konservierung und Restaurierung von mobilem Kulturgut
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Das Musikarchiv des Ethnologischen Museums in Berlin besitzt eine weltweit einzigartige Sammlung traditioneller Musik aus allen Regionen der Welt. Zu seinem Bestand gehören mehr als 30.000 Wachswalzenaufnahmen sowie circa 9.000 originale Feldaufnahmen auf unterschiedlichen analogen und digitalen Bandmaterialien (Magnettonband, DAT, VHS u.a.). Die Wachswalzensammlung des Museums wurde wegen der herausragenden Bedeutung der historischen Tondokumente 1999 in die UNESCO-Liste „Memory of the World“ aufgenommen. Diese Materialien sind heute akut vom Verfall bedroht. Zur langfristigen Rettung dieser und vergleichbarer Sammlungen werden im KUR-Projekt innovative Methoden zur Erkennung, Verhinderung und Milderung von materialtypischen Alterungsprozessen erarbeitet. Die im Rahmen des Projektes neu gewonnen Erkenntnisse zur Restaurierung und Konservierung von Walzen und Bandaufnahmen sollen für eine weitere Anwendung in wissenschaftlichen Archiven geprüft und optimiert werden, um letzlich die Effizienz herkömmlicher konservatorischer Maßnahmen zu steigern. Neben Workshops und Publikationen ist eine Ausstellung geplant, die der Öffentlichkeit den Prozess der Restaurierung vorstellt. Projektträger: Staatliche Museen zu Berlin, Ethnologisches Museum Kooperationspartner: Staatliche Museen zu Berlin: Rathgen-Forschungslabor Technische Universität München Wiener Phonogrammarchiv Centre de Recherche sur la Conservation des Collections CRCC Rochester Institute of Technology Förderinstitution: Kulturstiftung des Bundes Förderprogramm: KUR - Programm zur Konservierung und Restaurierung von mobilem Kulturgut
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Ein Projekt von besonders großer Bedeutung für die Bestandserhaltung von Bibliotheksgut ist das zur „Nachhaltigkeit der Massenentsäuerung von Bibliotheksgut“ : Seit Mitte des 19. Jahrhunderts werden Papiere aus holzschliffhaltigem Papier hergestellt. Diese Papiere enthalten saure Substanzen. Aufgrund der Säurehaltigkeit zersetzen sich diese Papiere sehr schnell und muessen zur langfristigen Sicherung der Originalsubstanz in vielen Fällen einer Entsäuerung unterzogen werden. Die sogenannte Massenentsäuerung ist ein Verfahren, das in Bibliotheken und Archiven seit den 1990er Jahren eingesetzt wird. Die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) wird im KUR-Programm auf der Basis naturwissenschaftlicher Untersuchungen den langfristigen Behandlungserfolg und damit die Nachhaltigkeit der Massenentsäuerung evaluieren. Die Bestände der DNB und der Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, die zwischen 1994 und 2006 bzw. 1998 und 2006 entsäuert wurden, bilden die Grundlage der Untersuchung. Die Ergebnisse können als Entscheidungsgrundlage fuer den künftigen Einsatz der Massenentsäuerung dienen. Es handelt sich bei diesem Projekt um Grundlagenforschung, die allen Archiven, die mit solchen Verfahren arbeiten, zur Verfügung gestellt wird. Projektträger: Deutsche Nationalbibliothek, Frankfurt am Main Kooperationspartner: Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart Universität für Bodenkultur Wien, Department für Chemie Schweizerische Nationalbibliothek, Bern Förderinstitution: Kulturstiftung des Bundes Förderprogramm: KUR - Programm zur Konservierung und Restaurierung von mobilem Kulturgut
Die Massenentsäuerung auf dem Prüfstand. Thomas Jaeger sprach im Juni 2009 auf dem 98. Deutschen Bibliothekartag in Erfurt über das KUR-Projekt .
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Das Museum für Naturkunde der Humboldt-Universität Berlin verfügt über insgesamt circa 260.000 Tierpräparate, die in Gläsern mit Alkohol konserviert sind. Diese so genannten „Nasssammlungen“ sind akut gefährdet, da undichte Verschlüsse und starke Temperaturschwankungen den Alkohol verdunsten lassen. Weiterhin drohen zahlreiche historische Originaletiketten zu zerfallen oder unleserlich zu werden. Mit dem KUR-Projekt ist ein konservatorisches Sofortprogramm zur Rettung von Sammlungsobjekten, ihren Aufbewahrungsgefäßen und der Primärdokumentation (Etiketten und Schriftgutsammlung) geplant. Sämtliche Nasssammlungen sollen im Neubau des kriegszerstörten Ostflügels untergebracht werden. In „sorten- und klimareiner Lagerung“ werden sie künftig für die Öffentlichkeit begehbar sein. Ein Informationsterminal im Ausstellungsbereich soll dem Besucher das Projekt detailliert vorstellen. Projektträger: Museum für Naturkunde der Humboldt-Universität Berlin Kooperationspartner: Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité Arbeitsgruppe der Synthesys Network Activity C Collections Standards Zoologische Staatssammlungen München Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft Förderinstitution: Kulturstiftung des Bundes Förderprogramm: KUR - Programm zur Konservierung und Restaurierung von mobilem Kulturgut
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Das Deutsche Museum in München gehört zu den weltweit führenden Museen für Technik und Wissenschaftsgeschichte. Ein Schwerpunkt der Forschungs- und Sammlungstätigkeit des Hauses liegt auf der elektronischen Musik. In den letzten Jahren übernahm das Deutsche Museum den Nachlass von Oskar Sala (1910-2002). Der Musiker, Komponist und Naturwissenschaftler war einer der Pioniere und bedeutendsten Protagonisten der elektroakustischen Musik des 20. Jahrhunderts. Sala schuf Klänge für zahlreiche Filme und Bühnenwerke: Zu seinen bekanntesten Werken gehört das Schrecken erregende Vogelgeschrei in Alfred Hitchcocks Film „Die Vögel“. Zentraler Teil des Bestandes sind 1.500 Tonbänder sowie mehrere Hundert Audiokassetten, Schallplatten, CD-ROMs und digitale Audio-Kassetten. Da Sala seine Kompositionen nur selten notiert hat, stellen die Tonbänder in vielen Fällen die einzige Überlieferung seines Werkes dar. Die Trägerschichten der Magnettonbänder bestehen aus Kunststoff. Sie zersetzen sich mit der Zeit und gefährden damit den Bestand der Bänder. Durch das KUR-Projekt sollen die wichtigsten Bänder (850) mit Kompositionen, Vorstufen und Studien fachgerecht erhalten werden. Sie sollen konserviert und durch 1:1-Überspielung digital gesichert werden. Diese Maßnahmen sind dringend notwendig, da diese Quellen sonst für die zukünftige Erforschung und Auswertung verloren gehen. Im Anschluss an die Restaurierung wird es eine Ausstellung zu Oskar Sala geben. Zudem wird eine eigene Webseite detaillierte Informationen über den Bestand liefern. Projektträger: Deutsches Museum München Kooperationspartner: Technisches Museum Wien Staatliches Institut für Musikforschung - Preußischer Kulturbesitz University of Bath; National Cataloguing Unit for the Archives of Contemporary Scientists Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für Musikwissenschaft Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien Förderinstitution: Kulturstiftung des Bundes Förderprogramm: KUR - Programm zur Konservierung und Restaurierung von mobilem Kulturgut
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Seit Mitte des 19. Jahrhunderts werden Zeitungen auf Holzschliffpapier hergestellt. Für die Massenproduktion war dieses Papier sehr gut geeignet. Es ist jedoch sehr instabil. Die in den Papieren enthaltene Säure ruft den so genannten Säurefraß hervor. Das Papier vergilbt und verliert seine mechanische Festigkeit bis hin zur Fragilität. Für die Restaurierung durch Säure geschädigter Bücher wurden bereits verschiedene Verfahren zur Entsäuerung entwickelt. Jedoch gibt es keine Technologie, um mit vertretbarem Aufwand die vielfach schwer geschädigten, großformatigen Zeitungsseiten zu stabilisieren. Eine Stabilisierung ist Voraussetzung für eine Mikroverfilmung oder Digitalisierung, die wiederum den Bestand langfristig sichern helfen. Die Berliner Staatsbibliothek will mit dem Projekt einen innovativen Lösungsansatz zur Stabilisierung hochbrüchiger Papiere modellhaft entwickeln. Im Mittelpunkt stehen hierbei Folioseiten von Zeitungen. Die Papiere sollen laminiert werden, damit sie verfilmt und/oder digitalisiert werden können. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines rationellen Verfahrens zur massenweisen Sanierung und Stabilisierung von Zeitungspapier, um geeignete Voraussetzungen für eine Digitalisierung der Bestände zu schaffen. Projektträger: Staatsbibliothek zu Berlin – SPK Kooperationspartner: Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung, Potsdam Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart Förderinstitution: Kulturstiftung des Bundes Förderprogramm: KUR - Programm zur Konservierung und Restaurierung von mobilem Kulturgut
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Der Film „Tabu. A Story of the South Seas“ aus dem Jahr 1931 ist der letzte Film von Friedrich Wilhelm Murnau. Im Laufe seiner Geschichte wurde der Spielfilm mehrmals bearbeitet und ist in unterschiedlichen Versionen von Positiv-Kopien sowie Re-Editionen überliefert. Das Ursprungsmaterial dieser Kopien wurde bislang nicht aufgefunden. Im KUR-Projekt der Stiftung Deutsche Kinemathek sollen die im österreichischen Filmmuseum und im Filmarchiv des Bundesarchivs erhaltenen originalen Kontextmaterialien zum Film (ca. 15.000 Meter Negativmaterial) durch Umkopierung gesichert und dokumentiert werden. Wesentlicher Bestandteil der Sicherung ist die Recherche und Dokumentation aller zum Film relevanten Zeugnisse. Dazu gehören verschiedene Schrift- und Bildquellen aus dem Nachlass Murnaus, die es u.a. ermöglichen, die Werkgenese des Films anhand eines Drehbuchs nachzustellen. Mittels dieses einzigartigen Konvoluts können wertvolle Erkenntnisse zur Entstehungs-, Überlieferungs- und Rezeptionsgeschichte gewonnen werden. Zur wissenschaftlichen Dokumentation der Überlieferung wird ein innovatives Modell der computergestützten Speicherung von Bewegtbild, Text- und Bildmaterialien entwickelt, welches verschiedene Formen des Zugangs zu den Materialien eröffnet und neue Wege zur Präsentation der Sicherung audiovisuellen Kulturguts aufzeigt. Die Ergebnisse des Projektes sollen der Forschung und einer interessierten Öffentlichkeit in einer nicht-kommerziellen DVD-Edition und auf der Website der Deutschen Kinemathek zur Verfügung stehen. Projektträger: Stiftung Deutsche Kinemathek Kooperationspartner: Österreichisches Filmmuseum Wien Friedrich Wilhelm Murnau Stiftung Fédération Internationale des Archives du Film (FIAF) Förderinstitution: Kulturstiftung des Bundes Förderprogramm: KUR - Programm zur Konservierung und Restaurierung von mobilem Kulturgut
Die Website zum Projekt Die Website der Deutschen Kinemathek bietet weitere Informationen zum Tabu-Projekt
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Buchpatenschaftsprojekte |
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Die Erhaltung und Pflege des umfangreichen und historisch wertvollen Altbestandes an wissenschaftlichen Monographien und Akademieschriften stellt einen wichtigen Arbeitsschwerpunkt der Akademiebibliothek dar. Wie alle Bibliotheken, die über einen wertvollen Altbestand verfügen, hat auch die Akademiebibliothek mit den verschiedenartigen Problemen wie Papierzerfall, Schimmel, Einbandschäden etc. zu tun. Und wie alle großen Bibliotheken ist auch die Akademiebibliothek mit dem drängenden Problem des Papierzerfalls der seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts auf industriellem Papier gefertigten Büchern konfrontiert. Eine umfassende Schadenserhebung dient der Vorbereitung, um die wirkungsvollsten Methoden der Bestandssicherung ergreifen zu können. Sie können die bestandserhaltenden Maßnahmen der Akademiebibliothek durch eine Spende bzw. eine Buchpatenschaft unterstützen. Weiterführende Informationen finden Sie hier: Buchpatenschaften Buchpate werden Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an: Dr. Stefan Wiederkehr, Akademiebibliothek, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin, Tel.: 030/20370-487, E-Mail: wiederkehr@bbaw.de
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Grimm-Bibliothek: Buchpatenschaften Die Bibliothek der Brüder Grimm braucht Hilfe: Die Bücher sind nach langjähriger intensiver Nutzung und Ausleihe heute zum Teil in einem beklagenswerten Zustand. Restaurierungsarbeiten sind dringend erforderlich, aber teuer, weil nach wie vor Handarbeit vonnöten ist. Um den gesamten Bestand der Grimm-Bibliothek möglichst im Originalzustand mit ihrem besonderen Charakter zu erhalten und entsprechend zu restaurieren, ist ein Betrag von ca. 210.000 Euro notwendig. Diese Summe ist nicht aus dem Etat zu finanzieren, und daher bemüht sich die Universitätsbibliothek um Sponsoren, welche beispielsweise die Patenschaft für einzelne Bücher übernehmen oder mit sonstigen Spenden zur Rettung des Bücherschatzes beitragen. 1997 wurde die Aktion "Buchpatenschaften" ins Leben gerufen. Bis März 2003 ist es gelungen, durch Veranstaltungen, Buchpatenschaften und den Verkauf von Postkarten insgesamt ca. 72.000 Euro an Spenden aufzubringen; 700 Bücher konnten dadurch restauriert werden. So werden Sie Buchpate Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Universitätsbibliothek Referat Historische Buchbestände Elke-Barbara Peschke Tel.: 030/2093 - 3245 Fax: 030/2093 - 3207 E-Mail: elke-barbara.peschke@ub.hu-berlin.de
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Keine andere deutsche Bibliothek investiert so viel Geld in die Bestandspflege wie die Staatsbibliothek zu Berlin, und doch kann sie nicht verhindern, dass die Schere zwischen Erhalt und Verlust der Bestände weiter aufgeht. Um den Verlust wertvoller Dokumente für die Wissenschaft zu vermindern, muss der Umfang der restauratorischen Arbeiten deutlich erhöht werden. Sie können die Anstrengungen der Staatsbibliothek zu Berlin bei der Sicherung der wertvollen Bestände unterstützen, indem Sie eine Patenschaft für ein geschädigtes Buch oder ein anderes Objekt übernehmen. Dank Ihrer Spende könnten nötige Restaurierungsarbeiten bei mittelständischen Fachbetrieben in Auftrag gegeben werden. Ihren hohen Qualitätsanforderungen entsprechend wählt die Staatsbibliothek die Restaurierungsbetriebe sorgfältig aus. Weiterführende Informationen finden Sie hier Buchpate werden Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e.V. Tel.: 030-266 43 8000 oder senden Sie eine E-Mail
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1997 startete die Stadt- und Landesbibliothek Potsdam das Projekt "Buchpaten gesucht" zur Rettung ihres Historischen Buchbestandes. Unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Frau Prof. Dr. Johanna Wanka,wird um finanzielle Unterstützung für den Erhalt von wertvollem historischen Kulturgut des Landes Brandenburg geworben. In den vergangenen zehn Jahren hat die Bibliothek 124 Buchpaten gewinnen können, die 133 Tausend Euro gespendet haben. Damit konnten 391 Bücher vor dem Verfall bewahrt werden und stehen der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung. Weiterführende Informationen finden Sie hier Buchpate werden
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Digitalisierungsprojekte |
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Die folgende Liste nennt aktuelle Digitalisierungsprojekte in der Region Berlin und Brandenburg.
Die Website „Kulturerbe digital“ der Arbeitsgemeinschaft EUBAM bietet über eine Suchfunktion die Möglichkeit Digitalisierungsprojekte nach bestimmten Kriterien zu suchen.
Auch wenn in der Vorbereitung der Digitalisierungsprojekte immer Qualitätsanforderungen an die Bestandserhaltung eine Rolle spielen, die sich z.B. auf Lichteinfluss, Wärme, Raumklima und die Mechanik beim Digitalisierungsvorgang beziehen, so sind die über das Internet leicht recherchierbaren Projektdarstellungen momentan fast immer nur auf die Digitalisierungskomponente und die dadurch neu gewonnnen komfortablen Zugriffsmöglichkeiten auf die Daten fokussiert.
Ziel des Projektes ist es, die gesamte ehemalige Frankfurter Universitätsbibliothek, die nach 1811 von Frankfurt /Oder nach Breslau in die Jesuitenhochschule Leopoldina verlegt wurde und nach 1945 dort in der Abt. „Alte Drucke“ aufging, als virtuelle digitale Bibliothek neu zu schaffen. Zugleich bekommt die Universitätsbibliothek Wroclaw für einen Teil ihres Altbestands elektronische Katalogdaten und digitale Versionen der Bücher.
Das Projekt, läuft in mehreren Schritten ab. 1. Auswertung und elektronische Erfassung der – weitgehend erhalten gebliebenen – alten Kataloge der Viadrina: Mit der Erfassung dieser Katalogangaben ist eine elektronische Datenbank entstanden, die den Bestand der Bibliothek um 1811 widerspiegelt. Dazu mussten in Wroclaw 85.000 Bände auf frühere Frankfurter Besitzzeichen durchgesehen werden. Die Suche ergab, dass noch ca. 5.000 Bände an Drucken vorhanden sind, d.h. knapp ein Fünftel des früheren Frankfurter Bestands, sowie 178 Bände Handschriften.
2. Die „virtuelle Rekonstruktion“ der Universitätsbibliothek: Dazu wurde von einer Firma mit Hilfe erhaltener Abbildungen und weiterer historischer Informationen über das Große Collegienhaus, insbesondere aus dem Stadtarchiv Frankfurt (Oder), das Gebäude mit seinen Sälen und den darin aufgestellten Bücherregalen als interaktives 3D-Modell rekonstruiert und am Computer visualisiert. Der Benutzer befindet sich in der Simulation – vergleichbar der Figur in einem Computerspiel – zunächst vor dem Gebäude der Viadrina. Er kann nun das Gebäude betreten und sich darin frei bewegen. Beim Eintritt in die Bibliothekssäle findet er an den Wänden virtuelle Bücherregale mit Reihen von Buchrücken vor. Wenn die Maus über einen Buchrücken bewegt wird, sind in einem kleinen Fenster Angaben zum betreffenden Buchtitel zu sehen. Dies ist möglich, da der genaue Standort jedes einzelnen Buchs durch die alte Lokalsignatur genau festlegt ist. Es ist geplant, für die virtuelle Rekonstruktion im Lesesaal der Frankfurter Universitätsbibliothek ein eigenes Benutzterminal aufzustellen. Außerdem wird sie über einen Link von der Homepage der UB im Internet zugänglich sein.
3. Die Digitalisierungskomponente (seit Februar 2008) zweier großer Sonderbestände: Die beiden Sondersammlungen umfassen ausschließlich historische Bücher - insbesondere zur brandenburgischen, schlesischen und pommerschen Landesgeschichte - und gehen auf die Nachlässe der beiden Gelehrten Wolf Balthasar Adolf von Steinwehr und Johann Carl Conrad Oelrichs zurück. Das Einscannen der Bücher findet in Wroclaw statt. In Frankfurt werden die gelieferten Bilddaten logisch strukturiert und die kompletten Digitalisate anschließend katalogisiert und in den Viadrina-OPAC eingebunden. Beteiligt ist auch das Medienportal des Hochschulverbundes für Multimedia und eLearning am Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum (IKMZ) der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus , wo die Bild- und Metadaten auf einem Server abgelegt werden sollen. Durch das IKMZ wird eine Navigations-Anwendung entwickelt, die auf die abgelegten Daten zugreift und es dem Nutzer ermöglichen soll, komfortabel einzelne Seiten aufzurufen oder in den Büchern zu „blättern“. Die Langzeitarchivierung der Daten übernimmt der Kooperative Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg (KOBV) .
4. Bereitstellung und Nutzung: Die Digitalisate sollen sowohl im OPAC der Viadrina – und damit auch im regionalen Berlin-Brandenburger Verbundsystem KOBV – als auch der Universitätsbibliothek Wroclaw nachgewiesen werden. Eine direkte Zugriffsmöglichkeit auf die digitalen Daten aus dem OPAC heraus (über einen integrierten Link in der Titelaufnahme) ermöglicht einen bequemen Zugang für den Nutzer. Gleichzeitig sollen sie in die beschriebene 3D-Simulation der Bibliothek eingebunden werden. Wenn das digitale Angebot gut angenommen wird, sollte die Bearbeitung weiterer erhalten gebliebener Titel der alten Viadrina und ihre Einstellung in die virtuelle Bibliothek erwogen werden. Projektträger: Europa-Universität Viadrina Universität Wroclaw Förderinstitutionen: Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit Bundesministerium für Bildung und Forschung Deutsche Forschungsgemeinschaft Quelle: Thomas Jaeger: Die virtuelle Rekonstruktion der früheren Universitätsbibliothek von Frankfurt (Oder) und die Digitalisierung ihrer Buchbestände – ein deutsch-polnisches Gemeinschaftsprojekt
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Die Erschließung der historischen Fotosammlung der preußischen Schlösser und Gärten durch die Digitalisierung und Inventarisierung schließt neben den bereits erschlossenen Sammlungen des Messbildarchivs Berlin und des Bildarchivs Preußischer Kulturbesitz die letzte große Lücke bei der fotografischen Dokumentation der Kunst- und Architekturdenkmale in der Region Berlin - Brandenburg. Die etwa 20.000 Aufnahmen (s/w Gelatinetrocken-, Autochromplatten und Azetatfilm) der historischen Fotosammlung können nun digitalisiert und systematisch für die Wissenschaft und interessierte Öffentlichkeit über eine Bilddatenbank erschlossen werden. Startdatum: 01.10.2005 Projektort: Potsdam Kontakt: Dr. Bettina Giersberg Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg Abteilung Schlösser und Sammlungen Postfach 60 14 62, 14414 Potsdam Tel: 0331 / 96 94 -446, -447 E-Mail: b.giersberg@spsg.de Dokumente: Digitalisierung und Erschließung der Sammlung der historischen Originalaufnahmen... Beteiligte Institutionen: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Fotothek Förderinstitution: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe Deutsche Forschungsgemeinschaft
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Mikrofilme historischer Zeitungen (bis Erscheinungsjahr 1945) werden aus dem Verfilmungsprogramm der SBB ausgewählt, digitalisiert und nach einer Bildbearbeitung dem Auftraggeber als CD-ROM geliefert. Die gescannten Aufnahmen des Mikrofilms werden so formatiert und indexiert, dass die Zeitungsausgaben in PDF-Dateien zusammengefasst werden. Sie können nach ihrem Erscheinungsdatum oder der Ausgabenummer der Zeitung auf dem am Anfang der CD-ROM befindlichen Navigationsblatt ausgewählt und zur Anzeige aufgerufen werden. Link Projektort: Berlin Beteiligte Institutionen: Staatsbibliothek zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz
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Europäische Bibliotheken bewahren Millionen von Büchern aus der Zeit von 1500 bis 1900 auf. Wegen ihres Alters und Werts sind die Publikationen allerdings häufig nur vor Ort benutzbar. Mit dem EOD-Service werden diese verborgenen Schätze jetzt mit ein paar Mausklicks für jedermann verfügbar . Nutzer sind in der Lage, eBooks über die ihnen vertrauten Bibliothekskataloge zu bestellen; die Bibliotheken digitalisieren dann die gewünschten Werke und stellen sie dem Nutzer über das EOD-Netzwerk zur Verfügung. Die auf diese Weise digitalisierten Bücher werden gleichzeitig in die Digitalen Bibliotheken der teilnehmenden Institutionen aufgenommen und so über das Internet zugänglich gemacht. Der EOD-Service wird derzeit im Rahmen des eTEN-Projekts "Digitisation on Demand" betrieben. Dieses EU-Projekt wurde im Oktober 2006 mit 13 Bibliotheken aus 8 europäischen Ländern gestartet. Startdatum: 2006, Enddatum: 2008 Projektort: Greifswald, München, Berlin, Regensburg Kontakt: Dr. Markus Brantl Bayerische Staatsbibliothek, Referat Digitale Bibliothek Ludwigstraße 16, 80539 München Tel: +49 (0)89 - 28638 2206 Fax: +49 (0)89 - 28638 2200 E-Mail: mdz@bsb-muenchen.de Susanne Dobratz Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin E-Mail: dobratz@cms.hu-berlin.de Dr. Friedrich Geißelmann Universität Regensburg, Universitätsbibliothek Universitätsstr. 31, 93053 Regensburg Tel: +49 (0)941 - 943 3901 E-Mail: friedrich.geisselmann@bibliothek.uni-regensburg.de Bruno Blüggel Universitätsbibliothek Greifswald Projektmanagement DoD Felix-Hausdorff-Straße 10, 17489 Greifswald Tel: +49 (0)3834 86-1577 E-Mail: blueggel@uni-greifswald.de Beteiligte Institutionen: Bayerische Staatsbibliothek München Humboldt-Universität zu Berlin, Universitätsbibliothek Universität Greifswald, Universitätsbibliothek Universität Regensburg, Universitätsbibliothek Förderprogramm: eTEN
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Als Fortsetzung des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten dreistufigen Projekts zur Digitalisierung der alttürkischen, iranischen und mongolischen Teilsammlungen wurde von der DFG ein weiteres Projekt zur Digitalisierung der chinesischen, tibetischen, syrischen und Sanskrit-Texte bewilligt, das am 01. November 2005 angelaufen ist. Im Rahmen dieses Projekts werden in Zusammenarbeit mit dem International Dunhuang Projekt (IDP) in einer ersten 18monatigen Phase die chinesischen und die tibetischen Fragmente der Berliner Turfansammlung digitalisiert. In einer weiteren Phase soll mit der Digitalisierung der syrischen und der Sanskrit-Fragmente das Projekt abgeschlossen werden. Die Digitalisate werden mit Metadaten versehen in einem Datenbankformat im Internet präsentiert und für den internationalen Nutzer zugänglich gemacht. Zu diesem Zweck wurde eine eigene Webseite entwickelt, die eine vollständige Präsentation des International Dunhuang Project in deutscher Sprache beinhaltet. Diese wurde unter Mithilfe der IT-Abteilung der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften mit der Webpräsenz von IDP in der British Library verknüpft und befindet sich zur Zeit im Probelauf. Sie ist unter der Adresse: http://idp.bbaw.de zu erreichen. Nachdem die umfangreichen Vorbereitungsarbeiten nunmehr abgeschlossen sind, werden in Kürze die ersten Digitalisate von chinesischen Fragmenten mit den zu ihnen vorhandenen Metadaten im Internet für jedermann zugänglich sein. Die Metadaten zu den Digitalisaten sind, soweit vorhanden, in einer Verwaltungsdatenbank der Orientabteilung der Staatsbibliothek gesammelt, aus der sie nach Überarbeitung direkt in die IDP-Datenbank übertragen werden. Startdatum: 2005, Laufzeit: laufend Projektort: Berlin Dokumente: Turfanforschunng 2007 Beteiligte Institutionen: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Staatsbibliothek zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Orientabteilung Förderinstitution: Deutsche Forschungsgemeinschaft Forschungsprogramm der deutschen Akademien der Wissenschaften (Akademienprogramm)
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Das Unternehmen stellt zentrale Texte des antiken Christentums , die die europäische Kultur tief geprägt haben und noch immer prägen, in kritischen Editionen zur Verfügung. Vorzugsweise werden Werke aus dem östlichen, mehrheitlich griechischsprachigen Bereich ediert; der westliche Bereich wird von einem Schwesterunternehmen der Wiener Akademie bearbeitet. Alle Werke werden auch ins Deutsche bzw. Englische übersetzt und inhaltlich erschlossen. Gegenwärtig liegt der Schwerpunkt der Editionstätigkeit im Bereich des ersten christlichen Universalgelehrten der Antike, des Origenes. Die Ergebnisse des Unternehmens werden in zwei Reihen publiziert: Die griechischen Texte in der Reihe GCS (Griechische Christliche Schriftsteller), ergänzende Untersuchungen und antike Übersetzungen in der Reihe TU (Texte und Untersuchungen). Register sind die einzige Möglichkeit, zielgenau in Texten ein wichtiges, sinntragendes Wort, ein Lemma, eine grammatische Konstruktion oder auch eine Stilfigur aufzufinden. Der Weg war stets vorbestimmt: Gesuchtes oder signifikantes Lemma im Register nachschlagen, Stellenangaben notierten, Stellen im Buch sichten und bewerten. Eine Digitale Edition mit umfangreicheren Abfragemöglichkeiten verkürzt diesen Weg erheblich: Lemma eingeben, alle Fundstellen ansehen und auswählen, nur passende Angaben notieren. Das war bisher nur in eingeschränkter Weise möglich. Im Thesaurus Linguae Graecae (TLG) mußten beispielsweise alle flektierten Formen einzeln gesucht werden, was einen erheblichen Zeitaufwand erforderte. In der Digitalen Edition der GCS genügt es, nach Grundformen zu suchen; die Suche ist dadurch beträchtlich vereinfacht und beschleunigt, vor allem die Sicherheit, nichts zu übersehen, deutlich höher. Startdatum: 2006 Projektort: Berlin Kontakt: Dr. Johannes Thomassen, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Jägerstr. 22/23, 10117 Berlin E-Mail: thomassen@bbaw.de Beteiligte Institutionen: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Förderprogramm: Forschungsprogramm der deutschen Akademien der Wissenschaften (Akademienprogramm)
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"Stimmen ehemaliger Zwangsarbeiter - Voices of Forced Labor" macht über eine zweisprachige Online-Plattform fast 600 einzelne Lebensgeschichten von Opfern des Nationalsozialismus aus 27 Ländern in Audio- und Video-Interviews zugänglich und bewahrt so die Schicksale von Zwangsarbeitern. Die Freie Universität digitalisiert zunächst die rund 600 lebensgeschichtlichen Interviews der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft". Das Deutsche Historische Museum inventarisiert sie fachgerecht, bevor es für eine konservatorisch und sicherheitstechnisch optimale Lagerung der etwa 2000 Audio- und Videobänder und weiterer Begleitmaterialien sorgt. Die interaktive Online-Plattform, die das Center für Digitale Systeme (CeDiS) der Freien Universität entwickelt, bietet schließlich Zugang zu den Zeitzeugen-Berichten. Deren wissenschaftliche Erschließung leitet der Arbeitsbereich für die Geschichte Ostmitteleuropas. Eine erste Version der Plattform soll bereits im Herbst 2008 online gehen und vorerst hauptsächlich Wissenschaftlern für Recherchen und zur inhaltlichen Erschließung der Dokumente zur Verfügung stehen. Die vollständige Version wird ab Herbst 2009 online sein. Quelle: Wolfram Lippert, Freie Universität Berlin Center für Digitale Systeme (CeDiS), Ihnestr. 24, 14195 Berlin Tel.: 030 - 838 55742 wlippert@cedis.fu-berlin.de Laufzeit: ca. 5 Jahre, Startdatum: 2007 Projektort: Berlin Kontakt: Dr. Nicolas Apostolopoulos Freie Universität Berlin, CeDiS Ihnestr. 24, 14195 Berlin Tel: 030 - 838 52050 Beteiligte Institutionen: Freie Universität Berlin, Center für Digitale Systeme Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" Freie Universität Berlin, Osteuropa Institut Projektförderung: Stiftung evz "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"
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